Handball-WM: Wintermärchen reloaded?

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Mit der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark wartet im Januar schon das erste sportliche Highlight 2019. Nach 2007 findet wieder ein großes Handball-Turnier auf deutschem Boden statt. Wie ist der Modus? Wer sind die Favoriten? Und was ist für die deutsche Mannschaft drin? Alles Wissenswertes zur Handball-WM 2019.

Die 26. Handball-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 10. – 27. Januar statt und wird die erste sein, die in Kooperation mit zwei Handballverbänden organisiert wird. 24 Teams eingeteilt in vier Gruppen kämpfen um den Einzug in die Hauptrunde. Deutschland stellt mit Berlin, Hamburg, Köln und München vier Austragungsorte. Bei den Nachbarn aus Dänemark wird in Herning und Kopenhagen gespielt. Das Eröffnungsspiel steigt am 10. Januar in Berlin. In der Mercedes Benz-Arena empfängt Deutschland ein vereintes Team aus Korea. Das Finale findet am 27. Januar in der Jyske Bank Boxen-Halle von Herning statt.

Die Gruppen

Deutschland trifft in Gruppe A auf den amtierenden Weltmeister aus Frankreich, Brasilien, Korea, Russland und Serbien. Alle Spiele dieser Teams finden in Berlin statt. Die Vorrunde der Gruppe B steigt in der Münchner Olympiahalle. Spanien als Europameister bekommt es mit Bahrain, Island, Japan, Kroatien und Mazedonien zu tun. In Gruppe C findet sich der Co-Gastgeber Dänemark wieder. Die Skandinavier bestreiten ihr erstes Spiel in Kopenhagen. Die übrigen Partien werden dann in Herning ausgetragen. Chile, Norwegen, Österreich, Saudi-Arabien und Tunesien komplettieren die Gruppe des Co-Gastgebers.

In Kopenhagen treffen in Gruppe D Angola, der Panamerikameister Argentinien, Ägypten, Katar, Ungarn und Schweden aufeinander und komplettieren das Teilnehmerfeld. Spannend wird sicherlich werden, wer sich in der Gruppe B durchsetzen wird. Neben Spanien und Kroatien sind die Isländer stark und die Mazedonier bekannt für ihr körperbetontes Spiel. Mit dem vereinten Team aus Nord- und Südkorea nimmt erstmals eine Mannschaft als Korea bei einer Handball Weltmeisterschaft teil. Das koreanische Team besteht zwar aus den besten Spielern aus dem Norden und dem Süden, aber dennoch dürfte es nicht fürs Weiterkommen reichen. Dafür fehlen den Asiaten einfach die spielerischen Mittel und die nötige Physis.

Neuer Modus mit Hauptrunde

Die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, die erstmals das Achtel- und Viertelfinale ersetzt. In zwei Gruppen á sechs Mannschaften werden die Halbfinalteilnehmer ermittelt. Die ersten drei Mannschaften aus A und B werden zusammengeführt, sowie die der Gruppen C und D. Dabei ist es von Vorteil sich in der Vorrunde eine gute Ausgangsposition zu erspielen. Denn die Punkte gegen die beiden ebenfalls qualifizierten Vorrundengegner werden mitgenommen. Nach drei Spielen in der Hauptrunde kommen die beiden Erstplatzierten ins Halbfinale. Diese steigen dann in der Hamburger Arena und sind auch die einzigen Spiele, die in der Hansestadt ausgetragen werden.

Frankreich will den dritten Streich in Serie

Der amtierende Weltmeister Frankreich ist der Top-Favorit dieser Weltmeisterschaft. Die Generation um Superstar Nikola Karabatic dominiert seit zehn Jahren den internationalen Handball. Seit 2009 sind „Le Experts“ vier Mal Weltmeister geworden. Die Mannschaft um das Trainergespann Didier Dinart und Guillaume Gille müssen allerdings auf Karabatic verzichten. Der 32-jährige Rückraumspieler vom FC Barcelona musste sich einer Operation am Fuß unterziehen und wird die WM definitiv verpassen.

Spanien mit breiter Brust

Der Weltmeister von 2005 und 2013 ist in diesem Jahr erstmals Europameister geworden. Die Iberer reisen mit Selbstvertrauen zur Weltmeisterschaft. Spanien gehört seit Jahrzehnten zu den besten Nationalteams der Welt. Vor allem ihr aggressives Spiel über die Flügel ist in der ganzen Welt gefürchtet. Ein Beispiel dafür ist Valero Rivera. Der Linksaußen hat in 77 Länderspielen 299 Tore geworfen. In Gruppe B sind die Südeuropäer zusammen mit Kroatien die Favoriten.

