Kostenlos traden 2022

Handelskosten senken und mit Aktionen gratis traden

Kostenloses Trading, so viel sei gleich gesagt, ist nicht möglich. Auf die eine oder andere Weise decken alle Anbieter des Online-Wertpapierhandels ihre Kosten und erzielen Gewinne. Doch selbst wenn Trading kostenlos nicht hundertprozentig möglich ist, können Trader und Anleger darauf achten, so günstig wie möglich zu traden.

Die Kosten im Blick zu behalten, lohnt sich – denn hohe Handelskosten und versteckte Gebühren nagen an der Rendite, kostenlose Trading Software gibt es durchaus, und im Rahmen von Aktionen lässt sich oft gratis traden.

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Unsere besten Online Broker:

Forex
CFD
ETF
Krypto
Aktien
Futures
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
$50,00
Einlagen­sicherung
$20.000,00
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
Custom
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
MT4
MT5
Custom
Markets.com Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
50.000,00€
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
MT5
Web
Capex Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
0,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Maximaler Hebel
1:20
Trading Plattformen
Android
iOS
Web
Custom
ARMO Broker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
2.000,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
MT4
MT5
Web
FXFlat Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Forex Vergleich
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
$50,00
Einlagen­sicherung
$20.000,00
Handels­kosten
Mini­kontrakte
ja
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
10,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Handels­kosten
ab 0,01%
Mini­kontrakte
nein
Libertex Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Handels­kosten
ab 0,30€
Mini­kontrakte
nein
Markets.com Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
250,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Handels­kosten
ab 0,00€ + 0,01%
Mini­kontrakte
nein
Naga Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
50.000,00€
Handels­kosten
Mini­kontrakte
ja
Capex Erfahrungen Zum Anbieter
Zum CFD Vergleich
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,25%
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
justTRADE Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
4,00€
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
Smartbroker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Order­gebühr Inland
1,00€ + 0,25%
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
nein
Trade Republic Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Order­gebühr Inland
5,00€
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
finanzen.net zero Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Order­gebühr Inland
3,99€ + 0,01%
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
Scalable Capital Erfahrungen Zum Anbieter
Zum ETF Vergleich
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
$50,00
Einlagen­sicherung
$20.000,00
Anzahl Währungen
94
BTC/USD Spread
1 %
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Anzahl Währungen
25
BTC/USD Spread
88,94
Markets.com Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Min. Einzahlung
200,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Anzahl Währungen
15
BTC/USD Spread
55
Naga Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
50.000,00€
Anzahl Währungen
22
BTC/USD Spread
111,7
Capex Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Anzahl Währungen
10
BTC/USD Spread
0,2
Skilling Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Krypto Vergleich
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,00%
Order­gebühr Inter­national
0,00%
Einlagen­sicherung
$20.000,00
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,00%
Order­gebühr Inter­national
0,00%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
Smartbroker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,02%
Order­gebühr Inter­national
0,02%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
DEGIRO Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
96/100
Order­gebühr Inland
0,00€ + 0,00%
Order­gebühr Inter­national
0,00€ + 0,00%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
finanzen.net zero Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
96/100
Order­gebühr Inland
1,00€ + 0,25%
Order­gebühr Inter­national
1,00€ + 0,25%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
Trade Republic Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Aktien Vergleich
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
1,90€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Bietet Demokonten
ja
ARMO Broker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
0,90€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Bietet Demokonten
ja
FXFlat Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
2,00€
Einlagen­sicherung
10.000,00€
Bietet Demokonten
ja
LYNX Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
1,50€
Einlagen­sicherung
100.000,00€
Bietet Demokonten
nein
Consorsbank Broker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
1,90€
Einlagen­sicherung
£50.000,00
Bietet Demokonten
nein
Agora direct Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Futures Vergleich

Kostenlose Trades: Wie Trader und Anleger das Beste aus dem Handel herausholen 

Um die vorhandenen Möglichkeiten für günstiges Trading optimal ausnutzen zu können, müssen Einsteiger in den Finanzmärkten zunächst verstehen, wo Kosten auf sie zukommen können. Denn hier finden sich bei jedem Anbieter andere Regelungen und vor allem unterschiedliche Grade der Transparenz. Ideal ist es, wenn ein Finanzdienstleister seine Kosten und Gebühren vollständig aufschlüsselt – am besten schon beim ersten Blick auf die Website.

