Online traden ohne Gebühren 2022

Das ohne Gebühren ist kaum möglich

Traden ohne Gebühren ist natürlich ein Wunsch vieler Anleger und Trader, denn die Handelskosten und sonstigen Gebühren fallen abhängig vom Anbieter beträchtlich aus – und werden von den erzielten Renditen abgezogen. Diesem Wunsch kommen inzwischen immer mehr Finanzdienstleister entgegen.

Low cost oder No cost Broker ermöglichen das Trading ohne Provision. Doch auch hier stecken die Kosten auf die eine oder andere Weise drin. Ganz gratis geht es also nicht. Kunden, die wissen, was sie wollen, können allerdings – wenn auch nicht online traden ohne Gebühren – so doch zu sehr reduzierten Kosten.

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Unsere besten Online Broker:

Forex
CFD
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Krypto
Aktien
Futures
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
$50,00
Einlagen­sicherung
$20.000,00
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
Custom
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
MT4
MT5
Custom
Markets.com Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
50.000,00€
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
MT5
Web
Capex Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
0,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Maximaler Hebel
1:20
Trading Plattformen
Android
iOS
Web
Custom
ARMO Broker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
2.000,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Maximaler Hebel
1:30
Trading Plattformen
Android
iOS
MT4
MT5
Web
FXFlat Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Forex Vergleich
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
$50,00
Einlagen­sicherung
$20.000,00
Handels­kosten
Mini­kontrakte
ja
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
10,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Handels­kosten
ab 0,01%
Mini­kontrakte
nein
Libertex Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Handels­kosten
ab 0,30€
Mini­kontrakte
nein
Markets.com Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
250,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Handels­kosten
ab 0,00€ + 0,01%
Mini­kontrakte
nein
Naga Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
50.000,00€
Handels­kosten
Mini­kontrakte
ja
Capex Erfahrungen Zum Anbieter
Zum CFD Vergleich
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,25%
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
justTRADE Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
4,00€
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
Smartbroker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Order­gebühr Inland
1,00€ + 0,25%
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
nein
Trade Republic Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Order­gebühr Inland
5,00€
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
finanzen.net zero Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Order­gebühr Inland
3,99€ + 0,01%
Licence
BaFin - Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bietet Sparpläne
ja
Scalable Capital Erfahrungen Zum Anbieter
Zum ETF Vergleich
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
$50,00
Einlagen­sicherung
$20.000,00
Anzahl Währungen
94
BTC/USD Spread
1 %
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Anzahl Währungen
25
BTC/USD Spread
88,94
Markets.com Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Min. Einzahlung
200,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Anzahl Währungen
15
BTC/USD Spread
55
Naga Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
97/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
50.000,00€
Anzahl Währungen
22
BTC/USD Spread
111,7
Capex Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Min. Einzahlung
100,00€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Anzahl Währungen
10
BTC/USD Spread
0,2
Skilling Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Krypto Vergleich
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,00%
Order­gebühr Inter­national
0,00%
Einlagen­sicherung
$20.000,00
eToro Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,00%
Order­gebühr Inter­national
0,00%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
Smartbroker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
98/100
Order­gebühr Inland
0,02%
Order­gebühr Inter­national
0,02%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
DEGIRO Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
96/100
Order­gebühr Inland
0,00€ + 0,00%
Order­gebühr Inter­national
0,00€ + 0,00%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
finanzen.net zero Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
96/100
Order­gebühr Inland
1,00€ + 0,25%
Order­gebühr Inter­national
1,00€ + 0,25%
Einlagen­sicherung
100.000,00€
Trade Republic Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Aktien Vergleich
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
1,90€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Bietet Demokonten
ja
ARMO Broker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
0,90€
Einlagen­sicherung
20.000,00€
Bietet Demokonten
ja
FXFlat Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
2,00€
Einlagen­sicherung
10.000,00€
Bietet Demokonten
ja
LYNX Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
1,50€
Einlagen­sicherung
100.000,00€
Bietet Demokonten
nein
Consorsbank Broker Erfahrungen Zum Anbieter
Bewertung
94/100
Kontrakt­gebühr
1,90€
Einlagen­sicherung
£50.000,00
Bietet Demokonten
nein
Agora direct Erfahrungen Zum Anbieter
Zum Futures Vergleich

Trading ohne Provision: Was steckt dahinter?

