Trainer-Team entlassen: Djokovic sorgt für Knalleffekt

Was ist nur los mit Novak Djokovic? Die ehemalige Nummer 1 der Welt rennt der Form der vergangenen Jahre hinterher. Bereits 2016 hatte er mit großen Formschwankungen zu kämpfen, die sich bislang 2017 fortsetzen. Jetzt zog der Serbe die Konsequenzen und entließ sein gesamtes Trainer-Team.

Seit dem Gewinn der French Open im Juli vergangenen Jahres gewann Novak Djokovic nur noch zwei Turniere. Beim Kanada-Masters (Juli 2016) und in Doha (Januar 2017) konnte er triumphieren. Zu wenig für die hohen Ansprüche des „Djokers“. Der Negativ-Tiefpunkt war das Ausscheiden bei den Australian Open im vergangenen Februar in der zweiten Runde. Für ihn war es das früheste Aus bei einem Grand Slam-Turnier seit 2008, als er in Wimbledon ebenfalls in der zweiten Runde die Segel streichen musste.

Trennung vom langjährigen Trainer

Gründe für sein schwaches Auftreten gab es bislang nicht. Zuletzt sagte der 29-Jährige, dass er im Herbst unter privaten Problemen litt und mit der Motivation zu kämpfen hatte. Jetzt sorgte er mit der Entlassung seines Trainers Marian Vajda für Aufsehen. Eine Erklärung dafür stellte er auf seinem Twitter-Profil online. Darin heißt es: „Es war keine leichte Entscheidung, aber wir alle hatten das Gefühl, dass wir eine Veränderung brauchen. […] Ich sehe es als eine Art Schock-Therapie. Es fühlt sich wie ein Neustart an, eine Herausforderung, der ich mich stellen möchte. Ich bin ein Jäger und mein größtes Ziel ist es, in die Erfolgsspur zurückzufinden.“

Vajda arbeitete seit 2006 für Djokovic. Neben dem Slowenen wurden auch Fitnesstrainer Gebhard Phil Gritsch und Physiotherapeut Miljan Amanovic entlassen.

Djokovic dankt ehemaligem Trainer-Team

Trotz der überraschenden Entlassungen gibt es kein böses Blut zwischen den einzelnen Parteien. Die Trennung sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt. Zum Abschluss dankte Djokovic dem Trio: „Ich bin Marian, Gebhard und Miljan für immer dankbar für ein Jahrzehnt der Freundschaft, der Professionalität, der Opfer und Leidenschaft für unsere gemeinsamen Ziele. Ohne ihre Unterstützung hätten wir das alles niemals erreichen können.“

Wer die Nachfolge als Djokovic-Trainer antritt, ist noch offen. Momentan trainiert sich der zwölfmalige Grand-Slam-Sieger selbst. Laut seinem Turnierplan 2017 steht als nächstes die Teilnahme am Davis Cup für Serbien und im Anschluss das Monte-Carlo Rolex Masters auf seinem Programm.

Top Wettseiten
Top Sportwetten Boni
Nach oben
×
Wetten.com Kunde? Hier geht es zum Login
Schließen
Nicht verpassen! Exklusive Angebote auf wetten.com
Nicht wieder anzeigen