Joshua vs. Wilder: Im Herbst wird Box-Geschichte geschrieben

Es wurden Kampfansagen gemacht, es wurde verhandelt und gestänkert, was das Zeug hält. Doch nun herrscht Klarheit: Der Kampf auf den so ziemlich jeder im internationalen Haudrauf-Zirkus wartet, ist beschlossene Sache. Englands Superstar Anthony Joshua und der polarisierende US-Boy Deontay Wilder steigen in den Ring (aktuelle Box-Wetten) – noch im Jahr 2018!

Als möglicher Termin kursiert bereits der 15. September. In Wahrheit sind Datum als auch Schauplatz für dieses Schwergewichtspektakel reine Spekulation. Priorität für die beiden Boxer besaß ziemlicher sicher eine andere (Streit)-Frage: Und zwar die nach dem lieben Geld!

Zahltag schon Mitte September?

Wie die finanziellen Bedingungen aussehen? Die Kampfbörse liegt wohl am Ende etwas unter der Marke von 50 Millionen Dollar, die von der Joshua-Seite immer wieder aufgerufen wurden. Ob man Deontay Wilder mit Peanuts – etwa 12 bis 15 Millionen (inklusive Rückkampf-Klausel) – abgespeist hat, lässt sich so oder so sehen.

Die kolportierte Summe ist jedenfalls mehr als das 5-fache, was der WBC-Titelträger sonst für seine Fights kassiert. Im März hatte der in 40 Kämpfen unbesiegte „Bronze Bomber“ seinen Gürtel gegen Luis Oritz verteidigt – für ihn standesgemäß nach K.o. 97 Prozent (!) seiner Kämpfe entschied der Mann mit dem härtesten Punch von Alabama vorzeitig.

Fünf Gürtel: Das Erbe des Lennox Lewis

Führende Box-Experten widersprechen sich gegenseitig bei der Frage, in wie weit Wilder mit seinem Killer-Instinkt sowie dem eher unorthodoxen Stil Joshua gefährlich wird. Der Model-Athlet genießt Heimvorteil. Auf der Insel kann man dank AJ von einem wahren Box-Boom sprechen: 90.000 Zuschauer fieberten im Wembley-Stadion mit, als er den einstigen Dauer-Champion Wladimir Klitschko (April 2017) in Rente geschickt hatte.

Ein Jahr später knüpfte der 28-Jährige dann im ebenso restlos ausverkauften Millennium Stadium Joseph Parker seinen WBO-Titel ab – Sieg Nummer 21 im 21. Kampf! Wilder heißt die letzte Hürde auf dem Weg in den Olymp des Schwergewichts. Im Vereinigungskampf Anthony Joshua vs. Deontay Wilder wird definitiv Box-Geschichte geschrieben. Der Sieger trägt die Gürtel aller fünf Verbände und steigt zum ersten unbestrittenen Champion seit Joshuas Landsmann Lennox Lewis im Jahr 2000.

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