UFC: Khabib und McGregor erwarten wohl milde Strafen

Wie geht die Dauer-Fehde zwischen Leichtgewichts-Champion Khabib und Conor McGregor weiter? Für beendet erklären, lässt sich diese nach der Titelverteidigung des Russen inklusive Prügelei außerhalb des Oktagons jedenfalls nicht. Am Dienstag dürfte Bewegung in einen möglichen Rückkampf kommen.

Seit UFC 229 zogen knapp dreieinhalb Monaten ins Land. Für den 29. Januar kündigte die Nevada State Athletic Commission (NSAC) ein Urteil an. Dass die NSAC gegen die beide Streithähne nicht ganz so hart durchgreift, liegt nicht zuletzt im Interesse der MMA-Organisation selbst. Aus Insider-Kreisen ist von etwa sechsmonatigen Sperre für Khabib Nurmagomedov und Conor McGregor die Rede. Ein Strafmaß, mit dem wohl alle Beteiligten recht gut leben können.

Dana White spricht von Rematch in diesem Jahr

Anders als bei einer Sperre über mehr als ein Jahr behält der in 27 Kämpfen unbesiegte Khabib so seinen Gürtel. Und dem von UFC-Boss Dana White schon öffentlich angeheizten Rückkamp steht dann auch nicht mehr viel im Wege. McGregor musss der 49-Jährige ohnehin nicht groß überzeugen. „Conor ist ein besonderer Kämpfer. Er hat noch nie eine Herausforderung abgelehnt“, sagt White über den extrovertierten Iren.

Rein sportlich scheint für Khabib Nurmagomedov bei der Rückkehr ins Oktagon ein Rematch weniger reizvoll. Zu dominant agierte der kühle Russe und hatte McGregor in der vierten Runde per Nackenhebel zur Aufgabe gezwungen. Wenn sein Manager Ali Abdelaziz jedoch davon spricht, den „größten Money Fight“ zu wollen, kommt nur Khabib vs. Conor McGregor 2 in Frage.

Tony Ferguson muss weiter warten

Skandale hin oder her: Gemessen an Pay-per-View-Käufen war „The Notorious“ an fünf der sechs erfolgreichsten MMA-Fights beteiligt. Das UFC 229-Event in Las Vegas (2,4 Millionen PPV) brach gleich mehrere wirtschaftliche Rekorde. Dana White handelt gewiss nicht falsch, wenn er nach dem NSAC-Urteil den Fans den Kampf gibt, den sie wollen.

Als indirekter Verlierer dürfte sich jedoch Tony Ferguson fühlen. Seit einer halben Ewigkeit wartet der US-Boy (24 Siege in 27 Kämpfen) auf seine Titelchance, ist seit Oktober auch als Herausforderer Nummer Eins gelistet. Mehrmals fiel der angesetzte Kampf zwischen ihm und Khabib fiel aus. Zuletzt im April 2018 kurz vor UFC 223 in Brooklyn, als sich Ferguson eine Knieverletzung zugezogen hatte.

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