Tyson Fury – Francesco Pianeta: Die Comeback-Tour geht weiter

Der britische Ex-Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury steigt wieder in den Ring. Am 18. August trifft er im nordirischen Belfast auf den Deutsch-Italiener Francesco Pianeta. Vielen Fans dürfte der Name ein Begriff sein, boxte der 33-Jährige doch schon zweimal um die WM-Krone.

Die Comeback-Tour für Tyson Fury geht weiter. Nach seinem Kampf Anfang Juni gegen den Albaner Sefer Seferi, ist es nun sein zweiter in diesem Jahr. Gegen Seferi machte der Brite in der vierten Runde kurzen Prozess. Was Fury und Pianeta gemeinsam haben ist: beide boxten schon gegen Wladimir Klitschko, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Während Fury 2015 gegen den bis dato Elf Jahre ungeschlagenen Klitschko gewann und ihn in die Boxrente schickte, forderte der Deutsch-Italiener im Jahr 2013 den Weltmeister heraus und ging in der sechsten Runde durch K.o. auf die Bretter. Dennoch ist Pianeta – im Vergleich zu Seferi – der stärkere Gegner, obwohl er in der Vergangenheit nicht mehr die ganz großen Kämpfe bestritt.

Erfolgreiche Zeit vorbei

Pianetas größter Erfolg war 2014, als er sich gegen den Franzosen Michael Vieira, zum WBO-Europameister krönte. Viele Experten sagten ihm eine große Zukunft voraus. Der letzte große Kampf des in Gelsenkirchen lebenden Boxers ist schon eine Weile her. 2015 war er Herausforderer vom Usbeken Ruslan Chagayev. In Magdeburg ging es um den WBA-Titel im Schwergewicht. Der Kampf war in der ersten Runde vorbei. Pianeta kassierte einen krachenden Haken und ging zu Boden. Danach kämpfte er gegen weitgehend unbekannte Boxer. Im Juni dieses Jahr verlor er im Stallduell gegen Petar Millas. Im Falle eines Sieges gegen Fury möchte Pianeta sich noch einmal für einen WM-Kampf empfehlen. Jedoch ist die Chance dazu sehr gering und das hat Gründe.

Alles spricht für Fury

Mit 33 Jahren scheint er im besten Schwergewichtsalter, doch die Leistung in seinen letzten Kämpfen und auch seine körperliche Verfassung waren alles andere als gut. Gegen Milas gab Pianeta jede Runde ab, war teils ideenlos und über die gesamte Distanz zu langsam für den jungen und beweglichen Milas. Gegen Fury muss er daher unbedingt an seiner Fitness arbeiten. Bei nur noch knapp einem Monat bis zum Kampf ein ambitioniertes Unterfangen. In Anbetracht der Umstände und der derzeitigen Form, kann der Sieger hier nur Tyson Fury heißen.

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