MotoGP-Testfahrten: Yamaha und Suzuki mit Ausrufezeichen

Bei den abschließenden Testfahrten zur neuen MotoGP-Saison zeigten sich Yamaha und Suzuki in guter Form. In Katar feilten die Teams an den letzten Details. An gleicher Stelle startet die Königsklasse des Motorradsports am 10. März in die neue Saison.

Drei Tage testeten die Teams auf dem Losail International Circuit. Während das aktuelle Weltmeisterteam Honda nicht in Fahrt kam, überzeugten Yamaha und Suzuki das komplette Wochenende. Dabei standen zwei Fahrer im Mittelpunkt, die in der neuen Saison überraschen könnten.

Yamaha auf Kurs

Der Spanier Maverick Vinales geht in seine vierte MotoGP-Saison. Diese könnte seine erfolgreichste werden, legt man die Testzeiten in Katar zugrunde. Am ersten und dritten Tag war der Teamkollege von Altmeister Valentino Rossi Tagesschnellster mit 1:55,051 und 1:54,208 Minuten. Trotz des guten Eindrucks im Wüstenstaat, zeigte sich Vinales dennoch nicht zufrieden: „Das Fazit ist, dass wir uns noch verbessern müssen“, sagte der Yamaha-Pilot gegenüber MotoGP.com.

Suzuki mit Potenzial

Einen großen Schritt gegenüber der Vorsaison scheint auch Suzuki gemacht zu  haben. Während sich Alex Rins auf der GSX-RSR am ersten Tag noch Vinales geschlagen geben musste, brannte der Iberer am zweiten Testtag mit 1:55,051 Minuten die schnellste Zeit in den Asphalt. Am letzten Tag knüpfte der 25-Jährige an seine gute Performance an, zog aber wieder gegenüber seinem Landsmann den Kürzeren. Die Testfahrten in Katar haben eines gezeigt: Die anstehende MotoGP-Saison könnte eine der Spannendsten der letzten Jahre werden.

Hungrige Fahrer

Maverick Vinales und Alex Rins haben das Potenzial die Dauerherrschaft von Honda und speziell von Marc Marquez (fünf WM-Titel in sechs Jahren) zu brechen. Besonders Vinales stellte seine Klasse schon unter Beweis. 2015 debütiert, legte der Iberer zwei Jahre später einen Saisonstart nach Maß hin. Damals gewann der Spanier die ersten beiden Rennen in Katar und Argentinien.

Während Maverick Vinales mit seinen beiden Erfolgen sein Können schon unter Beweis stellte, verläuft die Entwicklung von Alex Rins zwar langsam, dafür aber stetig. 2017 zum Suzuki Rennstall gewechselt, warf ihn eine Hand-Verletzung zurück. Mehr als Platz 16 war in der Gesamtwertung nicht drin. Vergangene Saison steigerte sich der gebürtige Katalane. Nach fünf Podestplätzen schloss der 25-Jährige die Saison auf Platz 5 ab. Beide Fahrer wollen den nächsten Schritt in der MotoGP gehen und sind ganz dicht an der Spitze dran. Das zeigen die Ergebnisse der Testfahrten in Katar.

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