Das Teilnehmerfeld für die ATP Finals steht

Es ist das letzte ganz große Tennis-Event des Jahres – am kommenden Sonntag starten in London die ATP-Finals. Nach dem Ausfall einiger Favoriten beschränkt sich der Kreis der Titel-Anwärter auf zwei Spieler: Rafael Nadal und Roger Federer. Besonders erfreulich ist, dass mit Alexander Zverev und Dominic Thiem in diesem Jahr zwei deutschsprachige Spieler bei dem Turnier vertreten sind.

Rafael Nadal, Roger, Federer, Alexander Zverev, Dominic Thiem, Marin Cilic, Grigor Dimitrow, David Goffin und Jack Sock – so lautet das Teilnehmerfeld der diesjährigen ATP Finals. Ab Sonntag, 12. November, geht das mit 7,5 Millionen Dollar dotierte Turnier in der Londoner O2 Arena über die Bühne.

Federer und Nadal in verschiedenen Gruppen

Als ganz große Favoriten gehen natürlich der Weltranglistenerste Rafael Nadal und sein Verfolger Roger Federer in das Turnier. Die beiden machten die Grand Slam Events in diesem Jahr unter sich aus. Nadal siegte bei den French Open und US Open, Federer gewann die Australian Open und Wimbledon. Beide Top-Spieler konnte bereits alle vier Grand Slam Turnier gewinnen, einen Unterschied gibt es dennoch. Federer schaffte es bereits sechsmal, die ATP Finals zu gewinnen, Nadal fehlt dieser Titel in seiner Sammlung noch. Der Spanier musste sich immer spätestens im Finale geschlagen geben.

Nicht selbstverständlich und daher auch umso erfreulicher ist die Tatsache, dass mit Alexander Zverev und Dominic Thiem auch zwei Spieler aus dem deutschsprachigen Raum den Sprung unter die besten acht Akteure des Jahres geschaffte haben. Beide sind noch enorm jung und besitzen noch Entwicklungspotenzial, sodass sowohl Zverev (Deutschland) als auch Thiem (Österreich) als große Hoffnungsträger in ihren Ländern gelten.

Das Jahr des Zverev

Für Alexander Zverev ist es die erste Teilnahme an diesem Turnier. Der 20-Jährige verblüffte in diesem Jahr mit zahlreichen guten Matches, in denen er oft sogar die Top-Spieler ärgerte. Mit sechs Siegen und fünf Niederlagen ist seine Bilanz gegen Top 10-Spieler in diesem Jahr positiv. So ist es auch wenig überraschend, dass für den Hamburger 2017 zwei große Titel heraussprangen. Er gewann sowohl das Masters in Rom als auch in Montreal. In Rom wurde Federer bezwungen, in Kanada war es Novak Djokovic, der sich Zverev geschlagen geben musste. In London geht der Deutsche als Nummer drei an den Start.

Nur einen Rang schlechter ist Dominic Thiem eingeordnet. Der Österreicher gewann in diesem Jahr zwar kein ganz großes Turnier, qualifizierte sich am 14. Oktober dennoch für die ATP Finals in London. Genau wie im Vorjahr. Damals war für den 24-Jährigen allerdings schon in der Vorrunde Endstation. Gegen Djokovic und Milos Raonic setzte es Pleiten, gegen Monfils siegte Thiem nach drei Sätzen. In diesem Jahr soll zumindest der Sprung in Halbfinale gelingen.

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