Fehlstart für Hannover 96 – Kommt nun Verstärkung?

Die im Sommer rund um Hannover 96 vorhandene Skepsis war offenkundig nicht ganz unangebracht. Denn nach drei Pflichtspielen muss man bei den Niedersachsen von einem Fehlstart sprechen.

Nach der 1:2-Niederlage im Absteigerduell beim VfB Stuttgart sowie einem enttäuschenden 1:1 im ersten Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg musste sich Hannover am Montagabend aus dem DFB-Pokal verabschieden. Das Erstrunden-Aus durch eine 0:2-Niederlage beim Karlsruher SC ist nicht nur aus sportlicher Sicht eine Enttäuschung, sondern auch wirtschaftlich ein Rückschlag. Denn weitere Einnahmen aus dem Pokal wird es nun nicht mehr geben.

Walace-Verkauf sorgt für Spielraum

Dass Trainer Mirko Slomka ebenso wie seiner Spieler ohne Umschweife von einer verdienten Niederlage sprach, lässt zumindest auf eine realistische Einschätzung der Lage schließen. Dafür spricht auch, dass hinter den Kulissen intensive Bemühungen um neues Personal laufen. Dank des Verkaufs von Walace zu Udinese Calcio, der rund sechs Millionen Euro einbrachte, sind die Kassen einigermaßen gefüllt, sodass noch zwei bis drei Verstärkungen drin sind.

Bedarf besteht dabei in einigen Bereichen. Während die Innenverteidigung zu dünn besetzt ist, mangelt es an einem zentralen Mittelfeldspieler, der Kreativität und die Fähigkeit, das Spiel an sich zu reißen, mitbringt. In diesem Zusammenhang fällt in Hannover immer wieder der Name Salih Özcan. Der Junioren-Nationalspieler ist indes nicht der einzige Profi des 1. FC Köln, der in den Überlegungen der 96er eine Rolle spielt.

Poker um Horn und Hansson

Schon seit Mai wird Jannes Horn als potentieller Neuzugang gehandelt. Längst haben die Verantwortlichen in Hannover um Sportdirektor Jan Schlaudraff das Interesse am 22 Jahre alten Linksverteidiger auch bestätigt. Eine Ausleihe hängt nun laut der “Neuen Presse“ aber noch daran, ob der 1. FC Köln dazu bereit ist, die Hälfte von Horns Gehalt in Höhe von dem Vernehmen nach 1,2 Millionen Euro pro Jahr weiterzubezahlen.

Gepokert wird derweil auch um Emil Hansson. Der schwedische Offensivspieler hat zwar den Medizincheck bereits absolviert, doch Hannover möchte in den Verhandlungen mit Feyenoord Rotterdam die Ablöse noch drücken.

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