Dänemark will Heimvorteil nutzen

Der Olympiasieger von 2016 wird vor heimischem Publikum besonders motiviert sein Die Wikinger standen 2011 und 2013 im WM-Finale und haben beide Endspiele verloren (35:37 gegen Frankreich und 19:35 gegen Spanien). Nun starten die Dänen im eigenen Land einen neuen Anlauf. Ein Großteil der Mannschaft weiß, wie erfolgreicher Handball funktioniert. Denn viele Dänen sind beim amtierenden deutschen Meister aus Flensburg unter Vertrag. Nachbarn Norwegen und der amtierende Afrikameister Tunesien sind in Gruppe C die schwersten Brocken. Die Hauptrunde sollte für den Co-Gastgeber das Minimum sein. Wenn sie sich dann noch vom Publikum tragen lassen, kann es für Dänemark ganz weit gehen.

Best of the Rest

Kroatien hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie körperlich einer der robustesten Mannschaften der Welt sind. Allerdings täuscht das auch nicht über ihre spielerischen Defizite hinweg. In Gruppe B sind die Karierten hinter Spanien die Favoriten. Sollte Kroatien gute Ergebnisse in der Vorrunde erzielen und ins Rollen kommen, dann sind die Männer vom Balkan ein ernstzunehmender Titelkandidat. Serbien hat eine ähnliche Spielphilosophie wie die Kroaten. Zudem haben die Serben das Potenzial, Frankreich oder Deutschland in der Vorrunde zu schlagen. Mit diesem gewonnenen Selbstvertrauen ist der Mannschaft von Trainer Nenad Peruncic alles zuzutrauen. Norwegen als WM-Finalist von 2017 dürfte die größte Wundertüte des erweiterten Favoritenkreises sein. Vor zwei Jahren waren die Skandinavier die Überraschungsmannschaft des Turniers. Jedoch trauen ihnen die wenigsten Experten eine erneute Finalteilnahme zu.

Deutschlands Chancen als Gastgeber

Auch wenn die Handball-Bundesliga als die stärkste der Welt gilt, bekommt die Nationalmannschaft von dieser Power nur wenig ab. Talentierte Spieler haben es schwer sich über die Bundesliga zu empfehlen. Dafür spielen in Deutschland einfach zu viele ausländische Top-Spieler. Mit Tim Suton (22 Jahre) und Franz Semper (21 Jahre) sind nur zwei junge Spieler im Aufgebot, die sich in der Bundesliga etablieren konnten. Bis zum Eröffnungsspiel am 10. Januar, testet die deutsche Mannschaft nur noch zwei Mal. Am 4. Januar in Hannover gegen Tschechien und zwei Tage später in Kiel, ist Argentinien der finale Testgegner.

Machbare Gruppe

Die DHB-Jungs haben in der Gruppe A einzig den Weltmeister aus Frankreich zu fürchten. In 15 Spielen gegen den Nachbarn gewannen die Bad Boys nur fünf Partien (5-2-8), zuletzt 32:30 bei der WM 2013. Gegen die weiteren Vorrundengegner aus Brasilien, Korea, Russland und Serbien hat die deutsche Mannschaft eine positive Bilanz. Das Minimalziel sollte schon das Erreichen der Hauptrunde sein.

Die Kölner Fans im Rücken

Sollte Deutschland die Gruppenphase überstehen, dann werden sie ihre drei Hauptrundenspiele in Köln bestreiten. Die Arena am Rhein fasst 19.500 Zuschauer und ist der größte Austragungsort der WM. Die Hauptrunde setzt sich aus den besten drei Mannschaften der Gruppe A und B zusammen. Deutschland trifft dann sehr wahrscheinlich auf Spanien und Kroatien. Es könnten entweder Island oder Mazedonien folgen. In der Hauptrunde muss das Ziel mindestens Platz 2 lauten, um das Halbfinalticket zu buchen. Erst dort könnte es dann zum Duell der Gastgeber kommen.

Alles in allem wird die Hauptrunde über den Erfolg der deutschen Mannschaft entscheiden. Die Vorrunde ist mehr als machbar für die Jungs in Schwarz und Weiß, besonders mit zahlreichen Fans im Rücken. Ein Wintermärchen wie 2007 ist also durchaus machbar.

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