
Jeder Buchmacher arbeitet gewinnorientiert und berechnet seine Wettquoten so, dass bei einigermaßen gleich verteilten Einsätzen immer ein Ertrag bleibt, unabhängig vom Ausgang des jeweiligen Sportereignisses.
Dafür muss die Summe der getätigten Einsätze unter dem Strich höher liegen als die gesamten Gewinnauszahlungen. Der sogenannten Quoten- bzw. Auszahlungsschlüssel liegt daher bei ein und demselben Buchmacher stets mehr oder weniger deutlich unter 100 Prozent. Meist bewegt sich dieser Wert zwischen 90 und 95 Prozent.
Die Differenz zwischen den Einsätzen (100%) und dem Quotenschlüssel ist zumindest der theoretische Gewinn des Wettanbieters. Diese Buchmachermarge Definition beinhaltet bei sehr ungleich verteilten Einsätzen aber auch das Risiko für den Anbieter, auf einem Markt ein negatives Ergebnis erzielen zu können.






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