Aktiendepot kostenlos eröffnen

So finden Sie das günstigste und für sich beste Depot

Aktiendepot kostenlos einrichten – beim ersten Mal immer noch spannend. Warum braucht es überhaupt ein Depot? Und warum mit dessen Konditionen detailliert beschäftigen? Minizinsen für Sparprodukte wie Tagesgeld oder Festgeld machen Geldanlegen für Sparer seit Jahren schwer. Eine Situation, an der sich in nächster Zeit nicht viel ändern wird. Welche Alternativen bieten sich an? Bei genauer Betrachtung gibt es nur sehr wenige Wege – die bis auf wenige Ausnahmen Richtung Börse führen.

Ein Aktiendepot kostenlos eröffnen und mit dem Trading loslegen klingt einfach. Erfolg mit Geldanlagen stellt sich ein, wenn Trader nicht nur das nötige Know-how in Bezug auf Chartanalyse mitbringen, sondern auch beim Aktiendepot eröffnen die nötige Erfahrung mitbringen.

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Redaktionsempfehlung für Aktien

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Aktiendepot: Was hat es damit auf sich?

Erfahrene Trader werden auf diese Frage mit Unverständnis reagieren. Schließlich ist ihnen der Umgang mit einem Aktiendepot bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Gerade Einsteiger, denen es bisher an Erfahrung im Handel mit Wertpapieren und anderen Finanzprodukten fehlt, stehen dagegen vor einem Rätsel. Wie finde ich den besten Online Broker und ein Aktiendepot?

Früher wurden in einem Depot Wertpapiere tatsächlich physisch hinterlegt. Heute ist das Aktiendepot mehrheitlich ein „Handelskonto“, in das beim Erwerb eines Wertpapiers der Bestand eingebucht wird. Beim Verkauf erfolgt das Ausbuchen der entsprechenden Wertpapiere. Fürs Trading braucht es zudem noch ein Verrechnungskonto. Dieses stellt Liquidität zur Verfügung bzw. Einzahlungen aus den Verkaufserlösen.

Und warum muss es jetzt unbedingt ein Broker sein? Ganz einfach: Für Privat- und Kleinanleger sind Broker so etwas wie Handelsagenten, welche eine Order in Empfang nehmen – und diese anschließend am Markt (also den Börsen) platzieren. Was ist bei der Auswahl von Broker und dem Aktiendepot eröffnen am Ende wichtig?

Aktiendepot online eröffnen: 5 Tipps zum Anbietervergleich

Kapitalanlagen werden vom Staat versteuert. Außerdem muss jedem Anleger klar sein, dass die Inflation ihren Teil zum kleiner werdenden Ertrag beisteuert. Jeder zusätzliche Euro, welcher in Form von Depotgebühren und Serviceentgelten vom Broker einbehalten wird, macht sich in der Bilanz negativ bemerkbar. Es gibt Tipps, um sich ein günstiges Aktiendepot eröffnen zu können.

1. Tipp – Ein kostenloses Aktiendepot suchen:

Der Begriff kostenloses Aktiendepot ploppt in Medienberichten regelmäßig auf. Anleger dürfen diesen Begriff nicht falsch verstehen. Kostenlos bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass Broker keine Gebühren oder Serviceentgelte einstreichen. Das Gegenteil ist der Fall – wie ein Blick ins Preis-/Leistungsverzeichnis zeigt. Kostenlos bedeutet, dass Broker und Banken auf Depotführungsgebühren verzichten.

2. Tipp – Transaktionskosten im Auge behalten:

Ein kostenloses Aktiendepot eröffnen und traden – Einsteiger reiben sich schon die Hände, was für ein tolles Schnäppchen sie gemacht haben. Transaktionsgebühren können zu einem Kostenfaktor werden, welche Depotführungsgebühren schnell in den Schatten stellt. Das Problem liegt darin, dass viele Anleger anfangs gar nicht wissen, wie hoch die Transaktionskosten werden können.

3. Tipp – Assetklassen checken:

Für die Bewertung eines Aktiendepots ist dieser Punkt extrem wichtig. Aktiendirekthandel ist bei vielen Brokern und Depots möglich. Das Einrichten von Sparplänen – etwa einen ETF Sparplan – oder ein Trading gehebelter Produkte wie CFDs und Futures steht auf einem ganz anderen Blatt.

