Roger Federer: Wird er die älteste Nummer eins der Geschichte?

Unzählige Rekorde und Meilensteine hat Tennis-Superstar Roger Federer in seiner Karriere inzwischen aufgestellt. In der nächsten Woche kann er erneut Geschichte schreiben. Sollte der Schweizer beim ATP Turnier in Rotterdam mindestens das Halbfinale erreichen, würde er die älteste männliche Nummer eins der Tennis-Weltrangliste werden.

Unzählige Wochen und Monate stand Roger Federer in seiner erfolgreichen Karriere schon an der Spitze der ATP-Weltrangliste. Trotzdem wäre ein erneutes Entern der Top-Position dieses Mal etwas ganz besonderes. Noch nie schaffte ein Tennis-Spieler im Alter von 36 Jahren den Sprung auf Platz eins der Rangliste. Den bisherigen Rekord hält Andre Agassi. Der Ehemann von Steffi Graf besetzte im Jahr 2003 mit 33 Jahren den begehrten Platz an der Sonne.

Nur Nadal vor Federer

Aktuell rangiert Federer auf Position zwei des ATP-Klassements. Vor ihm steht sein langjähriger Rivale, Rafael Nadal. Der 31 Jahre alte Spanier ist jedoch verletzt und wird frühestens Ende des Monats Februar wieder spielen können. Darum reicht dem Schweizer beim ATP Turnier in Rotterdam der Sprung unter die letzten Vier, um Nadal von der Pole Position zu verdrängen. Nur 155 Punkte trennen ihn vom Thron.

Zwei Siege, eine Final-Niederlage

Ein Selbstläufer wird das allerdings nicht. Mit Federers Landsmann Stan Wawrinka, dem deutschen Top-Spieler Alexander Zverev, Grigor Dimitrov, David Goffin und Titelverteidiger Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich ist starke Konkurrenz am Start. Bereits in den Jahren 2005 und 2012 gewann Federer das Turnier in Rotterdam. Zudem erreichte er 2001 das Finale, musste sich allerdings Nicolas Escudé (5:7, 6:3, 6:7) geschlagen geben.

Statt Pause winkt der Rekord

Dass der 36-Jährige überhaupt beim Turnier in den Niederlanden an den Start geht, ist sehr überraschend. Sein eigentlicher Plan sah Erholung vom Australian-Open-Stress vor. Bis Ende Februar oder Anfang März plante Federer seine Pause. Doch keine zwei Wochen nach seiner Ankündigung wurde er wortbrüchig und nimmt somit erstmals nach fünf Jahren Pause in Rotterdam teil. Die Verlockung auf die Nummer eins scheint doch zu groß zu sein.

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