MotoGP: Testfahrten deuten Machtwechsel an

Die Königsklasse des Motorradrennsports biegt ab in Richtung Saisonstart. Die Vortests im malaysischen Sepang deuteten an, dass es eine spannende Saison werden könnte.

Bevor am 10. März in Katar der erste WM-Lauf der MotoGP startet, trafen sich alle Teams zum Pre-Season-Test in Malaysia. Der Sepang international Circuit ist so facettenreich, dass er gerne von den Teams für Testfahrten angesteuert wird. Denn kaum eine Rennstrecke deckt so viele Charakteristiken ab, wie der Kurs in Südostasien.

Überraschendes Ergebnis

Getestet wurde bis vergangenen Freitag und mit Ducati ging ein klarer Gewinner bei den Bestzeiten hervor hervor. Die ersten vier Plätze sicherten sich allesamt Fahrer des italienischen Herstellers. Erst auf den Rängen fünf und sechs fanden sich die besten Honda- und Yamaha-Piloten. Der amtierende Weltmeister Marc Marquez (Honda) hatte nach seiner Schulteroperation noch Probleme auf dem Motorrad und brach alle Testtage vorzeitig ab. Der Spanier landete mit seiner besten Zeit nur auf Rang elf.

Hat sich Lorenzo verzockt?

Sorgenfalten waren auf der Stirn von Jorge Lorenzo zu erkennen. Der Spanier wechselte in diesem Winter von Ducati zu Honda und dürfte sich das eine oder andere Mal gefragt haben, ob dieser Schachzug so clever war. Denn schließlich bestimmte sein alter Arbeitgeber das Geschehen in Malaysia. Im Interview mit „Motogp.com“ gibt sich der 31-Jährige demonstrativ entspannt: „Es scheint als ob die Ducati sehr viel Leistung und Stabilität hat. Ich habe sie auf der Rechnung. Doch Vorsaisontests sind Vorsaisontests.“ Der ehemalige Ducati-Pilot musste die Läufe in Sepang verletzungsbedingt auslassen. Für den Spanier kam der deutsche Stefan Bradl zum Einsatz und erfreute sich über einen erfolgreichen Fürsprecher.

Lob vom Weltmeister

Da Jorge Lorenzo überhaupt nicht und Weltmeister Marc Marquez nur eingeschränkt fahren konnten, durfte Stefan Bradl für Honda viele Runden auf dem Sepang International Circuit drehen und den Ingenieuren viele wichtige Daten und Erkenntnisse liefern. Insgesamt spulte der 29-Jährige in fünf Testtagen über 250 Runden ab und bekam Lob vom Weltmeister: „Bradl zu haben ist eine große Hilfe, ich denke, er ist einer der besten Testfahrer.“

Vergangene Saison sprang Stefan Bradl beim Deutschland Grand Prix für den verletzten Franco Morbidelli ein und fuhr prompt auf Rang 16. In Sepang und Valencia ersetzte der ehemalige MotoGP-Stammpilot den Briten Cal Crutchlow und kam auf Rang 13 und 9 ins Ziel. Ob er auch in diesem Jahr an den Start gehen darf, steht in den Sternen. Angesichts der guten Leistungen bei den Vortests darf sich Bradl durchaus Hoffnungen auf einen Wild Card- Einsatz machen.

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