Poker Bankroll Management im Casino: Die wichtigsten Basics

Das Poker Bankroll Management ist eine vor allem von Amateuren oft unterschätzte Erfolgskomponente. Bei Poker handelt es sich um ein Glücksspiel, bei dem jedes Blatt eine gewisse Gewinnwahrscheinlichkeit besitzt. Allerdings kann es auch zu deutlichen Abweichungen vom Erwartungswert kommen. Aufgrund des nicht berechenbaren Zufalls ist es extrem wichtig, beim Pokern auf das Geld-Management zu achten. Insbesondere Anfänger werden sich jetzt fragen: Was ist überhaupt mit Poker Bankroll Management gemeint und wieso ist es erforderlich? Die Antworten erhalten Sie im nachfolgenden Artikel. Wir erklären Ihnen, was unter Bankroll Management zu verstehen ist und was Sie dabei beachten sollten.

Was bedeutet Bankroll Management beim Poker?

Der Begriff Bankroll stammt aus dem Englischen und bezeichnet zusammengerollte Geldscheine. Bevor Poker in den Top Online Casinos populär wurde, verwahrten die sogenannten Grinder das zum Spielen benötigte Geld auf diese Weise. Demzufolge stellt eine Poker Bankroll die insgesamt zum Spielen verfügbare Geldsumme dar. Die goldene Grundregel dabei lautet: Investieren Sie nur Geld, dessen Verlust Sie im Notfall verkraften können. Das Poker Bankroll Management kann gewissermaßen als Regelwerk verstanden werden, um Struktur in das eigene Spiel zu bekommen. Es zielt darauf ab, das Risiko eines signifikanten Verlusts möglichst gering zu halten. Zusätzlich können Sie durch das Money-Management herausfinden, welche Limits sich am besten für Sie eignen. Folglich macht es für jeden Poker-Spieler Sinn, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Wie Bankroll Management nicht funktioniert

Stellen wir uns folgende Situation vor: Ein Spieler mit noch nicht allzu viel Erfahrung spart sich über einen längeren Zeitraum 500 Euro zusammen. Nun wählt er ein seriöses Online Casino 2018 aus, um sein Können beim Poker zu testen. Schließlich fällt seine Wahl auf einen €1/€2-Tisch. Was der Spieler wahrscheinlich nicht weiß: Bei einer solchen Konstellation besteht selbst bei einer professionellen Spielweise ein 50-prozentiges Risiko eines Totalverlusts. Demzufolge muss er unter Umständen erneut damit beginnen, Geld anzusparen. Wer bereits mit einer geringen Anzahl schlechter Hände alles verliert, wird auch auf lange Sicht nicht erfolgreich beim Poker sein. Mit einem entsprechenden Geld-Management können Sie Ihre Einsätze unter Kontrolle halten. Bei der Verwendung eines solchen Systems orientiert sich die Auswahl des Limits am Gesamtkapital, das Ihnen zum Pokern zur Verfügung steht.

Bankroll beim Poker: Grundsätzliche Richtlinien

Egal, ob Sie beispielsweise Deuces Wild Double Up oder Aces and Faces spielen: Für das Bankroll Management beim Poker gibt es einige Faustregeln, an die sich vor allem Beginner halten sollten. Mit Sicherheit lassen sich auch Beispiele ausfindig machen, bei denen Spieler mit sehr wenigen Buy-Ins für ein spezifisches Limit Erfolg haben. Allerdings gibt es eine noch größere Anzahl von Usern, die damit auf die Nase fallen. Daher sollten Sie im Zweifelsfall lieber etwas vorsichtiger agieren und nur verhältnismäßig kleine Beträge setzen. Bei einem Downswing – also einer längeren Verlustphase – ist es sinnvoll, bereits relativ frühzeitig ein geringeres Limit zu wählen. Dies sorgt dafür, dass Sie stets genug Buy-Ins haben. Spiegelverkehrt gilt dies auch für den Aufstieg in ein höheres Limit. Zusätzlich sollten Sie Ihre Strategie an das jeweilige Limit anpassen.

