Charr – Ustinov: Diamond Boy auf den Spuren von Max Schmeling

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Willi Fischer, Axel Schulz, Luan Krasniqi, Marco Huck und Manuel Charr: Sie alle scheiterten in den letzten 25 Jahren beim Versuch, in die Fußstapfen von Max Schmeling zu treten und den WM-Titel im Schwergewicht nach Deutschland zu holen. Am Samstag bekommt der in Beirut geborene Selfmade-Boxer Charr eine neue Chance. Zugegeben, es ist sportlich gesehen nicht die ganz große Bühne. Aber es geht um den Weltmeister-Gürtel der WBA, einem der vier großen Weltverbände.

Manuel Charrs Biografie liest sich zuweilen wie ein Action-Film: Schon ein Jahr nachdem er 2005 Profi wurde, hatte der in Berlin und Essen aufgewachsene Boxer eine Anzeige wegen Todschlags am Hals. Auf den Freispruch folgte 2011 eine Festnahme wegen Autoschieberei, das Verfahren wurde aber eingestellt. Vorläufiger Höhepunkt: Vor zwei Jahren wurde in Essen auf Charr geschossen, der 110-Kilo-Mann schwebte kurzfristig in Lebensgefahr. 2016 kehrte Charr zurück in den Ring, die Gegner waren, wie häufiger in seiner Karriere, nicht die größten Athleten. Aber Charr ist keiner, der sich unterkriegen lässt. Der 34-Jährige – einst bei Sauerland, später bei Sturm unter Vertrag und seit 2011 selbständiger Diamond Boy – suchte immer seine Chance. Und er bekam sie. Nach dem Sieg über den Ukrainer Taras Bidenko durfte er 2012 gegen keinen Geringeren als Vitali Klitschko ran. Für den heutigen Bürgermeister von Kiew war es der Abschied von der großen Bühne, für Charr die erste Niederlage. Aber er gewann Respekt. Der Ringrichter beendete den Kampf in der vierten Runde auf Grund einer Wunde über Charrs Auge. Es folgten zwölf weitere Kämpfe (drei Niederlagen, unter anderem gegen Povetkin) und die erwähnten Probleme außerhalb des Rings. Aber jetzt, im Spätherbst 2017, ist der Diamond Boy wieder da – und er greift nach dem WM Titel.

WM-Kampf Charr – Ustinov: Ein 50:50 Duell

Wie Manuel Charr selbst gehört sein Gegner Alexander Ustinov nicht zur Crème de la Crème des Schwergewichtsboxens. Aber der Weißrusse ist auch kein Schlechter. Der bereits 40-Jährige wird bei BoxRec zwar nur an Position 39 geführt, allerdings gewann Alexander der Große, so der Kampfname des 2,02-Meter-Riesen aus Minsk, 34 seiner 35 Profikämpfe. Seine einzige Pleite kassierte er 2012 im EM-Kampf gegen den hierzulande durchaus bekannten Kubrat Pulev (KO in Runde 11). Charr steht am Samstag in Oberhausen einem Brocken gegenüber, der in um zehn Zentimeter überragt und vermutlich gut 20 Kilo mehr auf die Waage bringt. Schafft Charr es, ihn zu besiegen, kehrt er tatsächlich in den Kreis der besten Schwergewichtsboxer der Welt zurück und sichert sich einen Fight gegen Klitschko-Bezwinger Anthony Joshua (Wette Charr schlägt Ustinov Quote 2,45). Und natürlich wäre Manuel Charr dann erster deutscher Schwergewichtsweltmeister seit Max Schmelings Niederlage gegen Jack Sharkey 1932 in New York.

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