Wimbledon: Der Thronfolger wird gesucht

Die Entscheidung um den Titel wird dieses Jahr ohne Roger Federer stattfinden. Erstmals seit 2013 verpasst der Schweizer das Halbfinale. Sehr zur Freude von Kevin Anderson. Er bezwang den Rekord-Champion von Wimbledon und träumt gegen John Isner von seinem zweiten Grand-Slam-Finale. Im anderen Duell stehen sich zwei gegenüber, die unzählige Endspiele bestritten haben. Der wiedererstarkte Novak Djokovic bekommt es mit Rafael Nadal zu tun.

Der Südafrikaner Kevin Anderson hat den größten Sieg seiner Karriere gefeiert. Im Viertelfinale bezwang er den König von Wimbledon Roger Federer, nachdem er schon mit 0:2 in Sätzen zurücklag und sogar einen Matchball des Schweizers abwehrte. Andersons große Stärke ist sein Aufschlagspiel, mit 2,03 Meter Körpergröße, nicht überraschend. Im Halbfinale steht er nun John Isner gegenüber. Der US-Amerikaner ist nochmal vier Zentimeter größer als der Südafrikaner und hat ebenso einen guten Aufschlag. Beide sind schon zehnmal aufeinander getroffen. Achtmal hat sich Isner durchgesetzt – keine gute Bilanz für Anderson. Beide streben ihr erstes Finale bei einem Grand-Slam-Turnier an. Lange Ballwechsel dürfen wir nicht erwarten, sie suchen die Entscheidung unmittelbar nach dem Aufschlag. Entscheidend wird sein, wie sie diesen durchbringen. Die Buchmacher erwarten ein enges Match, dass gut und gerne auch über die volle 5-Satz-Distanz gehen kann (Quote 2,65). In diesem Spiel treffen zwei absolut gleichstarke Spieler aufeinander, das zeigt die Siegquote der beiden. Dabei ist Isner hauchdünn (Quote 1,85) vor Anderson (Quote 1,90). Am Ende werden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Ähnlich eng wird auch das zweite Halbfinale. Novak Djokovic und Rafael Nadal treffen auf der Tour bereits zum 52. Mal aufeinander und stellen so manch andere Rivalität im Tennis in den Schatten, denn kein anderes Duell gab es so oft auf der Tour wie dieses. In der Bilanz führt der Djoker mit 26 Siegen gegen den Spanier (25). Unvergessen ihr Australien Open-Finale von 2012, das wohl beste Tennismatch aller Zeiten. Wie auch im ersten Halbfinale ist es extrem schwer einen Favoriten zu benennen. Für den Sieg von Djokovic gibt es die Quote 1,85. Nadal ist nur knapp dahinter mit 1,95, sollte der Spanier gewinnen. In ihren jeweiligen Viertelfinalspielen hatten beide ordentlich zu kämpfen. Djokovic rang den Japaner Nishikori nieder, der angeschlagen ins Spiel ging und dem Serben dennoch alles abverlangte. Rafael Nadal war nach fünf Sätzen und über vier Stunden Spielzeit gegen den Argentinier Del Potro der Sieger und steht erstmals seit 2011 wieder im Halbfinale von Wimbledon. Auch in diesem Spiel könnte die Entscheidung erst im fünften Satz fallen (Quote 3,00).

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