Social Trading lernen 2022

Was ist Social Trading?

Was ist Social Trading? Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Trader handeln und Erfolge erzielen – das ist eine Form vom Social Trading. Allerdings bietet es auch die Möglichkeit, dass Trader von anderen lernen und dadurch ihre Trading-Skills verbessern können, ohne dabei ausschließlich virtuelles Guthaben durch das Demokonto nutzen zu müssen.

Wie erfolgreiches Social Trading funktioniert und was es beispielsweise bei der Auswahl der Signalgeber zu beachten gibt, haben wir umfangreich getestet und geben die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps hier kostenlos weiter.

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Social Trading, was ist das?

Social Trading – bedeutet das so viel wie Handel im Netzwerk oder versteckt sich dahinter etwas ganz anderes? Wir sind der Frage „Was ist Social Trading?“ nachgegangen und zeigen, wer es nutzt, wie es funktioniert und welche Schwachstellen es vielleicht sogar gibt.

Wie funktioniert Social Trading? Die Grundzüge sind einfach erklärt:

  • Trader kopieren Handelsentscheidungen
  • Signalgeber teilen ihre Trading-Ideen
  • Trading-Profis können durch Social Trading zusätzliche Einnahmen generieren
  • Trader, die kopieren, müssen dafür eine Gebühr zahlen, verbuchen aber im besten Fall Gewinne

So viel zur Theorie und nun zur Praxis. Was ist Social Trading genau und lässt es sich wirklich so einfach umsetzen, wie hier zu vermuten ist? Tatsächlich ist Social Trading eine gute Möglichkeit für alle, die CFD Handel lernen und dabei (nicht nur) auf ein Demokonto zurückgreifen wollen. Richtig angewendet kann diese Trading-Variante tatsächlich für Gewinne und einen erhöhten Lerneffekt sorgen. Jedoch gibt es vor allem bei der Auswahl der Signalgeber und Social Trading Plattformen einiges zu beachten, um am Ende tatsächlich Erfolge zu feiern. Wer allerdings smart vorgeht und immer im Blick hat, das Risiko bestmöglich abzusichern und das eigene Kapital zu schützen, der kann durch die Ideen tatsächlich den eigenen Kenntnisstand erweitern und die Fähigkeiten der erfolgreichen Händler für die eigenen Trades nutzen.

Social Trading vs. Copy Trading – gibt es Unterschiede?

Gibt es bei beiden Begriffen Unterschiede oder meinen sie sogar das Gleiche? Grundsätzlich sind das Copy Trading und das Social Trading eng verbunden, genauso wie das Mirror Trading. Unterschiede gibt es allerdings bei der Ausführung.

Was ist Social Trading? Hier regiert tatsächlich der gemeinschaftliche Gedanke, sodass Signalgeber (erfolgreiche Händler) als Ideengeber fungieren. Sie teilen ihre Trading-Entscheidungen mit anderen und stellen sie zur Verfügung, um sie zu kopieren oder als Impuls für eigene Trading-Ideen zu nutzen. Daytrading lernen wird durch diese Trading-Option deutlich einfacher realisieren, vor allem auch durch weniger erfahrene Händler.

Wie funktioniert Social Trading mit Bezug auf Copy Trading? Eine Form des Social Tradings ist das Copy Trading. Hierbei werden die Strategien der Profis kopiert und häufig sogar automatisiert ausgeführt. Der Vorteil: Die Trading-Ideen der Signalgeber kommen ohne zeitliche Verzögerungen direkt bei den Followern an und können dort umgesetzt werden. Trotzdem haben Händler die Möglichkeit, die Trading-Ideen bzw. ihre Ausführung zu beenden.

Was ist Social Trading und was hat es mit dem Mirror Trading zu tun? 

Eine ganz besondere Form vom Social Trading ist das Mirror Trading. Wie ist der Name schon sagt werden hier Trading-Ideen und Strategien 1:1 unverändert kopiert. Das hat für Trader (Follower) Vorzüge, aber auch Nachteile. Da die Strategie des Signalgebers automatisch realisiert wird, müssen sich Händler um nichts mehr kümmern und selbst keine Analysen oder Trading-Aktionen vornehmen. Das spart natürlich Zeit.