4. Tipp – Servicegebühren im Auge behalten:

Depotführungs- und Transaktionsgebühren sind im Preisverzeichnis der Broker nur ein Bruchteil. Gebühren für bestimmter Orderzusätze oder Entgelte auf die Anfertigung von Zweitschriften können die Rendite drastisch abschmelzen lassen. Aus Anlegersicht ist es extrem wichtig, diesen Bereich eingehend durchzuchecken.

5. Tipp – Handelsplattform testen:

Die Handelsplattformen sind zentraler Dreh- und Angelpunkt für den Kauf von Aktien oder Trades auf Derivate. Außerdem beinhalten die Plattformen Tools zur Chartanalyse und meist auch einen Bereich für News vom Börsenparkett. Wichtig ist daher, sich intensiv mit der Funktion der Plattformen auseinanderzusetzen. Die Einspeisung von Echtzeitkursen, verfügbare Methoden für Zahlungen aufs Verrechnungskonto oder der Zugriff auf verschiedene Orderzusätze sind wesentliche Aspekte, welche es zu prüfen gilt.

Kostenloses Aktiendepot: Vorbereitungen fürs Aktiendepot eröffnen

Der Anbietervergleich ist immer nur ein Schritt auf dem Weg zum neuen Aktiendepot. Anlegern ist zu empfehlen, nicht einfach „ins Blaue“ ein Wertpapierdepot zu eröffnen, sondern sich intensiv auf diesen Schritt vorzubereiten. Hintergrund: Im Aktiendepot Test fällt eine breite Palette an verschiedenen Depots mit unterschiedlichen Funktionen und Leistungen auf. Damit passen die einzelnen Aktiendepots zu ganz unterschiedlichen Anlegertypen.

Anlageausrichtung überprüfen

Zu den Vorbereitungen fürs Aktiendepot online eröffnen gehört unter anderem, sich mit der eigenen Anlageausrichtung zu beschäftigen. Prinzipiell können Anleger:

  •       Aktien im Direkthandel
  •       Aktien und Co. im Börsenhandel
  •       Derivate
  •       Fonds und ETFs
  •       Anleihen
  •       Währungen
  •       Rohstoffe

handeln. Diese Assetklassen haben unterschiedliche Risikoeinstufungen. Aktien – speziell Wertpapiere der in Indizes wie dem DAX oder Dow Jones gelisteten Unternehmen – eignen sich zur Umsetzung einer Buy-and-Hold Strategie. Hier wird die Dividende stark gewichtet. Solche Aktien haben eine oft weniger ausgeprägte Volatilität als Wertpapiere aus Schwellenländern.

Aktien bzw. der Aktienhandel spielen daher für den eher konservativ eingestellten Anleger eine Rolle. Der Börsenhandel ist inzwischen ein Standardsegment auch für ein kostenloses Aktiendepot. Nach was müssen Anleger Ausschau halten, die sich als risikoaffiner sehen – und dafür eine hohe Rendite erzielen wollen? Prinzipiell lässt sich eine solche Anlageausrichtung auch mit Aktien abbilden. Viele risikoaffine Anleger setzen inzwischen auf Hebelprodukte.

Riskantes Trading: Der Handel mit Derivaten

Hierbei handelt es sich beispielsweise um Optionen, Futures oder CFDs (Differenzkontrakte) und gehören zu den Derivaten. Hintergrund: Es wird kein Wertpapier physisch gehandelt, Derivate leiten ihren Wert von Finanzprodukten wie Aktien oder Rohstoffen und Währungen ab. Das beste Beispiel sind CFDs. Hier liegt immer ein Wertpapier zugrunde, auf dessen Kursverlauf eine Position eingegangen wird. Dabei entstehen zwei Besonderheiten: CFDs lassen sich sowohl long als auch short handeln.

Gleichzeitig kommt hier ein Hebel zum Einsatz. Damit bewegen Anleger mehr Kapital. Das Problem: Ein Hebel kann immer in zwei Richtungen wirken – also Gewinne wie auch Verluste „hebeln“. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen sind Derivate nicht zwingend Teil der Assetklassen für ein kostenloses Aktiendepot. Bevor ein kostenloses Aktiendepot online eröffnet wird, ist der Blick auf die handelbaren Assetklassen daher anzuraten.

