Wimbledon: Kerbers Revanche

Es hätte so schön werden können. Das erste deutsche Finale in Wimbledon nach 87 Jahren. Nun hat es nur Angelique Kerber ins Finale geschafft. Es ist das zweite in ihrer Karriere in Wimbledon. Das erste verlor sie 2016 gegen Serena Williams, die wieder ihre Gegnerin sein wird. Gelingt ihr die Revanche?

2016 war das Jahr von Angelique Kerber. Sie gewann die Australian Open, ausgerechnet gegen Serena Williams. Dazu noch die US Open und sprang am Ende des Jahres sogar auf Platz 1 der Weltrangliste. Im Wimbledonfinale des gleichen Jahres war Serena Williams die Favoritin und gewann. In diesem Jahr haben sich die Vorzeichen geändert.

Angelique Kerber – Serena Williams (Sa., 17:00 Uhr)

Gerade einmal 68 Minuten brauchte die 30-Jährige gegen die Lettin Ostapenko, um ins Finale einzuziehen. Dementsprechend selbstbewusst präsentierte sie sich den Medienvertretern. Gegenüber dem Bezahlsender Sky sagte sie, dass das Finale von 2016 und dem diesjährigen nicht zu vergleichen wären. Damit hat sie nicht ganz Unrecht. Besonders das Aufschlagspiel hat Kerber stark verbessert. Das zeigte sich im Halbfinale gegen Ostapenko. Sie servierte 78 Prozent ihrer ersten Aufschläge erfolgreich ins Feld. Gegen die noch schlaggewaltigere Williams wird der Service noch wichtiger. Sollte ihr erster Aufschlag nicht kommen, wird die Amerikanerin versuchen die Punkte mit harten Returns kurz zu halten. Kerber muss schon eine ähnliche Quote bei ihren Aufschlägen an den Tag legen, dann verbessern sich ihre Chancen auf den ersten Wimbledonsieg erheblich.

Auf dem Weg zur Form von 2016

Ein weiterer Punkt ist ihre mentale Stärke. Nach ihrem Seuchenjahr 2017, als sie kein WTA-Turnier gewinnen konnte und zeitweise auf den 22. Platz der Weltrangliste abrutschte, hat sie sich dieses Jahr wieder gefangen und spielt auf einem ähnlichen Niveau wie 2016. Aufgrund dessen ist Kerber keineswegs die Außenseiterin. Williams ist nach ihrer Babypause noch nicht bei hundert Prozent. Sie hat im Turnierverlauf gezeigt, dass es ihr in einigen Momenten noch an Spritzigkeit fehlt. Vor zwei Jahren spielte Kerber mit zu viel Respekt, fast ehrfürchtig. Aus dieser Situation hat sie gelernt. Dieses Finale wird ein ganz anderes als 2016 und auch wenn die Buchmacher die Amerikanerin als Favoritin auf dem Zettel haben, wird Kerber sich den ersten Titel in Wimbledon sichern.

Wett-Tipp: Kerber schlägt Williams in Sätzen 2:1! Quote 5,50

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