Der Handel mit Wertpapieren und Derivaten findet über die Börse oder außerbörslich statt, und zwar über Banken, Direktbanken, Aktienbroker oder Forex- und CFD-Broker. Einige wenige Anbieter offerieren alle Services aus einer Hand. Für den Handel muss ein Wertpapierdepot oder Handelskonto geführt werden, das über ein Verrechnungs- oder Referenzkonto kapitalisiert wird. Ist das Konto eingerichtet, erhält der Neukunde Zugang zu den Märkten, und zwar über eine Software, die auf die Anforderungen des Tradings zugeschnitten ist und mehr oder weniger funktionale Beobachtung der Märkte, Chartanalyse, Kursdaten und Newsfeeds bietet.

Umsonst traden ist meist nicht möglich: Kosten schon bei der Kontoeröffnung

Schon auf den ersten Blick lassen sich verschiedene Bereiche erkennen, bei denen ein Aktien- oder Forex-Broker Gebühren erheben kann. So können Interessenten nicht bei allen Angeboten eine kostenlose Trader Software ganz unverbindlich mit einem Demokonto testen, am besten ohne zeitliche Limitierung. Nicht selten gibt es keine Demo oder sie wird nur zusammen mit dem Echtgeldkonto angeboten.

Für die Einrichtung eines Depots oder Handelskontos fallen in aller Regel keine Gebühren an. Doch die Kontoführung kann dann schon erste Kosten verursachen. Oft müssen bestimmte Grundbedingungen erfüllt werden, damit keine Kontoführungsgebühr erhoben wird, beispielsweise Mindestumsätze, wie etwa eine Transaktion pro Quartal.

Auch vorgegebene Ersteinzahlungen sind eher die Regel als die Ausnahme. Vor allem beim Derivatehandel müssen Trader diese Mindesteinzahlung tätigen, um den Handel aufnehmen zu können. Die Beträge schwanken zwischen durchaus machbaren 100 Euro bis zu 5.000 oder sogar 10.000 Euro – für den Broker in gewisser Weise ein Mittel, um gezielt einen ganz gewissen Kundenstamm anzusprechen.

Handelskosten: Zahlen für jede Transaktion

Die Entscheidung für einen Broker fällt also schon im Vorfeld anhand der Einstiegskosten – unter anderem. Ist das Depot oder Handelskonto dann eröffnet, können erste Orders getätigt werden. Auch hier fallen Kosten an, die von der Art des Handels und dem Marktmodell des Anbieters abhängen. Grob unterscheiden lassen sich Anbieter des konventionellen Wertpapierhandels und Broker, die Forex, CFD und weitere Derivate zugänglich machen.

Aktienhandel kostenlos? Traden an der Börse und die Gebühren

Beim Handel über einen Aktienbroker, eine Bank oder Direktbank fallen Handelskosten an, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzen:

  1. Da sind zunächst die reinen Orderkosten, die der Finanzdienstleister für die Ausführung erhebt. Diese sollten bei Teilausführungen nur einmal täglich anfallen und sind im besten Fall nach oben limitiert, damit sich der Handel für aktive Anleger lohnt.
  2. Hinzu kommen die sogenannten handelsplatzüblichen Entgelte. Damit sind die Kosten gemeint, die die Börsen und elektronischen Handelssysteme erheben.
  3. Außerdem kann noch eine Maklercourtage anfallen.