Der Nachteil besteht jedoch darin, dass die Entscheidungen mit allen Konsequenzen automatisch umgesetzt werden. Handelt der Signalgeber beispielsweise mit 5.000 €, so wird diese Summe auch beim Follower gehandelt. Damit geben Trader natürlich ihre Kontrolle vollständig ab, sodass das Mirror Trading in der Praxis nur äußerst selten zur Anwendung kommen.

Social Trading und seiner Vorzüge nutzen

Mit einem Social Trading Demokonto fällt es deutlich leichter, sich selbst einen Eindruck zum Social Trading zu verschaffen. Auf den ersten Blick überwiegen natürlich die Vorzüge, denn Trader brauchen mit dem richtigen Signalgeber kaum Vorkenntnisse und können dennoch mit eigenem Kapital am Markt agieren. Je besser die Trading-Ideen und Entscheidungen des Signalgebers sind, desto stärker profitieren auch seine Follower.

Genau in dieser Leichtigkeit der Gewinnrealisierung steht ein wesentlicher Vorteil. Mit einem guten Signalgeber können Trader zusätzlich lernen und ihre eigenen Handelsentscheidungen verbessern. Dafür eignet sich zwar auch das Demokonto, allerdings gibt es hier häufig keine Trading-Ideen und Tipps aus erster Hand von einem echten Trader.

Zu den weiteren Vorzügen beim Social Trading gehören:

  • einfacher Marktzugang
  • Trading auch mit wenig Eigenkapital möglich
  • Signalgeber für verschiedene Trading-Strategien verfügbar

Da es bei den Social Trading Anbietern unzählige Signalgeber gibt, findet jeder mit Sicherheit passend zur eigenen Anlagestrategie und Risikobereitschaft die gewünschten Trading-Ideen.

Was ist Social Trading? – die Risiken für Händler

Social Trading was ist das und wo genau liegen die Nachteile? Wer mithilfe vom Social Trading das Forex Trading lernen möchte, sollte vor allem bei der Auswahl der Signalgeber besonders umsichtig vorgehen. Aufgrund der falschen Entscheidung für einen Signalgeber gibt es wohl den größten Nachteil.

Warum ist ein Signalgeber „falsch“ bzw. für die eigenen Trading-Vorstellungen vielleicht nicht so gut geeignet? Dafür kann es ganz unterschiedliche Kriterien geben, denn Signalgeber verfolgen natürlich eine individuelle Trading-Strategie. Wichtig ist es, dass diese Strategie mit den eigenen Handelsvorstellungen übereinstimmt. Tut sie es nicht, kann es zu Fehlentscheidungen und im schlimmsten Fall enormen Verlusten kommen. Verfolgt ein Signalgeber beispielsweise eine risikoreiche Trading-Strategie, ist die eigene Risikobereitschaft hingegen konservativ ausgeprägt, könnte die fehlende Absicherung ungewollte Verluste hervorrufen.

Weitere Nachteile beim Social Trading sind u. a.:

  • zu hohe Kosten für den Signalgeber
  • Faulheit der Follower, indem Trading-Ideen 1:1 kopiert, aber nicht verstanden werden
  • fehlendes Risikomanagement

Die vermeintlichen Nachteile beim Social Trading können die Händler meist abwenden, wenn sie umsichtiger bei der Broker- und Signalgeberwahl sind.

Zu hohe Kosten des Signalgebers vermeiden: So geht´s

Wer beispielsweise für sein Aktiendepot für Anfänger auf Trading-Ideen der Signalgeber zurückgreifen möchte, sollte auf die Kosten achten. Jeder Anbieter bestimmt die Vergütungsmodelle selbst. Einige Signalgeber werden beispielsweise pauschal bezahlt, andere in Abhängigkeit der erzielten Gewinne durch ihre Trading-Ideen.

Damit die Händler nicht zu viel bezahlen, sollte bei der Auswahl der Signalgeber fallen Transparenz hinsichtlich der Kosten für die Handelsideen im Fokus stehen. Eine transparente und nachvollziehbare Abrechnung macht es deutlich leichter, die Aufwendungen für die Handelsideen zu kalkulieren und den Überblick über das eigene Budget zu behalten.

Fehlende Bereitschaft zur Weiterbildung umgehen: damit wird es leichter

Einige Trader lehnen sich bei den Social Trading Anbietern zurück und verlassen sich blind auf die Ideen der Signalgeber. Fehlendes Verständnis der Ideen, der Analysen und Marktgeschehnisse kann dazu führen, dass Händler das Wohl ihres Eigenkapitals in fremde Hände geben. Mal ehrlich, wer würde das machen?

