Andrea Petkovic fehlt im Aufgebot

Die deutschen Tennis-Damen müssen am 22. und 23. April um den Klassenerhalt kämpfen. In den Fed-Cup-Playoffs gegen die Ukraine verzichtet Teamchefin Barbara Rittner freiwillig auf Andrea Petkovic. Die großen Hoffnungen liegen natürlich auf Angelique Kerber.

Es steht viel auf dem Spiel in dem Fed Cup-Duell gegen die Ukraine. Die Partie, die in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena ausgetragen wird, entscheidet über den Abstieg in die Zweitklassigkeit. Letztmals musste das DTB-Team diesen bitteren Gang vor fünf Jahren antreten. Damals kehrte Deutschland allerdings bereits im Jahr darauf in die Weltgruppe zurück.

Schwere Entscheidung

Soweit soll es dieses Mal erst gar nicht kommen. Teamchefin Barbara Rittner nominierte nur die formstärksten Spielerinnen – und dieser Auswahl fiel Andrea Petkovic zum Opfer. Die aktuelle Nummer 74 der WTA-Weltrangliste hat aktuell mit einer Krise zu kämpfen. Deshalb steht sie erstmals seit 2013 nicht im Aufgebot. Für Rittner war das keine leichte Entscheidung: „Es war schwierig von vorne bis hinten zu nominieren.“ Sie habe lange mit sich gerungen, erklärte die 43-Jährige. Petkovic hatte im Erstrundenspiel gegen Gastgeber USA im Februar auf Hawaii (0:4) beide Einzel verloren und den zweiten Gang in die Relegationsrunde in Folge nicht verhindern können.

Die Nummer 1 als Hoffnungsträger

Angelique Kerber, die in den letzten Wochen ansteigende Form zeigte, führt das Aufgebot an. Laura Siegemund, Julia Görges und Carina Witthöft sind die weiteren Nominierten. Großen Hoffnungen ruhen natürlich auf Kerber, auch wenn Rittner versucht, die Erwartungen im Vorfeld zu dämpfen: „Obwohl wir die Nummer 1 der Welt im Team haben, stehen die Chancen 50:50. Der Ausgang ist komplett offen.“

Die beste Spielerin von Gegner Ukraine ist Elina Svitolina. Die Weltranglisten-Dreizehnte hat in diesem Jahr bereits die Turniere in Dubai und Taipeh gewonnen. Bislang standen sich die beiden Nationen erst einmal gegenüber. Deutschland siegte 2004 in Tschornomorsk mit 3:2. Gegen eine Wiederholung des damaligen Erfolgs hätte keiner beim DTB etwas einzuwenden.

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