SC Magdeburg schielt nach Rekord-Start auf die Meisterschaft

Deutscher Handball-Meister SC Magdeburg? Das gab es zuletzt und bisher das einzige Mal 2001. Seitdem läuft der Klub aus Sachsen-Anhalt der nationalen Spitze meistens weit hinterher. Im letzten Jahr rückten die Magdeburger den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt immerhin ein wenig auf die Pelle. Am Ende reichte es für Platz 4. Doch nun schickt sich der SCM an, die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte einzufahren, denn mit sechs Siegen in Serie stellte er den persönlichen Startrekord aus der Saison 2003/04 ein.

MT Melsungen, SC DHfK Leipzig, HSG Wetzlar, Bergischer HC, THW Kiel und VfL Gummersbach – all diese Teams waren in der laufenden Handball-Bundesliga-Saison schon Opfer des SC Magdeburg. Der Traditionsklub aus Sachsen-Anhalt führt derzeit mit sechs Siegen aus sechs Spielen die Tabelle an. Kleines, aber nette Bonbon nebenbei: Dank dieser Erfolgsserie stellte der SCM seinen Startrekord aus der Saison 2003/04 ein.

Da kommt bei allen Beobachtern der Liga natürlich die Frage auf, ob Magdeburg bereits in dieser Saison in der Lage ist, die Meisterschaft zu holen. „Die Frage nach der Meisterschaft ist ein gutes Gefühl und eine Wertschätzung unserer Arbeit. Dagegen möchte ich mich nicht wehren. Träume sind zum Träumen da. Wir leben gerade unseren Traum und wollen weiter Gas geben“, sagte Trainer Bennet Wiegert dem MDR. Auch unsere Buchmacher sind noch ein wenig verhalten. Für die zweite deutsche Meisterschaft gibt es derzeit noch Quote 10,50.

Tempogegenstöße und Kader-Konstanz gehören zum Geheimrezept

Doch was macht den SC Magdeburg in dieser Saison eigentlich so stark, dass derzeit die Tabellenführung zu Buche steht? Old but Gold! Denn vor allem die berühmt-berüchtigten Tempogegenstöße gehören zum Erfolgs-Repertoire der Wiegert-Truppe.

Auch der Fakt, dass es im Sommer kaum Wechsel im Kader des SCM gab, könnte zu den Erfolgsfaktoren gezählt werden. Besonders Albin Lagergren hat die Erwartungen vollends erfüllt. 22 Treffer konnte er bislang schon verbuchen.

Schon am Donnerstag geht es für Magdeburg in der Bundesliga weiter. Dann ist der GWD Minden in der ehemaligen Bördelandhalle zu Gast. Natürlich ist Magdeburg dann wieder Favorit auf die zwei Zähler, auch weil Minden auswärts bisher noch nicht punkten konnte. Daher auch nur Quote 1,09 für einen Heimsieg der Magdeburger.

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