Hertha BSC: Lukebakio kommt, Philipp wohl nicht

Hertha BSC hat am gestrigen Donnerstag den teuersten Transfer in der Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Die Berliner präsentierten Dodi Lukebakio als fünften Neuzugang nach Eduard Löwen (1. FC Nürnberg), Daishawn Redan (FC Chelsea) und Dedryck Boyata (Celtic Glasgow) sowie dem erneut vom FC Liverpool ausgeliehenen Marko Grujic.

Lukebakio kostet über 20 Millionen Euro 

Der belgische U21-Nationalspieler, der vergangene Saison auf Leihbasis bei Fortuna Düsseldorf mit zehn Bundesliga-Toren, darunter einem Dreierpack gegen den FC Bayern München, für Aufsehen sorgte, kostet die Hertha dem Vernehmen nach mehr als 21 Millionen Euro Ablöse an den FC Watford, für den Lukebakio lediglich einmal für 15 Minuten auf dem Platz stand.

„Dodi Lukebakio ist ein dynamischer Offensivspieler, der nicht nur Tore schießen kann, sondern auch das Auge für den Mitspieler hat. In der vergangenen Saison hat er seine Qualitäten in der Bundesliga unter Beweis gestellt“, freute sich Geschäftsführer Michael Preetz in einem offiziellen Statement über den geglückten Transfer. 

Preetz dementiert Philipp Wechsel

Nur wenig später meldete sich Preetz auf den offiziellen Kanälen des Vereins gleich nochmal zu Wort und dementierte Meldungen, laut denen auch Maximilian Philipp unmittelbar vor einem Wechsel von Borussia Dortmund in die Hauptstadt stehe. “Ein toller Spieler, dazu ein Berliner Junge. Aber eine Verpflichtung ist derzeit nicht darstellbar“, erklärte Preetz in Bezug auf den U21-Europameister von 2017, der beim BVB zwar keine großen Aussichten auf Einsätze mehr hat, aber dennoch annähernd 20 Millionen Euro Ablöse kosten soll. 

Aus diesem Grund haben bereits anderen Bundesligisten wie Eintracht Frankfurt oder die TSG 1899 Hoffenheim, die auch Interesse an einer Verpflichtung des flexibel einsetzbaren Offensivspielers angemeldet haben sollen, eine Verpflichtung nicht forciert. Sollte Dortmund signalisieren, Philipp doch bedeutend günstiger abgeben oder womöglich mit Kaufoption verleihen zu wollen, dürfte das Interesse vieler Klubs aber wieder bzw. neu aufflammen. Gut möglich, dass dann auch Hertha BSC den Hut in den Ring wirft.

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