Aufgrund der Risiken für Anleger haben Aufsichtsbehörden in den letzten Jahren sehr strenge Regeln erlassen. Damit wurden den verfügbaren Hebeln sehr klare Grenzen gesetzt. Für Hauptwährungspaare ist inzwischen ein Handel nur noch mit 30:1 möglich. Kryptocoins dürfen sogar nur mit 2:1 gehandelt werden. Wer als Trader diesen Aspekt umgehen und mit Hebeln von 200:1 und mehr handeln will, kann sich als Finanzmarkt-Profi einstufen lassen oder ein kostenloses Aktiendepot außerhalb der EU eröffnen. An diesem Punkt muss sich allerdings klar gemacht werden, wie hoch die Risiken sind. Speziell durch die Nachschusspflicht können Verluste unkalkulierbar werden.

Brokercheck: Was ist beim Durchleuchten der Anbieter wichtig?

Der Aktiendepot Vergleich gehört zur Vorbereitung des Aktiendepot kostenlos eröffnen einfach dazu. Anleger müssen sich aber auch den Broker selbst sehr genau anschauen. Wir meinen damit nicht die Konditionen für den Handel mit Wertpapieren, sondern wie der Anbieter in den Augen anderer Trader dasteht.

Erfahrungsberichte sind ein wichtiger Schlüssel, um den Umgang des Brokers mit Kunden abschätzen zu können. Ein auf dem Papier top ausgestatteter Kundendienst kann sich hier als durchaus verbesserungswürdig herausstellen – etwa in Bezug auf die Antwortzeiten oder Kompetenz. Außerdem gehören in diesem Zusammenhang die Seriosität und Sicherheit auf den Prüfstand.

Die Lizenzierung spielt hierbei eine sehr große Rolle. Hohe Standards müssen Broker beispielsweise im Rahmen eine Regulierung durch die BaFin oder Aufsichtsbehörden innerhalb der EU erfüllen.

Aufsichtsbehörden einiger EU-Mitgliedsstaaten:

  •       FCA > Financial Conduct Authority
  •       BaFin > Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
  •       CySEC > Cyprus Securities and Exchange Commission

Darüber hinaus sollte sich jeder Anleger mit der Frage beschäftigen, wie ernst Broker den Datenschutz nehmen. Außerdem sollten Kundengelder immer getrennt von den Eigenmitteln des Brokers aufbewahrt werden – in einer Form, welche den Gläubigerzugriff verhindert.

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5 Schritte zum kostenlosen Aktiendepot eröffnen

Wie lässt sich in der Praxis ein Aktiendepot erstellen? Wir haben uns dazu entschieden, die Anleitung in 5 einfach verständlichen Schritten zusammenzufassen – um grundlegend zu zeigen, worauf es dabei ankommt.

1. Schritt: Bank bzw. Broker auswählen

Der erste Schritt ist die Auswahl von Bank oder Broker. Worauf es dabei im Einzelnen ankommt, haben wir bereits ausführlich gezeigt. Ein Aktiendepot kostenlos zu eröffnen, ist inzwischen bei vielen Anbietern möglich. In diesem Zusammenhang ist wichtig, sich mit den persönlichen Anlagepräferenzen zu beschäftigen. Diese haben entscheidenden Einfluss darauf, welche Anforderungen an das Depot gestellt werden. Ob Filial- und Onlinebanken im Aktiendepot Vergleich eine Chance haben oder spezialisierte Broker den Vorzug erhalten, wird sehr stark von den Depotgebühren und Orderkosten beeinflusst.

2. Schritt: Den Antrag für die Depoteröffnung ausfüllen

Stimmen bei einem Wertpapierdepot die Rahmenbedingungen, kann ist das Aktiendepot eröffnen einfach. Hierfür stehen bei den Brokern und Banken im Regelfall Online-Formulare zur Verfügung, mit denen das Depot einfach eingerichtet werden kann. Dabei sind seitens der Anleger im Regelfall umfassende Angaben zu machen. Diese umfassen unter anderem Informationen zur Person des Traders als auch Angaben zum beruflichen Status sowie der bisherigen Anlageerfahrung. Speziell letztgenannter Aspekt ist von Bedeutung – da die Broker hiermit eine Einstufung des Traders vornehmen. Davon kann die Verfügbarkeit einiger Assetklassen abhängen.