Weiterbildung ist der Schlüssel zum Trading-Erfolg, gut informierte Händler hinterfragen Strategien und erkennen vermeintliche Schwachstellen in den Trading-Ideen der Signalgeber. Ideal für Übungszwecke ist beispielsweise ein Demokonto, mit dem das theoretische Wissen praktisch umgesetzt und geübt werden kann. Statt nur trocken Grundlagenwissen zu kaufen, wird es durch die Trades mit virtuellem Guthaben viel greifbarer und macht deutlich mehr Spaß.

Risikomanagement vernachlässigen: So gehen Trader die Lösung an

Risikomanagement ist bei jedem Trading das Wichtigste, um auch langfristig am Markt agieren zu können. Zum Risikomanagement gehört es:

  • Eigenkapital zu schützen
  • Verluste zu begrenzen
  • Trading-Strategien anzuwenden und regelmäßig zu hinterfragen

Wer das Risikomanagement vernachlässigt oder halbherzig anwendet, muss ich nicht wundern, wenn auch beim Social Trading mehr Verluste entstehen als vielleicht anfänglich gedacht. Damit die Gewinne mitgenommen und das Eigenkapital bestmöglich geschützt wird, können Händler Risikomanagement ebenso mit einem Demokonto üben und sehen, welche Auswirkungen falsche Trading-Entscheidungen haben können (nicht nur monetärer, sondern auch emotional). Beim nächsten Mal werden diese Nachlässigkeiten mit Sicherheit nicht bei Trading-Entscheidungen passieren.

Tipp: Mit dem Demokonto Signalgeber beobachten

Ein Demokonto ist eine gute Möglichkeit, um ohne Risiko den Broker und die Signalgeber kennenzulernen. Wer kostenlos Broker und Demokonto nutzen möchte, findet unserem Vergleich unzählige Anbieter, bei denen das in nur wenigen Minuten möglich ist.

Die Auswahl des Signalgebers ist vor allem für weniger erfahrene Händler nicht immer ganz leicht, aber enorm wichtig. Wonach wird ein Signalgeber eigentlich bewertet? Abhängig vom Broker gibt es zu den Signalgebern verschiedene (transparente) Informationen. Damit die Beurteilung des Ideengebers bestmöglich stattfinden kann, denn wir den Blick auf folgende Angaben:

  • Trading-Performance
  • Anlagestrategie und Risikobereitschaft
  • Anzahl der Follower (bestenfalls mit Feedback)
  • persönlicher Eindruck

Die Trading-Performance zeigt, wie erfolgreich ein Signalgeber tatsächlich ist. Wichtig ist der Zeitrahmen der Betrachtung, denn es gibt tatsächlich Signalgeber, die kontinuierlich eine gute Trading-Performance vorweisen können und einige, bei denen nur temporär lukrative Gewinne erzielt wurden.

Die Anlagestrategie und Risikobereitschaft sind ebenfalls für die Auswahl des Signalgebers wichtig, denn sie sollten unbedingt mit den eigenen Trading-Vorstellungen übereinstimmen. Hierbei geht es um:

  • Anlagehorizont
  • Risikoklassifizierung
  • Auswahl der gewählten Derivate

Handelt ein Signalgeber beispielsweise bevorzugt risikoreich und nutzt beispielsweise die Hebelwirkung bis zum Maximum? Wer konservativ agieren will, sollte von solchen Trading-Strategien Abstand nehmen, denn der Hilfe wirkt natürlich auch enorme Risiken.

Anzahl der Follower: genau hinschauen und nachlesen

Grundsätzlich kann jeder Signalgeber unzählige Follower haben. Wichtig ist es, wie viele Trader einfach nur folgen oder die Handelsideen erfolgreich nutzen. Da es bei den Brokern unterschiedliche Systeme für die Anzahl der Follower gibt, sollten Trader genau hinschauen. Vielleicht gibt es sogar Erfahrungswerte, welche auf dem Profil des Signalgebers geteilt werden und in denen andere Trader berichten, wie die Ideen bei ihnen angekommen sind.

Persönliche Eindruck: Wirkt der Signalgeber seriös und vertrauenserweckend?