Das ist jedoch nicht alles. Die Leistungen der Anbieter fallen sehr unterschiedlich aus. Bei Low Cost oder No Cost Brokern können Kunden über eine kostenlose Trading App umsonst traden oder zahlen nur eine sehr niedrige Flat Fee, etwa von 1,00 Euro je Order. Das Geschäftsmodell dieser Anbieter basiert darauf, ihre Nutzer ausgewählten Handelshäusern zuzuführen, von diesen erhalten sie im Gegenzug eine Vergütung.

Kostenlos traden: App mit kostenpflichtigen Zusatzleistungen 

Doch auch das Gegenteil ist denkbar, nämlich dass ein Broker oder eine Bank ein umfangreiches Portfolio über Dutzende von Börsen anbietet und komplexe Strategien ermöglicht, die dafür erforderliche Profi-Version der Handelssoftware jedoch zu monatlichen Abo-Kosten anbietet und die notwendigen Kursdatenpakete in Echtzeit ebenso. Die Informationen zu den anfallenden Kosten sollten sich Interessenten deshalb vor der Entscheidung für einen Anbieter genau durchlesen, um ihre erzielten Renditen später nicht dahinschmelzen zu sehen.

Forex & CFD: Kosten je nach Marktmodell 

Wer sich für den dynamischen Handel mit Derivaten wie CFDs, Futures und Optionen entscheidet, eröffnet dazu in der Regel ein Handelskonto bei einem spezialisierten Broker. Der lizenzierte und regulierte Anbieter ermöglicht das Trading und gewährt im Marginhandel eine Kreditlinie, den sogenannten Hebel. Wie der Broker auf seine Kosten kommt, hängt vom Geschäftsmodell ab.

Market Maker stellen ihren Kunden die Kurse, die daher über den tatsächlichen Marktkursen liegen. Der Trader zahlt in diesem Fall nur die Spreads, also die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs der gehandelten Märkte. Wie günstig die Spreads ausfallen, liegt im Ermessen des Brokers, der einen Kompromiss zwischen Profit und Wettbewerbsfähigkeit finden muss.

Broker, die mit einem ECN- oder STP-Marktmodell arbeiten, reichen die Orders der Kunden direkt weiter an ein Liquiditätsnetzwerk. Der Trader erhält günstige Spreads, zahlt dafür jedoch eine Kommission an den Broker.

Mehrere Kontotypen und Modelle bei ein und demselben Anbieter 

Für Einsteiger kann es verwirrend sein, dass ein Broker verschiedene Kontomodelle zu unterschiedlichen Konditionen anbietet – mit einem Market Maker Konto wenden sich Broker meist an Einsteiger und Gelegenheitstrader, während ECN-Konten mit ihren günstigen Spreads sich eher für aktive Trader mit hohem Volumen lohnen. Nicht selten bieten Broker außerdem volumenbezogene Rabatte an. Dabei erhalten Trader basierend auf ihren Handelsaktivitäten kostenlose Trades oder reduzierte Orderkosten. Sie können also nicht gratis traden, aber mit steigender Aktivität ihre Kosten deutlich senken.

Auch bei Forex- und CFD-Brokern kann es durchaus vorkommen, dass eine kostenlose Trading Software mit grundlegenden Funktionen angeboten wird und daneben eine kostenpflichtige Premium-Version. Wichtig ist, dass die kostenlose Trading App alle Funktionen mitbringt, die ein Nutzer für erfolgreiche Trades benötigt. Die wohl beste kostenlose Trading App ist der populäre MetaTrader 4, der von vielen Brokern zur Verfügung gestellt wird und mit seiner Stabilität und Funktionalität überzeugen kann.

Versteckte Kosten: Augen auf in diesen Bereichen

Kostenlos traden oder zumindest sehr günstig, das versprechen wohl die meisten Anbieter. Im Kleingedruckten verstecken sich in manchen Fällen dann aber weitere Kostenfallen, über die sich vor allem Einsteiger nicht im Klaren sind. Dazu gehören Kosten für Verwaltungsvorgänge, Zahlungen und Inaktivität.