3. Schritt: Ein kostenloses Aktiendepot verifizieren

Nach dem Ausfüllen des Antrags müssen sich Anleger verifizieren. Hiermit wird die Identität des Traders bestätigt. Je nach Herkunftsland des Brokers unterscheidet sich der Prozess. Deutsche Anbieter nutzen für die Verifikation im Regelfall zwei Methoden – das PostIdent-Verfahren und VideoIdent-Verfahren. Speziell per VideoIdent ist es inzwischen möglich, die Legitimation ohne Kanalwechsel zu erledigen. Das Aktiendepot steht damit umgehend zur Verfügung – und kann für die ersten Trades dank Demokonto sogar noch vor der ersten Einzahlung auf das Verrechnungskonto genutzt werden.

Eine Legitimation als Depotinhaber ist nicht nur bei Brokern mit einem Geschäftssitz in Deutschland notwendig. Entsprechende Vorgaben gelten für Anbieter in der gesamten Europäischen Union. Allerdings kann die praktische Umsetzung vom deutschen Modell abweichen. Broker verlangen beispielsweise das Vorlegen einer Ausweiskopie oder einer Kopie des Reisepasses.

4. Schritt: Das Aktiendepot kostenlos aufladen

Sobald das Wertpapierdepot eröffnet ist und sich Anleger verifiziert haben, steht es eigentlich in den „Startlöchern“. Was jetzt noch fehlt, ist die Kapitalisierung des Depots mit der angedachten Anlagesumme. In welcher Höhe Kapital auf dem Verrechnungskonto eingezahlt wird, hängt von sehr unterschiedlichen Faktoren ab. Prinzipiell müssen sich Anleger in diesem Zusammenhang mit einer nachhaltigen Risikostreuung beschäftigen. Wertpapiere sind normalerweise nur ein Teilbereich des Anlageportfolios. Entsprechend des Anlageprofils fallen Wichtung und Einlage ins kostenlose Aktiendepot unterschiedlich aus.

Welche Zahlungsmethoden seitens der Broker akzeptiert werden, variiert. Viele Anbieter eines kostenlosen Aktiendepots lassen Einzahlungen über das Bankkonto per Überweisung oder die Kreditkarte zu.

5. Schritt: Mit dem Handel beginnen

Ein kostenloses Aktiendepot ist eröffnet, das Ident-Verfahren durchlaufen und das Depot kapitalisiert – es kann mit dem Wertpapierhandel losgehen. Je nach Depot stehen unterschiedliche Assetklassen fürs Trading zur Verfügung. Generell ist beim Handel über das Wertpapierdepot im Hinterkopf zu behalten, dass auch an dieser Stelle immer noch die Grundlagen zur Risikostreuung gelten. Im Rahmen des Wertpapierhandels muss sich jeder Anleger mit der technischen Analyse und Fundamentaldaten beschäftigen – um Informationen für Kurstrends zu gewinnen. Getradet werden kann heute bei vielen Brokern auch über eine Aktiendepot App.

Neues Aktiendepot: Kostenlos Demokonto testen

Ein sehr wichtiger Punkt beim Aktiendepot erstellen ist das Demokonto. Hierbei handelt es sich um eine „Sandbox“ für virtuelle Trades. Der große Vorteil: Unerfahrene Anleger lernen hier wichtige Kniffe – ohne das sauer verdiente Anlagekapital zu riskieren. Auf der anderen Seite bietet das Demokonto immer die Möglichkeit, die Handelsplattform besser kennenzulernen.

In unseren Augen eine wesentliche Voraussetzung, um im Direkthandel schnell die richtigen Anlageentscheidungen treffen zu können. Mit dem Testzugang verschaffen sich aber nicht nur Einsteiger einen Vorteil. Bei genauer Überlegung ergibt sich auch ein Nutzen für den versierten Anleger, dessen Erfahrungsschatz über die Grundlagen hinausgeht.

Hintergrund: Ein Demokonto bietet die Chance, neue Tools und Strategien auszuprobieren. Dieser Testlauf wird dank des virtuelles Handelskontos risikolos über die Bühne gehen. Gerade das Testen und Ausprobieren verschiedener Indikatoren macht sich später – wenn mit Echtgeld gehandelt wird – bezahlt. Im Anbieter Vergleich ist darauf zu achten, dass ein Demokonto:

  •       als kostenloses Aktiendepot geführt wird
  •       umfassend den Zugriff auf Assetklassen erlaubt
  •       im Idealfall unbefristet eingerichtet wird
  •       nicht an eine Mindestkapitalisierung geknüpft ist.