Bei den meisten Brokern haben die Signalgeber die Möglichkeit, ein persönliches Profil zu erstellen. Daran enthalten können beispielsweise sein:

  • ein Foto
  • Angaben zu den Trading-Erfahrungen
  • transparente Informationen zur angewandten Strategie
  • Motivation für den Handel

Solch ein persönliches Profil kann ein wertvoller Indikator dafür sein, ob der Trader seriös wirkt, Erfahrungen hat oder sogar bereit ist, mit seinen Forderungen zu interagieren. Letzteres ist zwar wünschenswert und sorgt für einen persönlicheren Eindruck, jedoch wird dies ängstlich von allem Brokern und vor allem Signalgebern angeboten.

Social Trading Anbieter finden – So fällt es leichter

Wie funktioniert Social Trading? Social Trading funktioniert vor allem nur, wenn Signalgeber und Anbieter tatsächlich passen. Wir haben in den Erfahrungen und Tests festgestellt, dass es mittlerweile viele Broker gibt, die Copy und/oder Social Trading anbieten. Wie können Trader aus der Vielzahl die Besten auswählen? Auf Basis unserer Erfahrungen haben wir die wichtigsten Kriterien zusammengefasst:

  • Seriosität
  • Trading-Angebot
  • Handelskosten
  • Auswahlmöglichkeiten für Signalgeber
  • Serviceleistungen
  • Usability (beispielsweise bei der Trading-Plattform)

Ein Zeichen für einen seriösen Anbieter sind beispielsweise Zertifikate unabhängiger Prüforganisationen. Auch eine gültige Lizenz bescheinigt einem guten Broker Seriosität. Das Trading-Angebot ist erfahrungsgemäß ebenso äußerst variabel, denn längst werden nicht überall Differenzkontrakte, Devisen und andere Derivate in gleicher Menge angeboten. Wer sich möglichst viel Diversifikation wünscht, um die Chancen am Markt flexibel ergreifen zu können, sollte auf einen Broker achten, deren ausgewogenes Verhältnis an CFDs, ETFs, Forex usw. anbietet.

Ein guter Broker erleichtert seinen Tradern auch die Auswahl der Signalgeber. Hierfür werden sämtliche Informationen transparent angeboten, sodass sich die möglichen Follower umfangreich informieren und dann selbst entscheiden können, ob sie dem Signalgeber folgen.

Serviceleistungen: Wie kundenfreundlich ist ein Broker wirklich?

Die Serviceleistungen machen ebenfalls einen guten Broker aus. Bestenfalls ist er über mehrere Kommunikationswege und rund um die Uhr für die Trader erreichbar. Hier gibt es in der Praxis deutliche Unterschiede, denn viele Anbieter bieten einen Service nicht 24/7, sondern 24/5.da der Handel ohnehin nur von Montag bis Freitag durchgeführt wird, könnte die Erreichbarkeit 24/5 durchaus ausreichen. Hier sollte aber jeder selbst individuelle Maßstäbe ansetzen, denn einige Trader wünschen sich eine deutlich engmaschigere Betreuung und fühlen sich sicherer, wenn der Support 24/7 für sie ansprechbar ist.

Unterschiede gibt es auch bei den Kommunikationswegen. Ein guter Broker sollte hier Flexibilität bieten und folgendermaßen erreichbar sein:

  • E-Mail
  • SMS
  • (kostenlos) per Telefon
  • Live-Chat

Wünschenswert ist auch ein Support in der eigenen Landessprache.

Usability: eine gute Trading-Plattform ist unverzichtbar

Die Usability spielt vor allem für Trading-Anfänger eine wichtige Rolle, denn sie möchten sich rasch und vergleichsweise einfach auf der Plattform zurechtfinden. Eine gute Menüstruktur, eine selbsterklärende Analyse Anwendung oder wertvolle Weiterbildungsangebote sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Usability.

Eine mobile Anwendung sollte für jeden guten Social Trading Anbieter selbst verständlich sein, denn dadurch können Händler flexibel ihr Konto überwachen, Trading-Entscheidungen treffen oder die Nachrichtenlage verfolgen.

Fehler beim Social Trading: das sollten Trader vermeiden

Es gibt einige Fehler, die sich beim Social Trading mit den richtigen Tipps und Tricks vermeiden lassen. Wir haben die wichtigsten von ihnen zusammengefasst.