Gebühren auf Zahlungen

Gebühren und Limits für Ein- und Auszahlungen sind unter den häufigsten versteckten Kosten – und geben auch den größten Anlass zu Klagen von Tradern. Bei Einzahlungen erheben nur wenige Broker Gebühren, doch seitens des Zahlungsdienstleisters können Kosten anfallen, etwa bei der Zahlung per Kreditkarte. Anders sieht es bei Auszahlungen aus. Natürlich kann einem Finanzdienstleister hier Arbeitsaufwand entstehen, vor allem bei Auszahlungen per Banküberweisung.

Hohe Gebühren für sämtliche Auszahlungen sorgen jedoch für Verärgerung, das gleiche gilt für hohe Mindestauszahlungsbeträge. Wenn erst ab einem Limit von 200 Euro oder mehr ausgezahlt werden kann, ohne dass die Bearbeitungsgebühren das Kapital vernichten, regt sich beim Kunden Unmut. Die besten Broker gewähren eine bis drei kostenlose Auszahlungen monatlich und tragen dazu bei, dass ihre Trader wenn auch nicht kostenlos traden und auszahlen, so doch zu vernünftigen Konditionen.

Kontoauszüge oder Steuerbescheinigungen 

Manche Finanzdienstleister lassen sich die Erstellung von Kontoauszügen vergolden, ebenso die Ausstellung von Gewinnbescheinigungen, die Anleger und Trader für die Abführung der Abgeltungssteuer oder als Beigabe zur Anlage KAP benötigen, um zu viel gezahlte Steuern zurückzuholen. Immerhin sind dies Kosten, die nicht allzu häufig anfallen. Wenn alle sonstigen Konditionen stimmen, kann der Kunde hier ein Auge zudrücken.

Inaktivitätsgebühren

Gar nicht so selten sind Gebühren für Inaktivität – bei Forex- und CFD-Brokern unterscheiden sich allerdings der Inaktivitätszeitraum und auch die entstehenden Kosten erheblich. Während bei einigen Anbietern 60 Tage ohne jede Handelsaktivität ausreichen, damit die rückwirkenden Gebühren dem Handelskapital abgezogen werden, sind es bei manchen 12 Monate. Das ist vernünftig, denn wer monatelang nicht handelt, kann sein Konto genau so gut schließen. Eine 60-tägige Inaktivität durch Krankheit oder Unfall ist jedoch schnell passiert.

Die Höhe der Gebühr variiert zwischen 10 Euro monatlich und kumulierenden Gebühren, die allmonatlich höher werden – so lange, bis das Guthaben auf dem Konto aufgezehrt ist und das Handelskonto seitens des Brokers geschlossen wird.

Versteckte Inaktivitätsgebühren sind allerdings auch die Depotführungsgebühren vieler Banken. Als kostenlos beworbene Depots sind nämlich meist nur dann kostenlos, wenn der Anleger mindestens eine Order pro Quartal tätigt, andernfalls wird die Kontoführungsgebühr erhoben.

Kostenfrei traden: Welche Vorteile sich Trader zunutze machen können

Es gibt allerdings, sozusagen als Gegengewicht zu den Handelskosten, auch Bonbons, mit denen Banken und Broker ihren Kunden entgegen kommen. Wer sie gut ausnutzt, kann seine Handelskosten tatsächlich minimieren. Dazu muss man die eigenen Anlageziele und das Budget definieren, denn nur so können Anleger und Trader den am besten geeigneten Anbieter ermitteln.