Besonders im Zusammenhang mit Hochrisiko-Assetklassen – wie den Differenzkontrakten oder Optionen – ist das Trading mit einem Demokonto anzuraten. Hier erkennen speziell Einsteiger sehr schnell, wie dramatisch der Hebel wirken kann, wenn sich Kurse anders als prognostiziert entwickeln.

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Kostenloses Aktiendepot: Das Thema Steuern

Müssen Anleger für das neue kostenlos eröffnete Aktiendepot Steuern zahlen? Nein, das Aktiendepot erstellen ist dem Fiskus prinzipiell erst einmal egal. Sobald mit Wertpapieren im Depotbestand allerdings Erträge erzielt werden, interessiert sich das Finanzamt sehr wohl dafür. Was ist beim Aktiendepot online eröffnen in diesem Zusammenhang zu beachten?

Ein steuerrechtlich relevanter Sachverhalt kann bei:

  •       Verkauf
  •       Dividende
  •       Übertrag aus einem anderen Depot

entstehen. Die Besteuerung richtet sich immer nach der Einkunftsart. So werden Kapitalerträge anders behandelt als eine Schenkung. Letztere ist besonders beim Aktiendepot übertragen relevant.

Veräußerungsgewinne sowie die Zahlung einer Dividende gehören zu den Kapitalerträgen. Hier greift seit einigen Jahren für Depots bei deutschen Brokern eine pauschale Besteuerung. Es fallen die 25-prozentige Abgeltungssteuer sowie Kirchensteuer und Soli-Zuschlag an. Diese werden als Quellensteuer erhoben. Der Broker führt die Steuer direkt ab – noch bevor der Gewinn oder die Dividende auf dem Verrechnungskonto landen.

Erfahrene Anleger nutzen alle Möglichkeiten, um dieser Quellensteuer entgegenzutreten. Eine Option: Dem Broker einen Freistellungsauftrag beim kostenlosen Aktiendepot eröffnen erteilen. Dessen Basis ist der Sparer-Pauschbetrag. Bis zu einer Summe von 801 Euro pro steuerpflichtige Person sind dann Kapitalerträge steuerfrei. Achtung: Der Sparer-Pauschbetrag kann aufgeteilt werden. Unter Strich dürfen die erteilten Freistellungsaufträge den genannten Betrag allerdings nicht überschreiten.

Aktiendepot kostenlos eröffnen und Broker wechseln – das ist wichtig 

Ein kostenloses Aktiendepot online eröffnen stellt heute für erfahrene Anleger keine besondere Herausforderung dar. Für einen gewissen Thrill dürfte allerdings der erste Depotwechsel sorgen. Hier gibt es einige grundlegende Aspekte zu beachten. Wo diese nicht im Hinterkopf behalten werden, drohen schnell Fehler – die am Ende teuer werden.

Prinzipiell ist der Depotwechsel unkompliziert. Sofern die Rahmenbedingungen stimmen, kann bei einigen Banken und Brokern sogar ein Online-Depotwechselservice in Anspruch genommen werden. Dieser kümmert sich um alles und macht den Depotübertrag auf diese Weise extrem einfach. Der Zugang erfolgt entweder im Rahmen der Eröffnung für ein kostenloses Aktiendepot – oder im Rahmen eigens eingerichteter Portale. Sofern diese Option nicht besteht, muss der Depotwechsel klassisch – also „von Hand“ – auf den Weg gebracht werden.

Depotübertrag per Formular

In einem ersten Schritt suchen Anleger beim Broker nach Formularen für den Depotübertrag. Diese finden sich meist im Servicebereich unter den Formularen und Dokumenten. Der Aufbau dieser Übertragsformulare variiert im Detail. Die erforderlichen Infos und Angaben sind sich allerdings sehr ähnlich.

Generell ist in den Formularen anzugeben, welche Kennung das abgebende und welche das annehmende Depot hat. Selbstverständlich sind diese Infos nötig, um die Wertpapiere aus dem richtigen Depot zu entnehmen und entsprechend ins neue Handelskonto einzubuchen. Außerdem wollen Broker persönliche Angaben zum Depotinhaber wissen.

Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang die Angabe, warum Wertpapiere in das neue Depot übertragen werden. Hintergrund: Ein Depotübertrag ist steuerrechtlich relevant – etwa im Hinblick auf:

  •     Verkauf
  •     Schenkung oder
  •     Erbschaft.

