Andy Murray – das Comeback des Schotten

Andy Murray ist ein Mann für die großen Titel. Mit seinem Sieg beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon erfüllte er den Traum einer ganzen Nation, als er als erster Brite seit Fred Perry 1936 das wichtigste Turnier der Welt gewinnen konnte. Dazu gewann er die Olympische Goldmedaille 2012 in Wimbledon und konnte als erster Tennisspieler überhaupt dieses Gold vier Jahre später verteidigen.

Der Stolz einer ganzen Nation

Insgesamt 41 Wochen lang war der Schotte die Nummer eins der Weltrangliste und konnte drei Grand-Slam-Titel feiern. Neben den US Open 2012 gewann er Wimbledon sowohl 2013 als auch 2016. Doch schon im ersten Halbjahr 2017 machte ihm eine Hüftverletzung zu schaffen, die ihn nach dem Viertelfinalaus in Wimbledon gegen Sam Querrey zu einer fast einjährigen Pause zwang.

Murray hoffte lange, eine Operation umgehen zu können, ehe er sich im Januar 2018 doch zu dem chirurgischen Eingriff entschloss. Da er erst auf die Tour zurückkehren wollte, wenn er sich „100%ig fit“ fühlte, sagte er mehrere Comebackankündigungen wieder ab, ehe er beim Rasenturnier im Londoner Queen’s Club sein erstes offizielles Match bestritt. Dieses verlor der 31-Jährige zwar knapp in drei Sätzen, bekam hinterher aber Lob von seinem Kontrahenten Nick Kyrgios. „Ich wusste, dass Andy um jeden Ball kämpfen würde. Er hat nicht lange gebraucht, um die Bälle gut einschätzen zu können. Und sein Return – jedes Mal, wenn er den Schläger an den Ball bekommen hat, ist mein Aufschlag zurück gekommen“, lobte der sonst eher aufbrausende Australier höflich.

In Wimbledon gleich wieder im erweiterten Favoritenkreis

„Ich glaube, dass ich es ganz ordentlich gemacht habe“, war Murray nach seinem ersten Wettkampfmatch nach 342 Tagen zufrieden. Ob er in Wimbledon antreten wird, hat er noch nicht endgültig entschieden. Tut er das, dann gehört der Rasenspezialist gleich wieder zum erweiterten Favoritenkreis. Unsere Buchmacher weisen ihn mit der Quote von 11,75 auf den Wimbledonsieg aus – die sechstbeste Quote aller Spieler. Doch nach so einer langen Wettkampfpause gleich ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen, käme einer Sensation gleich. Ähnlich sensationell wie als erster Brite seit 77 Jahren Wimbledon zu gewinnen oder als erster Spieler überhaupt Olympisches Gold zu verteidigen – aber beides hat Murray ja auch schon geschafft …

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