  • Einsteiger und Gelegenheitstrader: Wer kein hohes Handelsaufkommen mitbringt, benötigt in der Regel keinen Finanzdienstleister, der ausgefallene Märkte anbietet, hochprofessionelle Software und Interbankenspreads. Der Aktienhandel über das Onlinebanking der eigenen Bank oder der Forex- und CFD-Handel bei einem Market Maker sind in diesem Fall vollkommen in Ordnung. Dafür sollte die Handelssoftware kostenlos und die Konditionen gut sein, einschließlich einer niedrigen Ersteinzahlung. Ein Demokonto oder Musterdepot und ein guter bis sehr guter Bildungsbereich sind ebenfalls wünschenswert, um die eigenen Kenntnisse auszubauen.
  • Finanzstarke Anleger: Wer für sein Portfolio größere Beträge aufwendet, sollte sich nach einem Aktienbroker umschauen, bei dem die Gebühren mit steigendem Kapitaleinsatz günstiger werden und sich möglicherweise auch personalisierte Zusatzleistungen erschließen, etwa die Betreuung durch einen zugewiesenen direkten Ansprechpartner und VIP-Services.
  • Konservative Aktionäre: Anleger, die wissen, was sie wollen, und nur gelegentlich ihr Portfolio umschichten, sind mit einem der neuen Gratisbroker gut bedient. Hier kann man tatsächlich (fast) kostenlos traden – wenn man keinen Bildungsbereich, Live-Chat und sonstige Zusatzleistungen benötigt und seine Werte bei den verfügbaren Handelsplätzen finden.
  • Aktives Daytrading: Wer beim Forex- und CFD-Trading Erfahrung mitbringt und große Summen bewegt, wünscht sich die bestmöglichen Spreads und Kommissionen, die verhandelbar sind. Dafür nehmen manche Trader eine hohe Ersteinzahlung durchaus in Kauf, vor allem, wenn sie im Gegenzug auch eine professionelle kostenlose Trading Software mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen erhalten.

Aktionen für Neukunden, Rabatte und Freundschaftswerbungen 

Sehr viel günstiger, wenn auch nicht umsonst, traden Anleger im Rahmen von befristeten Angeboten und Neukundenaktionen. Hier kann man von reduzierten Ordergebühren über sechs bis 12 Monate profitieren oder eine festgelegte Anzahl von Free Trades nutzen.

Aktive Trader können bei vielen Banken und Brokern von vornherein mit Rabatten einsteigen oder Nachlässe erhalten, die jeweils auf der Grundlage des Handelsvolumens des Vormonats berechnet werden. Alternativ kann man mit höherer Ersteinzahlung oder einem Upgrade des Kontomodells günstigere Konditionen erhalten.

Auch Freundschaftswerbungen bieten viele Finanzdienstleister an. Meist profitieren dabei alle Beteiligten. Der Anbieter stärkt die Kundenakquise, der Neukunde erhält günstige Neukundenboni, und der Werbende kann sich über eine Gutschrift, Free Trades oder Sachprämien freuen. Allerdings gelten bestimmte Bedingungen, so muss der Geworbene meist ein Konto eröffnen und binnen drei Monaten eine festgelegte Anzahl von Transaktionen tätigen.

Fondshandel: Ausgabeaufschläge müssen nicht sein

Bei der Anlage in Fonds und ETF, die beliebten börsengehandelten Indexfonds, kann man tatsächlich vielfach gratis traden. Denn bei vielen Banken und Brokern werden ausgewählte Fonds mit reduzierten Ausgabeaufschlägen angeboten – oder ganz ohne diese. Das rechnet sich schon bei der einmaligen Investition, noch mehr jedoch, wenn Sparpläne angelegt werden. Denn hier fallen die Orderkosten mit jeder ausgeführten Sparrate an, und wer findig ist, macht sich das kostenlose Besparen von ETFs auf diese Weise zunutze.

Kostenloses Trading: Woher Anleger und Trader die Informationen beziehen

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um die Kosten bei Wertpapiergeschäften deutlich zu senken. Wirklich kostenlos traden kann man zwar nicht, aber nah dran ist man bei einige Anbietern durchaus, wenn man alle Angebote ausschöpft, die zu den eigenen Anlagezielen passen. Nur: Wie finden private Anleger und Trader den am besten geeigneten Finanzdienstleister?

Auf dem Markt bietet eine ständig steigende Zahl von Direktbanken und Brokern ihre Dienste an. Vor allem Neulinge in Wertpapiergeschäften tun sich schwer damit, aus der Vielzahl der Angebote einen kostengünstigen und seriösen Broker zu ermitteln, denn um die Gunst neuer Kunden werben nicht nur deutsche, sondern auch internationale Anbieter.