Steuerrechtlich dagegen keine Beachtung findet der Übertrag ohne Eigentümerwechsel – sprich, wenn der Anleger einfach den Broker wechselt. In diesem Fall interessiert der Wertpapierübertrag das zuständige Finanzamt nicht. Aber: Im Übertragsformular muss dieser Grund ebenfalls angegeben werden.

Tipp: Ein Depotübertrag muss nicht vollständig erfolgen. Anleger können auf diesem Weg ihr Portfolio auch splitten – etwa, wenn im Rahmen einer Trennung die Vermögen von Ex-Ehepartnern aufzuteilen sind.

Handel während des Depotübertrags

Banküberweisungen lassen sich heute in Echtzeit erledigen. Kaum ist das Geld beim absenden Konto angewiesen, wird es auf dem empfangenden Bankkonto bereits gutgeschrieben. Für den Übertrag des Wertpapierbestandes vom alten ins neue kostenlose Aktiendepot wäre dies ebenfalls wünschenswert. In der Praxis dauert es auch über ein kostenloses Aktiendepot immer noch mehrere Tage, bis der Übertrag abgeschlossen ist.

Das Problem: Innerhalb des laufenden Übertrags von einem Wertpapierdepot in ein anderes Depot sind Verfügungen in den Wertpapierbestand nicht möglich. Bedeutet, dass keine Veräußerungsgeschäfte aus Aktien oder Fondsbestandteilen möglich sind. Ein Aspekt, den jeder Anleger im Hinterkopf behalten muss – und über den vor einem Depotübertrag nachgedacht werden muss. Sollte sich der Kurs eines betroffenen Wertpapiers drastisch ändern, ergibt sich hieraus ein Verlustrisiko, welches Trader letztlich einkalkulieren müssen. Wie verhält es sich beim Depotübertrag eigentlich mit Hebelprodukten wie CFDs?

Bestimmte Positionen können mit dem Übertrag nicht ins neue Aktiendepot kostenlos mitgenommen werden. Dies betrifft beispielsweise solche Finanzprodukte, welche nicht börslich gehandelt werden – sondern nur zwischen dem Anleger und dem Broker als Market Maker. Hierbei handelt es sich unter anderem oft um CFDs oder vergleichbare Hebelprodukte. Sofern das Depot nach dem Übertrag geschlossen werden soll, müssen diese Position glattgestellt werden.

Altes Depot kündigen: Wirklich immer nötig?

Eine rechtliche Verpflichtung dafür existiert natürlich nicht. Allerdings ist die Kündigung des alten Wertpapierdepots nach dem Aktiendepot erstellen aus mehreren Gründen sinnvoll. Gerade bei hohen Depotführungsgebühren ist die Kündigung unbedingt anzuraten – allein schon aufgrund des Sparpotenzials. Speziell bei Anbietern mit Sitz im Ausland kommt ein weiterer Punkt hinzu. Diese erheben mitunter Entgelte bei Inaktivität-

Wichtig: Mit der Kündigung sollte auch der Freistellungsauftrag widerrufen werden. Andernfalls könnte es problematisch werden, für das neue Aktiendepot kostenlos Gewinne und Dividenden einzustreichen.

Zur Kündigung des Depots gehört auch die Auflösung des Verrechnungskontos. Dessen Kündigung kann parallel zur Depotkündigung erfolgen. Grundsätzlich ist ratsam, das Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Zwar bestätigen viele Broker die Kündigung von sich aus. Es kann allerdings nicht schaden, um ein entsprechendes Antwortschreiben zu bitten.

Tipp: Sofern nicht schon das Guthaben vom Verrechnungskonto komplett auf ein Bankkonto oder das Verrechnungskonto zum neuen Depot übertragen wurde, kann dieser Schritt in die Kündigung eingeflochten werden. Hierzu einfach die Auszahlungsanweisung ins Auflösungsschreiben einfügen. Dabei nicht die Angabe des empfangenden Bankkontos vergessen.

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FAQ: Häufige Fragen für eine kostenloses Aktiendepot

Ein kostenloses Aktiendepot online eröffnen ist heute kein Problem mehr. Bei den meisten Brokern und Banken wird der Antrag online ausgefüllt, das VideoIdent-Verfahren erlaubt eine umgehende Verifikation des Anlegers. Noch nicht alle Fragen geklärt? Unser FAQ hilft vielleicht weiter.

Kann jeder Anleger ein Aktiendepot kostenlos eröffnen?

