Sami Khedira hat die Nationalmannschaft noch im Hinterkopf

Um die Zukunft von Rani Khedira rankten sich in den vergangenen Wochen einige Spekulationen. Der Weltmeister von 2014 wurde unter anderem mit dem 1. FC Köln, mit den Istanbuler Spitzenvereinen Besiktas und Fenerbahce sowie mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht, doch letztlich war es für den 32-Jährigen kein Thema, Juventus Turin zu verlassen.

Allerdings blieb eine Reaktion Khediras auf die um sich greifenden Gerüchte aus, bis der Mittelfeldspieler im “Kicker“ mit deutlichen Worten damit aufräumte und sämtliche Meldungen ins Reich der Fabel verwies: “Weder ich noch mein Management haben mit irgendeinem Verein verhandelt, und ich habe mir auch nicht ernsthaft Gedanken gemacht, den Verein zu verlassen.“

Neue Konkurrenz mit Rabiot und Ramsey

Vielmehr will Khedira in Turin um seinen Stammplatz kämpfen. Und trotz namhafter Neuzugänge für das zentrale Mittelfeld wie Adrien Rabiot und Aaron Ramsey hat der der 77-fache deutsche Nationalspieler beim neuen Trainer Maurizio Sarri einen so guten Eindruck hinterlassen, dass nicht wenige Experten Khedira sogar wieder in einer tragenden Rolle erwarten.

Eine solche spielte der frühere Stuttgarter lange Jahre auch in der Nationalmannschaft, für die Khedira indes seit der verkorksten WM 2018 nicht mehr berücksichtigt wurde. Eine Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw, die bei Khedira auf vollstes Verständnis stieß.

Starke Leistungen für Juve haben Priorität

Das heißt allerdings nicht, dass Khedira die DFB-Auswahl bereits abgehakt hat. Vielmehr machte der kopfballstarke Sechser nun deutlich, sich nach einem von Verletzungen und einer Herz-OP durchzogenen Jahr auch wieder für die Nationalelf empfehlen zu wollen. “Im Fußball geht es schnell, Fußball ist verrückt, deshalb ist das Thema nicht abgehakt.“ 

Zugleich betont Khedira aber auch, dass ein mögliches Comeback beim DFB nur die Folge guter Leistungen für Juventus Turin wären, die oberste Priorität besitze: “Ich gehe nicht in die Saison mit dem Ziel, Jogi Löw davon zu überzeugen, dass ich gut genug für die Nationalmannschaft bin.“ Als angenehmen Nebeneffekt starker Auftritte für Juventus würde Khedira eine Nominierung durch Bundestrainer Löw aber gerne mitnehmen.

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