Ein Brokervergleich ist die beste Lösung. Vergleichsportale nehmen langjährige und neue Unternehmen unter die Lupe und prüfen sie nach festgelegten Qualitätskriterien. Die immer gleichen Aspekte erlauben einen sachlichen Vergleich und werfen ein Schlaglicht auf die wichtigsten Faktoren, auf die es bei der Brokerwahl ankommt. Dazu zählen:

  • Regulierung und Einlagenschutz
  • Informationsgehalt der Website
  • Handelsangebot und Konditionen
  • Kontotypen
  • Zahlungsmöglichkeiten
  • Kundensupport
  • Zusatzleistungen und Bildungsangebot

Mit den Demokonto die Trading Software testen

Ein Anbietervergleich erleichtert es dem Nutzer, die Zahl der in Frage kommenden Broker und Banken einzugrenzen. Eingehende Information zu den möglichen Kandidaten liefern dann detaillierte Testberichte, die unter anderem genau darauf eingehen, ob es bei einem Anbieter eine kostenlose Trading App gibt und was diese leistet.

Auf jeden Fall sollte ein Test mit einem unverbindlichen Demokonto möglich sein. Mit derartigen Übungskonten können Nutzer nach einer raschen Registrierung tatsächlich gratis traden, und zwar ohne jedes Risiko für den eigenen Geldbeutel. Eine Demo oder ein Musterdepot ist mit virtuellem Guthaben kapitalisiert und ermöglicht erste Schritte im Handel ohne finanzielle Verluste. Außerdem bietet dies die Gelegenheit, auch die Services zu prüfen, beispielsweise den Kundensupport, dessen Erreichbarkeit und Kompetenz. Und meist stellt sich schon in der Demo heraus, ob die Handelssoftware den versprochenen Funktionsumfang hat oder ob später kostenpflichtige Ergänzungen benötigt werden.

Brokerwechsel: Auf attraktive Neukundenangebote warten!

Wer bereits Handelserfahrung mitbringt, mit dem gegenwärtigen Finanzdienstleister aber nicht oder nicht mehr zufrieden ist, kann anhand der bereits beschriebenen Methoden nach einem neuen Kandidaten suchen, ebenfalls über einen Brokervergleich. Wenn der Wechsel nicht sehr dringend ist, kann es sich lohnen, mögliche Anbieter eine Weile im Auge zu behalten. Denn oft werden Neukundenaktionen nicht ständig, sondern zeitlich limitiert, dafür aber wiederholt, angeboten.

Wer auf eine solche Offerte wartet, kann sich dann unter Umständen über Free Trades oder Rabatte freuen und (fast) kostenlos traden. Allerdings sollte dies nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Entscheidung sein. Die Grundvoraussetzungen, nämlich eine seriöse Regulierung und transparente Konditionen, wiegen auf lange Sicht jede kostenlose Trading App und die Vorteile kurzfristigen kostenlosen Tradings auf.

(Fast) kostenfrei traden mit guten Informationen

Umsonst gibt es nichts, auch nicht beim Trading. Doch die anfallenden Kosten lassen sich deutlich reduzieren, wenn vor der Einrichtung eines Depots oder Handelskontos sämtliche Karten auf dem Tisch liegen und die Gebühren eingehend verglichen werden können.

Ein Brokervergleich erleichtert den Überblick hinsichtlich der gebotenen Leistung, der Trading App und der Konditionen. Testberichte beleuchten unter anderem auch versteckte Gebühren, die sonst erst nach der Registrierung auffallen, und ersparen dem Anleger Ärger und Verluste. Mit eingehender Information kann die Entscheidung zugunsten eines seriösen Anbieters getroffen werden, dessen Produkte und Preisstruktur der eigenen Erwartungshaltung und Handelsstrategie entgegenkommen – einschließlich kostenloser Trading Software.

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