Generell ist die Eröffnung eines Wertpapierdepots in Deutschland mit Erreichen der Volljährigkeit ohne Probleme möglich. Ob bei einem Broker mit Geschäftssitz im Ausland andere Regeln gelten, ist den Geschäftsbedingungen zu entnehmen. Entscheidend sind in diesem Zusammenhang nationale Richtlinien und Vorschriften.

Warum sind Handelsarten nach dem Aktiendepot eröffnen nicht verfügbar?

Direkthandel mit Aktien und Fonds sind Assetklassen, die von so gut wie allen Wertpapierdepots unterstützt werden. Broker ermöglichen das Trading von spekulativen Assetklassen häufig nicht für jeden Anleger. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, wie die Risikoeinstufung bei der Depoteröffnung ausfällt. Um in dieses Segment einsteigen zu können, muss eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Wertpapieren nachgewiesen werden.

Wieso sind die Hebel bei CFDs im neu eröffneten Depot so niedrig?

Aufsichtsbehörden stufen Differenzkontrakte und anderen gehebelte Produkte als hochriskant ein. Um das Risiko für Anleger zu minimieren, wurden die Regeln für dieses Handelssegment vor einigen Jahren angepasst. Im Retail-Segment (Depots für Klein- und Privatanleger) gelten seitdem Beschränkungen für die maximal verfügbaren Hebel. So kann auf Major-Währungspaare nur noch mit 30:1 gehandelt werden. Im Profi-Bereich dürfen Broker nach wie vor sehr viel höhere Hebel anbieten.

Wie kann ich mit Wertpapieren in ein neues Depot umziehen?

Der Depotübertrag ist mittlerweile kein Problem mehr. Da Wertpapiere wie Aktien immer dem Depotinhaber gehören, müssen auch keine Schwierigkeiten befürchtet werden – etwa in der Form, dass der alte Broker den Übertrag blockiert. Viele Anbieter kümmern sich automatisch um den Übertrag. Das Ganze kann aber auch manuell mit einem Muster oder Formular in die Wege geleitet werden. Achtung: Für die Dauer des Übertrags ist keine Ordererteilung für die betreffenden Wertpapiere möglich.

Wie lange dauert es bis zum Abschluss eines Depotübertrags?

Grundsätzlich gilt keine rechtsverbindliche Regelung, innerhalb derer ein Übertrag von Wertpapieren von einem Handelskonto in ein neues Wertpapierdepot vollzogen werden muss. Anleger müssen sich darauf einrichten, dass eine bis drei Wochen durchaus als Zeitfenster einzuplanen sind. Dauert ein Depotübertrag deutlich länger, kann sich hieraus durchaus ein Klagegrund ergeben. In der Vergangenheit haben Anleger bereits erfolgreich gegen sehr ausgedehnte Bearbeitungszeiten für den Übertrag von Wertpapieren geklagt.

Wo kann ich mich wegen der Dauer des Depotübertrags beschweren?

Grundsätzlich wäre hier immer die regulierende Aufsichtsbehörde ein Ansprechpartner. In Deutschland unterstehen Broker als Finanzdienstleister allgemein der BaFin. Ein Broker mit Sitz in London wird durch die FCA reguliert. Gerade bei ausländischen Anbietern ist die Sprachbarriere eine Hürde. Bevor die Regulierungsbehörden angesprochen werden, kann ein Versucht der Klärung mit der Beschwerde-Abteilung des Brokers versucht werden.

Fazit: Kostenloses Aktiendepot einrichten heute völlig unproblematisch

In Zeiten von Minizinsen sind renditestarke Kapitalanlagen gefragt. Dass Wertpapiere hier eine Rolle spielen müssen, zeigt allein schon der Blick auf das Renditedreieck zum DAX. Mittel- bis langfristig eingestellte Anleger haben die Chance, die Rendite der Sparanlagen um Längen zu schlagen. Auch wer den Nervenkitzel mag, kommt an den Börsen auf seine Kosten. Was es fürs Trading braucht, ist eine Depot. In Zeiten des Internets lässt sich einfach das Aktiendepot online eröffnen. Beim erstbesten Broker das Wertpapierdepot einrichten ist aber oft zu kurz gedacht. Um auf lange Sicht mit der Entscheidung zufrieden zu sein, kommt es auf die Bewertung der Konditionen an. Unser Depot Vergleich zeigt, welche Broker die Nase vorn haben.

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