Frankfurt in der nächsten Runde gegen den FC Vaduz

Der vielfach erwartete lockere Spaziergang wurde es zwar nicht, doch letztlich zog Eintracht Frankfurt doch einigermaßen souverän in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League ein. Nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel in Estland gewannen die Hessen auch das Rückspiel vor bemerkenswerten 48.000 Zuschauern in der gewohnt stimmungsvollen Commerzbank-Arena mit dem gleichen Ergebnis.

Doppelpack von Goncalo Paciencia

Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter war klar feldüberlegen, benötigte aber bis zur 37. Minute, ehe Goncalo Paciencia mit einem Kopfball den Bann brach und die Führung erzielte. Nur drei Minuten später allerdings erlaubte sich die SGE wie schon in Tallinn eine defensive Unaufmerksamkeit, die der Underdog aus dem Baltikum in Person von Vlasiy Sinyavskiy zum schnellen Ausgleich nutzte.

Nach 54 Minuten war es dann erneut Paciencia, der per Handelfmeter das 2:1 besorgte und den mutigen Esten den Wind aus den Segeln nahm. Am Ende schwanden beim Außenseiter dann doch die Kräfte, wobei die taktische Disziplin aufrechterhalten und Frankfurt das Leben weiter schwer gemacht wurde. Letztlich blieb es beim 2:1 für die Eintracht, die nun in der nächsten Runde etwas überraschend auf den FC Vaduz trifft. Der Klub aus Liechtenstein drehte die im Hinspiel erlittene 0:1-Niederlage noch um und zog mit einem 2:0 gegen die Ungarn vom Vidi FC Székesfehérvár in die nächste Runde ein. Die Favoritenrolle liegt dann freilich wieder klar auf Seiten der Eintracht.

Rode und Hinteregger gegen Vaduz dabei

Gegen Vaduz kann Trainer Hütter auch auf Sebastian Rode und Martin Hinteregger zurückgreifen, die vergangene Saison bereits ausgeliehen waren und nun in den vergangenen Tagen jeweils fest verpflichtet wurden. Weil Spielernominierungen nur vor einer neuen Runde möglich sind, durften beide gegen Tallinn noch nicht ran. 

Für die Duelle mit Vaduz werden Rode und Hinteregger aber sicherlich gemeldet. Wohl anders als Jetro Willems, Marc Stendera, Nicolai Müller und Tuta, die die im Trainingslager in Österreich bleiben mussten anstatt mit der Mannschaft zum Spiel gegen Tallinn vorübergehend nach Frankfurt zu reisen.

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