Nadalsche Festwochen mit Hindernissen

Im Frühjahr wenn die Pflanzen blühen, die Tage länger werden, und die Temperaturen steigen, ist auch die Zeit eines Mannes gekommen: Rafael Nadal. Von Anfang April bis Ende Mai ist die Tenniswelt ganz im Sandplatzfieber und mit ihr auch Rafael Nadal. Die aktuelle Nummer 1 der Welt steht dieses Jahr gehörig unter Druck, möchte er seinen Platz an der Sonne verteidigen.

Stand der Dinge

Mit dem Sieg aus Monte Carlo im Gepäck kommt Rafael Nadal zu seinem Heimspiel nach Barcelona. Dort wartet in Runde eins Landsmann Roberto Carballés Baena. Nadal – natürlich an Nummer eins gesetzt – ist der Topfavorit auf den Turniersieg. (Sieg Nadal – Quote 1,40). Auch bei den kommenden Turnieren in Madrid, Rom und den French Open in Paris ist der Spanier das Maß aller Dinge.

Im letzten Jahr gewann er bis auf Rom jedes der großen Sandplatzturniere. In der italienischen Hauptstadt musste sich Nadal im Viertelfinale dem Österreicher Dominic Thiem geschlagen geben. Momentan scheint er derjenige zu sein, der Nadal am ehesten bezwingen kann. Das zeigt auch die Quote. Thiem siegt in Barcelona – Quote 7,50. Die Erfolge des Spaniers aus dem Vorjahr muss er mindestens bestätigen, damit er Nummer eins der Welt bleibt. Klingt nicht so, als könnte Nadal ohne Druck befreit aufspielen.

Absurde Situation

Die Berechnung der Weltrangliste ist knallhart. Dazu werden die erspielten Punkte innerhalb der letzten 52 Wochen einbezogen. Jeden Montag wird die Liste der weltbesten Tennisspieler aktualisiert. Demnach fällt die 52. Woche weg und somit auch die Punkte. Das könnte für Nadal zum Problem werden. Denn Federer wird – wie auch im letzten Jahr – die Sandplatzturniere auslassen. Zu kraftraubend sind die Events für den 36-jährigen Schweizer.

Das bedeutet aber auch, dass Federer keine Weltranglistenpunkte einbüßt. Die Rechnung ist absurd: Bei 100 Punkten Vorsprung auf Federer, braucht Nadal nur ein Finale verpassen, um die Führung der Weltrangliste zu verlieren. Ohne, dass Federer nur ein Spiel bestreiten muss. Bleibt abzuwarten, ob Nadal dem Druck gewachsen ist. Wenn er verletzungsfrei bleibt, dann ist es dem Spanier durchaus zuzutrauen, seine Erfolge aus dem Vorjahr zu wiederholen. Aber nach den French Open wartet der Lieblingsbelag Federers: Rasen.

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