Australian Open: Reise zurück in der Zeit

Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres geht es in Riesenschritten Richtung Endspiele. Die Liste der Halbfinal-Teilnehmer der diesjährigen Australian Open liest sich wie das Tableau von vor zehn Jahren. Mit Nadal, Federer und den Williams-Schwestern zeigen nochmal ein paar Altgediente, was in ihnen steckt.

Aus deutscher Sicht verliefen die Australian Open 2017 eher durchwachsen. Titelverteidigerin Angelique Kerber schied früh aus und droht nun auch Platz 1 im WTA-Ranking an die erneut stark aufspielende Serena Williams zu verlieren. Alexander Zverev, DTB-Hoffnungsträger im Männer-Wettbewerb, lieferte Rafael Nadal einen tollen Fight über fünf Sätze, musste letztlich aber nach Runde 3 die Koffer packen. Sein älterer Bruder Mischa überraschte mit einem Sensationserfolg über Andy Murray, war dann aber gegen Altmeister Federer chancenlos. Neben Murray schieden auch Djokovic und Österreichs Shooting-Star Thiem früh aus. Bei den Frauen schaffte mit Serena Williams nur eine Top-10-Spielerin den Sprung ins Halbfinale.

Williams-Duell: Sister Act 28?

Die Rückschläge des Vorjahres – unter anderem der Verlust des ersten Platzes in der Weltrangliste – haben Serena offensichtlich nur noch mehr angestachelt. Ohne Satzverlust stürmte die 35-Jährige ins Halbfinale, fertigte Johanna Konta (9.) in der Runde der letzten Acht mit 6:2 6:3 ab. Mit Mirjana Lucic-Baroni dürfte sie jetzt keinerlei Probleme haben. Auch in Sachen Titelgewinn – es wäre ihr 23. Grand-Slam-Erfolg – hat sie deutlich die Nase vorn (Quote 1,35). Klarerweise würde sich die Tenniswelt nur zu sehr über ein 28. Duell mit Schwester Venus freuen. Allerdings ist die 36-Jährige inzwischen nur noch Nummer 17 der Welt und mit einer Siegquote von 2,25 gegen Coco Vandeweghe Außenseiterin.

Federer hat nichts verlernt

Vor 17 Jahren stand Roger Federer in seinem ersten ATP-Endspiel (in Marseille unterlag er Marc Rosset), 2004 gewann er erstmals die Australian Open. Am Donnerstagmorgen bestreitet er gegen Wawrinka sein 13. Halbfinale in Down Under. Im Head-to-Head führt Federer mit 18:3 – und auch diesmal ist er mit der Quote 1,65 gegen seinen vier Jahre jüngeren Landsmann Favorit. Im zweiten Semifinale bekommt es Rafael Nadal, der in der Vorschlussrunde mit Milos Raonic immerhin die Nummer 3 der Welt abservierte, mit Igor Dimitrov (15.) zu tun. Das Nostalgie-Finale Federer – Nadal ist somit zum Greifen nah. Nadal führt im Head-to-Head klar mit 23:11, das jüngste direkte Duell gewann Federer 2015 in Basel 6:3 5:7 6:3.

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