Tennis: Fünf Deutsche in Runde drei der Australian Open

Die ersten Tage bei den Australian Open sind vorbei. Bei den Herren musste mit Novak Djokovic schon ein großer Favorit auf den Turniersieg seine Sachen packen. Aber auch im deutschen Lager gab es die eine oder andere Überraschung. Gleich drei DTB-Herren schafften den Sprung in die dritte Runde, bei den deutschen Damen sind es dagegen nur zwei. Angelique Kerber, Mona Barthel, Philipp Kohlschreiber, Alexander Zverev und Bruder Mischa Zverev heißen nun die deutschen Tennis-Hoffnungen in Melbourne.

Sie ist noch nicht in Top-Form. Angelique Kerber läuft ihren Leistungen aus dem letzten Jahr derzeit noch ein wenig hinterher. Sowohl gegen Tsurenko als auch gegen Witthöft hatte die Titelverteidigerin mächtig zu kämpfen und musste jeweils einen Satz abgeben. Mit Kristyna Pliskova wartet in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Nummer 58 der Welt auf die gebürtige Kielerin. Bei einem Erfolg gegen die Tschechin würden die Aufgaben vorerst nicht wesentlich schwerer werden. Sie träfe auf den Gewinner der Partie Bouchard gegen Vandeweghe.

Barthel-Erfolg ist machbar

Deutlich überraschender ist das gute Auftreten von Mona Barthel. Die 26-Jährige steht erst zum dritten Mal in Runde drei der Australian Open. Für sie wäre ein Achtelfinal-Einzug der größte Erfolg ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier. Und dieser Sprung ist durchaus realistisch, denn ihre australische Gegnerin Ashleigh Barty (Platz 223) steht in der Weltrangliste noch hinter Barthel (181). Beim einzigen Duell behielt die Deutsche 2013 mit 2:1 die Oberhand.

Zverevs mischen Australien auf

Ist der gut drauf! Gemeint ist Mischa Zverev. Der steht zum ersten Mal in der dritten Runde der Australian Open. Im letzten Match bewies er gegen den Aufschlagriesen John Isner, immerhin die Nummer 19 der Welt, einen großen Siegeswillen und kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand in Sätzen zurück in die Partie. Nach 4:18 Stunden war die Sensation und eines der Karriere-Highlights von Mischa Zverev perfekt. Auch wenn die Bilanz (0:2) gegen den nächsten Gegner Jaziri nicht gerade rosig ist, scheint bei Zverev derzeit vieles möglich.

Auch Mischas jüngerer Bruder Alexander mischt noch mit. Er hat wohl eine der schwersten Aufgaben zu bewältigen. In der Nacht von Freitag auf Samstag bekommt er es mit dem Sieger der Partie zwischen Baghdatis (36) und Nadal (9) zu tun. Für ein mögliches Brüder-Duell müssten beide Zverevs im Übrigen noch einiges leisten. Aufgrund des Turnierbaums ist ein Aufeinandertreffen erst im Finale möglich.

Ebenfalls eine Herkules-Aufgabe hat Philipp Kohlschreiber zu bewältigen. Die deutsche Nummer eins bei den Herren trifft auf Gael Monfils. Die beiden Routiniers kennen sich aus dem Effeff. 14 Mal duellierten sich die beiden bereits auf der Tour. Die Bilanz ist aus deutscher Sicht erschreckend. Nur zwei Partien konnte Kohlschreiber für sich entscheiden. Noch grausiger: Auf einem Hartcourt schlug der Deutsche den Franzosen noch nie.

Top Wettseiten
Top Sportwetten Boni
Nach oben
×
Wetten.com Kunde? Hier geht es zum Login
Schließen
Nicht verpassen! Exklusive Angebote auf wetten.com
Nicht wieder anzeigen