Immer häufiger werben Broker für das Online Traden ohne Gebühren oder zu sehr niedrigen Flat Fees – für 0 Euro oder nur 1,00 Euro können Anleger Wertpapiere handeln. Weitere Kosten gibt es nicht. Eine attraktive Option, zweifellos. Allerdings ist das sehr günstige Angebot nur möglich auf der Grundlage extrem abgespeckter Strukturen. Für den Kunden heißt das, dass der Broker rigoros zusammenstreicht, was mit finanziellem Aufwand einhergeht.

Dazu gehört ein Bildungsangebot, wie es bei manchen Banken und Brokern geboten wird. Derartige Inhalte sind bei der Erstellung und Wartung mit Kosten verbunden und fallen dem Rotstift zum Opfer. Auch bei der Kundenbetreuung muss man oft Abstriche machen – denn manche Low cost Broker bieten keinen telefonischen Support und verlassen sich nur auf ein Ticketsystem. Ärgerlich, wenn es einmal dringend ist.

Reduziertes Angebot und Anlagemöglichkeiten 

Eine weitere Besonderheit, wenn Traden ohne Provision angeboten wird, ist das meist auf einen Handelsplatz beschränkte Angebot. So können Anleger ohne Gebühren handeln, aber eben nur bei gettex oder Lang&Schwarz. Andere Handelsplätze und Handelspartner sind nicht vorgesehen. Und hier liegt auch der Schlüssel zum Geschäftsmodell des Brokers: Dafür, dass er dem Handelshaus Kunden zuführt, wird er von diesem vergütet.

Die Einschränkung bei den Handelsplätzen bedeutet natürlich, dass Kunden nur die Werte handeln können, die bei der jeweiligen Börse handelbar sind, und auch nur zu deren Zeiten. Daher eignet sich ein solches Angebot nur für Anleger, die geläufige Werte handeln und keine Sonderwünsche haben. Die Vermögensbildung durch Aktien- oder Fondssparpläne, etwa auf die beliebten ETF, ist nämlich ebenfalls nicht vorgesehen beim Trading ohne Provision.

Das Demokonto: Trading App ohne Gebühren testen

Eine weitere Möglichkeit, tatsächlich ohne Gebühren zu handeln, bieten die Demokonten, mit denen viele Broker einen Test ihres Produktportfolios und ihrer Leistungen ermöglichen. Die Übungskonten sind tatsächlich kostenfrei. Nicht nur kann man die Trading Plattform ohne Gebühren nutzen, sie ist überdies mit virtuellem Kapital bestückt. Bis zu 100.000 Euro Spielgeld gewähren manche Demos ihren Nutzern, und mitunter kann man aufgebrauchtes Guthaben in Rücksprache mit dem Support wieder aufstocken.

Natürlich erzielt man bei der Verwendung eines solchen Übungskontos keine Gewinne – dazu ist es aber auch nicht gedacht. In einer echten Handelsumgebung, nicht selten sogar mit Echtzeitkursen, können Nutzer mit der Demo realistische Handelserfahrungen machen und die Besonderheiten von Finanzinstrumenten wie CFDs kennenlernen. Der Vorteil liegt auf der Hand: So lässt sich ohne das Risiko hoher finanzieller Verluste üben, wenn man sich sicher fühlt, kann der Übergang zum Traden mit echtem Geld erfolgen.

Demokonto und Bildungsressourcen zusammen nutzen

Ein Übungskonto ist dann besonders sinnvoll, wenn der Broker auch ein Schulungsangebot führt. Die besten derartigen Ressourcen bieten gestuft nach Kenntnisstand Inhalte, die grundlegendes Finanzwissen vermitteln, in die Handhabung der Plattform einführen, aber auch Risikomanagement und Strategien erläutern. Was man sich in der Theorie aneignet, kann im Demokonto später in die Tat umgesetzt werden. So bleiben Einsteigern kostspielige Anfängerfehler erspart.

