Del Potro: Als Federer-Bezwinger nach Miami

Juan Martin del Potro gelang beim 1.000er-Turnier in Indian Wells das, was noch keinem Spieler im Jahr 2018 gelungen war: Ein Sieg gegen den Weltranglisten-Ersten Roger Federer.

Federer ist doch schlagbar

Als Roger Federer beim Stande von 5:4 im dritten Satz zum Matchgewinn servierte, sah alles nach einem weiteren Triumph für den Schweizer aus – nach seinem 18. Sieg im 18. Spiel des Jahres 2018 und seinem dritten Titelgewinn in diesem Jahre nach den Australian Open und dem 500er-Turnier in Rotterdam.

Im Tie-Break auf den Punkt topfit

Doch der Argentinier Juan Martin del Potro wollte sich nicht so einfach geschlagen geben, schaffte das Re-Break und erreichte den Tie-Break, wie auch schon im zweiten Satz. Dort hatte er bereits einen Matchball, konnte den aber nicht nutzen und verlor den zweiten Satz 8:10 gegen den Weltranglisten-Ersten. Doch in diesem dritten und entscheidenden Satz war das Momentum im Tie-Break auf seiner Seite und er nutzte die Aufschlagschwäche Federers zum Sieg.

Erster Sieg bei einem 1.000er-Turnier

Damit konnte sich del Potro über seinen 22. Einzeltitel freuen, aber den ersten bei einem bedeutenden 1000er-Turnier. Diese 1.000 Punkte hieven den US-Open-Sieger von 2009 auf den sechsten Platz der Weltrangliste, nahe an seine bisher beste Platzierung überhaupt, den 4. Platz im Januar 2010.

Schon länger in herausragender Form

Der Argentinier bestätigt damit seine gute Form, angefangen bei den US Open im letzten September, als er bis ins Halbfinale vordrang. Es folgten Turniersiege in Stockholm und Acapulco, dazu eine Finalteilnahme in Basel. Nur das überraschend frühe Aus bereits in der 3. Runde bei den Australian Open passt da nicht so ganz ins Bild.

Erst der siebte Sieg überhaupt gegen „FedEx“

In Indian Wells, wo Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic 13 der letzten 14 Titel gewannen, war del Potro auf den Punkt topfit und ließ sich auch nicht von seiner schwarzen Serie gegen den Schweizer irritieren. In 18 der bislang 24 direkten Duellen ging der „Turm von Tandil“, wie der 1,98 Meter große Argentinier genannt wird, als Verlierer vom Platz.

Gute Aussichten auf der Hartplatztour

Vom ersten Ballwechsel an boten die beiden den Zuschauern ein packendes Match, wohl eines der besten des Jahres 2018. Und del Potro bewies, dass mit ihm auch beim Masters-Turnier in Miami gerechnet werden muss.

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