1. Nachlässig bei der Auswahl der Signalgeber sein

Social Trading birgt viele Gewinnmöglichkeiten und das auf vergleichsweise einfache Art. Davon euphorisiert sollten sich Trader jedoch nicht anstecken lassen und bei der Auswahl der Signalgeber nachlässig werden. Schließlich ist der Signalgeber derjenige, der mit seinen Trading-Ideen über Erfolg oder Misserfolg der eigenen Kapitalbestände entscheidet.

2. Zu viel riskieren

Risikomanagement ist auch beim Social Trading besonders wichtig und sollte niemals vernachlässigt werden. Wer die Ideen der Signalgeber ungefiltert übernimmt und nicht auf Risikoabsicherung achtet, kann alles verlieren. Fehlt bei der Handelsidee des Signalgebers eine Verlustlimitierung, sollten Händler diese in jedem Fall vor der Umsetzung der Trading-Ideen mit einem konservativen Risikomanagement integrieren. Wer natürlich riskanter am Markt agieren möchte, kann die Verlustbegrenzung weglassen, muss aber auch mit Konsequenzen zurechtkommen.

3. Ohne Strategie handeln

Strategisches Vorgehen ist für Trader besonders wichtig. Beim Social Trading stellen die Signalgeber ihre Strategien zur Verfügung. Damit sie auch aufgehen, sollte das strategische Vorgehen der Signalgeber mit der eigenen Handelsstrategie einhergehen. Wer noch keine eigene Strategie hat, sollte dies vor dem aktiven Handel unbedingt nachholen und beispielsweise für die Strategieerstellung und Testung ein Demokonto nutzen.

4. Mit Emotionen Trading-Entscheidungen treffen

Emotionalität ist kein guter Berater, wenn es um Trading-Entscheidungen gibt. Beim Handelsgeschehen liegen Freude und Angst sowie negative Gedanken (beispielsweise durch Verluste) eng beieinander. Erfolgreiche Trader lassen sich dadurch nicht beeindrucken und schalten ihre Emotionen ab. Adressen werden Handelsentscheidungen nur auf Basis der Faktenlage getroffen. Dafür ist es wichtig, dass die Händler die Strategien und Trading-Ideen ihrer Signalgeber verstehen und vielleicht noch einmal selbst einen Blick auf die gegenwärtige Marktlage werfen.

5. Selbstüberschätzung

Wer sich selbst überschätzt, geht häufig ein größeres Risiko ein, denn die Selbstreflexion der Handelsfähigkeiten und der angewandten Strategie vernebelt den Blick auf die tatsächliche Situation. Deshalb ist es wichtig, dass Händler ihre Stärken und Schwächen gut einschätzen können und bereit sind, daran zu arbeiten. Dafür eignet sich Signalgeber besonders gut, denn hier können die Trader von dem Wissen und den Ideen sowie der Weitsicht erfolgreicher Händler profitieren. Natürlich müssen nicht alle Signale übernommen werden, trotzdem regen sie zum Nachdenken und Hinterfragen sowie der Analyse der aktuellen Marktsituation an und verbessern damit die Lernmöglichkeiten.

Fazit: Social Trading hat viele Vorzüge, wenn sie richtig genutzt werden

Was ist Social Trading? – Eine Frage, die sich vielleicht immer mehr Händler stellen, denn diese Trading-Möglichkeit tritt immer mehr (medial) in Erscheinung. Viele Broker bieten das Kopieren von Trading-Ideen an oder geben Impulse durch Analysen von erfahrenen Händlern. Mithilfe von Social Trading gibt es tatsächlich die Möglichkeit, Handelsideen 1:1 zu kopieren oder diese Ideen als Grundlage für die Umsetzung eigener Strategien zu nutzen. Wichtig ist es, dass Händler die Vorzüge erkennen, aber auch die vermeintlichen Nachteile gut einschätzen. Zu den Vorzügen gehört zweifelsohne, dass der Lernerfolg und die Realisierung von Gewinnen auch für weniger erfahrene Trader vergleichsweise einfach möglich sind. Nachteilig kann Social Trading hingegen werden, wenn Trader den Signalgeber unter völlig falschen Voraussetzungen auswählen und ohne Hintergrundwissen und Lernbereitschaft Trading-Ideen kopieren. Um selbst ein Gefühl für das Social Trading zu bekommen, empfehlen wir den unkomplizierten Einstieg mit einem Demokonto und später den Wechsel zum Handelskonto mit eigenem Kapital.

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