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So verwalten erfolgreiche Spieler ihre Finanzen

Wer langfristig beim Poker Profite erzielt, betrachtet jeden seiner Einsätze als Investition. Diese kann sowohl eine Rendite erzielen als auch Verluste bedingen. Das ist natürlich jedem erfahrenen Poker-Fan klar. Im Optimalfall investieren Sie nur dann, wenn Sie auf lange Sicht Gewinne einstreichen. Aber selbst in einer solchen Situation kann es zu beträchtlichen Schwankungen kommen. Das Poker Bankroll Management des Spielers sorgt dafür, dass dieser die sogenannten Swings ohne Probleme übersteht. Welche Regeln sich im Einzelfall anbieten, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Dazu zählen sowohl der Erfahrungsschatz als auch die persönliche Risikoneigung und die vorhandene Bankroll. Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass sich für jeden Spielertyp ein anderes Regelwerk anbietet.

Die angewandten Systeme für die Poker Bankroll

Für das Poker Bankroll Management lassen sich unzählige Systeme ausfindig machen. Diese unterscheiden sich insbesondere durch das jeweilige Risiko. Es existieren sowohl konservative als auch vorsichtige und aggressive Arten des Money-Managements. Eins sollte jedoch klar sein: Auch mit dem denkbar konservativsten System sind Sie niemals voll abgesichert. Es besteht immer eine kleine Chance des Totalverlusts. Allerdings können Sie die Wahrscheinlichkeit mit dem richtigen Bankroll-Management auf unter ein Prozent reduzieren. Grundsätzlich gilt: Je größer die Bankroll im Verhältnis zum gewählten Limit ausfällt, desto geringer ist die Chance eines vollkommenen Verlusts. Damit Sie herausfinden, welches System für Sie am besten geeignet ist, stellen wir die unterschiedlichen Arten und deren Vor- sowie Nachteile in den folgenden Abschnitten vor.

Das aggressive Management der Bankroll

Beim aggressiven Poker Bankroll Management spielen Sie das jeweilige Limit immer mit mindestens zehn Buy-Ins. Ein Aufstieg erfolgt hier bei 15 Buy-Ins. Im Fall eines $0,25/ $0,50 Tisches (NL50) liegt der Buy-In bei 50 Dollar. Wenn Sie also beispielsweise über 450 Dollar verfügen, so besitzen Sie 9 Buy-Ins für NL50 beziehungsweise 18 Buy-Ins für NL25. Da immer mindestens 10 Buy-Ins gefordert sind, würden Sie sich hier für NL25 entscheiden. Ein gutes Online Casino stellt seinen Kunden bereits $0,01/ $0,02 Tische (NL2) zur Verfügung, bei denen der Buy-In mit zwei Dollar sehr niedrig ausfällt. Der Vorteil des Systems liegt in den schnellen Aufstiegschancen. Allerdings besteht hier ebenso ein sehr hohes Risiko, das eingesetzte Kapital zu verlieren. Damit eignet sich das aggressive Management des Poker-Kapitals vor allem für erfahrene Spieler, die mit dem Niveau in den unteren Limits locker zurechtkommen.

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Das vorsichtige Poker Bankroll Management

Bei diesem System beträgt die minimale Bankroll 30 Buy-Ins. Ein Aufstieg erfolgt bei 40 Buy-Ins. Wenn Sie also beispielsweise am Tisch N50 spielen möchten, benötigen Sie dafür also mindestens 1.500 Dollar (30 x Buy-In = 30 x 50 Dollar). Entscheiden Sie sich für ein deutsches Online Casino, so werden die Beträge logischerweise in Euro angezeigt. Ob Ultimate Texas Holdem, Aces and Faces Multihand oder Deuces Wild: Wie viel Guthaben für das jeweilige Spiel erforderlich ist, lässt sich ganz einfach ausrechnen. Wenn Sie ein vorsichtiges Geld-Management anwenden, sind Sie wesentlich besser gegen Swings abgesichert. Allerdings wird sich Ihr Portfolio wesentlich langsamer entwickeln. Daher müssen Sie länger auf einem Level verharren, bevor ein Aufstieg möglich ist.

