Australian Open: Kerbers geringe Chance auf die Titelverteidigung

Das erste Tennis-Highlight im Jahr 2017 steht vor der Tür. Die Australian Open starten am kommenden Montag (16. Januar) und liefern spannende Partien bis zum 29. Januar. Angelique Kerber geht als Titelverteidigerin an den Start. Die Chancen auf einen erneuten Triumph sind allerdings nicht sehr groß.

Als Weltranglistenerste ist Angelique Kerber erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier die Gejagte. Nach Steffi Graf, die insgesamt 4 Mal (1988, 1989, 1990 und 1994) in Down Under siegreich war, geht die Kielerin erst als 2. deutsche Tennisspielerin als Titelverteidigerin ins Turnier. Trotz ihrer Spitzenplatzierung im WTA-Ranking spricht im Vorfeld nicht viel für einen erneuten Triumphzug.

Mühsamer Jahresauftakt

Kerber ging im Jahr 2017 bei den Turnieren in Brisbane und in Sydney an den Start. Überzeugen konnte sie dort nicht. Ein mühsamer Sieg und 2 frühe Niederlagen gegen aufstrebende Spielerinnen geben Grund zum Anlass, um an ihrer Form zu zweifeln.

Keine positive Bilanz

Trotz des herausragenden Jahres 2016 hat Kerber „nur“ eine ausgeglichene Bilanz gegen die anderen Favoriten vorzuweisen. Ihre Sieg-Quote gegen die Top-Spielerinnen der WTA-Tour steht bei 50%. 35 Siegen stehen 35 Niederlagen gegenüber. Allerdings ist einzig die Bilanz gegen Serena Williams (2:6) äußerst negativ, alle anderen Duelle sind ergebnistechnisch nahezu auf Augenhöhe.

Der Hoffnungsschimmer: Williams hat nach ihrem Verletzungs-Comeback ebenfalls mit Anlaufschwierigkeiten im neuen Jahr zu kämpfen.

Erfahrungswerte lassen zu wünschen übrig

Erst 15 Mal konnte eine Weltranglistenerste die Australian Open gewinnen. Das entspricht einem Erfolgsfall von 37%.
Lediglich 14 Mal (29%) gewann eine Spielerin nach den US Open im Anschluss auch die Australian Open. Serena Williams schaffte dieses Kunststück bereits 3 Mal, letztmals 2015.

Auch ein Blick auf die bisherigen Titelverteidigerinnen macht wenig Mut. Nur 13 Mal (27%) gelangen einer Spielerin in Down Under 2 Triumphe in Folge. Seit der Jahrtausendwende fuhren einzig Jennifer Capriati (2002), Serena Williams (2010) und Viktoria Azarenka (2013) 2 Erfolge nacheinander ein.

Ein Hoch und viele Enttäuschungen

Die Australian Open gehören – mit Ausnahme des letzten Jahres – nicht zu den Lieblingsturnieren von Kerber. Vor ihrem Sieg 2016 war das Achtelfinale das Höchste der Gefühle. 3 Mal schied sie sogar in der 1. Runde aus. Im Schnitt streicht Kerber in Melbourne in der 3. Runde die Segel. Vielleicht belehrt sie uns in diesem Jahr eines Besseren.

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