Davis Cup: Chef Becker nimmt den Druck auf sich

Für das deutsche Davis Cup-Team geht es am kommenden Wochenende um alles oder nichts. Von Freitag bis Donnerstag kämpft Deutschland in Lissabon gegen Portugal um den Verbleib in der Weltgruppe 1. Für Boris Becker ist es die Premiere in seiner neuen Position als Head of Men’s Tennis im DTB. Trotz der Absagen der Zverev-Brüder und von Philipp Kohlschreiber ist Becker vom Klassenerhalt überzeugt.

Einfach ist der Start für Boris Becker in seinen neuen Job definitiv nicht. Verliert Deutschland in der Relegation (15.-17. September) gegen Portugal, endet sein Einstand beim Deutschen Tennis Bund (DTB) mit dem Abstieg. Davon will der 49-Jährige aber nichts wissen. Viel mehr bemüht sich die ehemalige Nummer 1 der ATP-Weltrangliste darum, den Druck von seinen Spielern zu nehmen. Becker sagte dazu:

„Ich gebe vielleicht Sicherheit. Ich habe breite Schultern, mich stört das nicht. Ich kann die beschützende Rolle ausüben. Ich bin wie ein Großvater im Sinne von ich habe das alles schon gemacht, was ihr versucht, umzusetzen, fragt einfach, wie es sich anfühlt.“

Kein Groll wegen Zverev-Absage

Dass Deutschland gegen Portugal ein ganz hartes Stück Arbeit vor sich hat, liegt auch an den Absagen von Alexander und Michael Zverev sowie von Philipp Kohlschreiber. Damit stehen die drei besten deutschen Profis Teamchef Michael Kohlmann nicht zur Verfügung.

Zumindest für die Nichtteilnahme von Alexander Zverev zeigt Becker Verständnis. Auch er hätte ihm als Berater wahrscheinlich zur Absage geraten: „Alex ist auf der Jahresrangliste die Nummer drei der Welt. Bei allem Respekt vor dem Davis Cup, er hat im Moment andere Prioritäten.“

Zwei Neulingen im Aufgebot

Am Mittwoch tritt die deutsche Delegation die Reise nach Lissabon an, am Donnerstag (11:00 Uhr) erfolgt die Auslosung der Partien, bevor es dann am Freitag mit den Einzel-Matches losgeht.

Im deutschen Aufgebot stehen Jan-Lennard Struff (Warstein), Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz), Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Tim Pütz (Halle). Die beiden Letztgenannten haben noch keinerlei Erfahrung im Davis Cup vorzuweisen. Für sie ist es bestimmt ein Vorteil, dass Boris Becker mit an Bord ist.

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