Das konservative Poker Bankroll Management

Ein konservatives Money-Management legt den Fokus vor allem auf den Kapitalerhalt. Dieses System eignet sich damit insbesondere für Spieler, die mit Poker Geld verdienen und regelmäßig eine Online Casino Auszahlung anweisen. Hier liegt die minimale Bankroll bei 60 Buy-Ins. Das nächste Limit erreichen Sie erst bei 80 Buy-Ins. Es lassen sich jedoch auch Spieler ausfindig machen, die mit 100 Buy-Ins kalkulieren. Wenn ein deutsches Spielcasino online beispielsweise einen N100 Tisch ($0,50/ $1,00) für seine Kunden bereitstellt, brauchen Sie 6.000 Dollar (60 x Buy-In = 60 x 100 Dollar), um mit diesem System zu spielen. Als größter Vorteil erweist sich, dass Sie bestmöglich gegen die Varianz abgesichert sind. Als nachteilig gilt jedoch, dass Sie eine extrem hohe Anzahl von Händen spielen müssen, bevor ein Aufstieg möglich ist.

Bankroll Management – Limits auf- und absteigen

Es existieren einige Kriterien, die bedingen, welches Limit Sie spielen und wann sich dieses ändert. Von wesentlicher Bedeutung für den Auf- oder Abstieg eines Levels sind vor allem die Höhe Ihres Poker-Kapitals sowie Ihre persönliche Risikoneigung. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich darauf verwiesen, dass es sich hier nur um beispielhafte Darstellungen handelt. Während sich für den einen Spieler vielleicht sogar noch höhere Werte anbieten, kommt ein anderer User unter Umständen auch mit etwas weniger Buy-Ins klar. Zusätzlich macht es auch einen Unterschied, ob Sie zum Beispiel All American Double Up, Video Poker oder Live Holdem spielen. Zusätzlich ist es von Bedeutung, ob es sich um ein Cash Game, ein Sit and Go oder ein Turnier handelt. Je nach Situation sind die Regeln des jeweiligen Systems gegebenenfalls anzupassen. Vor allem für größere Turniere fällt die Anzahl der empfohlenen Buy-Ins wesentlich höher aus.

Wann macht Poker Bankroll Management Sinn?

Auch wenn Sie ein System zum Geld-Management verwenden, gibt es immer ein gewisses Risiko, trotzdem Geld zu verlieren. Diese Wahrscheinlichkeit kann gegen Null tendieren, ist jedoch stets größer als Null. Natürlich fällt das Risiko eines Totalverlusts bei der aggressiven Variante wesentlich höher aus als bei der konservativen. Doch ob Texas Holdem Poker oder Joker Poker: Bankroll Management lohnt sich nur dann, wenn Sie langfristig beim Poker gewinnen. Sollten Sie hingegen auf längere Sicht verlieren, wird Sie auch ein derartiges System nicht davor bewahren. Bei regelmäßigen Auszahlungen steigt die Wahrscheinlichkeit eines Bankrotts signifikant an. Wenn Sie Poker als Hobby ansehen, werden Sie vermutlich eher zum Spaß spielen. Stellt die Bankroll dagegen einen wichtigen Wert für Sie dar, ist ein entsprechendes Management Ihrer Finanzen unabdingbar für den langfristigen Erfolg. Schließlich sollte in diesem Fall eine Pleite tunlichst vermieden werden.

Fazit: Finden Sie ein System, das zu Ihnen passt

Das Poker Bankroll Management ist von entscheidender Bedeutung, um langfristig erfolgreich bei dem Spiel zu sein. Mithilfe einer derartigen Strategie senken Sie das Risiko eines Totalverlusts. Dabei gibt es mit dem aggressiven, dem vorsichtigen und dem konservativen Bankroll Management drei verschiedene Modelle. Die Entscheidung für eine spezifische Art des Geld-Managements ist im Wesentlichen von persönlichen Faktoren wie der Risikoneigung oder dem Spielniveau abhängig. Einige Spieler möchten ihre Limits relativ schnell steigern, wohingegen andere ihr Kapital keinesfalls verlieren wollen. Aus diesem Grund gibt es auch kein System, das zu jedem Spieler passt. Ausschlaggebend sind in diesem Zusammenhang immer die individuellen Präferenzen. Sie möchten selbst beim Poker aktiv werden? Erstellen Sie sich am besten heute noch ein Spielerkonto im Casino von Wetten.com und testen Sie aus, mit welchem Limit Sie am besten zurechtkommen.