Aber auch erfahrene Trader schätzen eine solche Demo. Als zeitlich unlimitiertes Übungskonto eignet sie sich nämlich als Testumgebung für neue Strategien. Diese können zunächst geprüft und optimiert werden und kommen erst dann im Echtgeldkonto zum Einsatz, wenn alles zur Zufriedenheit des Nutzers funktioniert. Das Online-Trading ohne Gebühren und Verlustrisiken ist in diesem Fall nicht nur möglich, sondern wird von den anbietenden Brokern ausdrücklich zur Vorbereitung auf den Handel empfohlen. Auch Banken, die weniger komplexe Finanzprodukte handelbar machen, offerieren ihren Kunden nicht selten ein Musterdepot, das einen ähnlichen Zweck hat.

Traden ohne Gebühr? Mit diesen Kosten müssen Trader rechnen!

Die beschriebenen Möglichkeiten, nämlich No cost Broker und Demokonten, sind zwei Wege, um ohne Gebühr zu traden. Da sich Anleger früher oder später vom Demo- in den Echtgeldmodus bewegen und dann in der Regel Wert legen auf ein Portfolio, das mehr Gelegenheiten bietet als die Handelsangebote der No cost Broker, muss man mit Kosten und Gebühren rechnen. Denn der Broker muss sich finanzieren, um seine Dienste überhaupt anbieten zu können.

Er verdient nur auf zwei Wegen – an den Verlusten der Kunden und eben an den Gebühren. Die möglichen Kosten sollten besonders Anfänger in all ihren Aspekten verstehen, um bei der Brokerwahl eine informierte Entscheidung treffen zu können.

Wo wird gehandelt? Märkte, Anbieter und Kosten

Online traden ohne Gebühren ist zwar kaum möglich, aber die entstehenden Kosten können deutlich gesenkt werden, wenn man von Anfang an aufs Budget schaut. Das beginnt schon mit der Entscheidung für die gewünschten Finanzprodukte und die Handelsplätze. Denn Aktien, Anleihen oder Fonds werden börslich gehandelt, aber auch der außerbörsliche Handel direkt mit Emittenten ist möglich. Und Derivate werden über darauf spezialisierte Forex- und CFD-Broker angeboten, die auch die für den Handel notwendige, leistungsstarke Software stellen.

Nur wenige Finanzdienstleister bieten sämtliche Produkte und Leistungen unter einem Dach. Daher eröffnen Anleger mit einem Fokus auf dem Aktienhandel ein Depotkonto, das durchaus auch bei der Hausbank geführt werden kann, wenn die Konditionen stimmen. Für das Forex-Trading und den Handel mit CFDs muss es in den meisten Fällen ein lizenzierter und regulierter Broker sein, über dessen Handelskonto man Zugang zu den Märkten erhält.

Gebühren ab dem ersten Schritt

Bei den meisten Finanzdienstleistern fallen schon recht bald Gebühren an. Die Einrichtung des Handelskontos oder Depots ist meist kostenlos, die Kontoführung in vielen Fällen nicht. Auch wenn ein Gratis-Depot versprochen wird, kann man dem Kleingedruckten oft entnehmen, dass zu den Voraussetzungen ein bestimmter Mindestumsatz gehört, etwa eine Transaktion pro Quartal. Sind die Bedingungen nicht erfüllt, fallen Kontoführungsgebühren an.

Außerdem verlangen viele Anbieter eine Ersteinlage. Natürlich muss das Referenz- oder Handelskonto kapitalisiert werden, damit man überhaupt das Trading aufnehmen kann. Mit der Höhe der Mindesteinzahlung erschließt sich nicht nur der Zugang zu den Märkten, sondern in vielen Fällen auch bestimmte Service-Levels. Dabei können die geforderten Einlagen zwischen 50 oder 100 Euro und bis zu 250.000 Euro schwanken.

Transaktionskosten: Kaum Traden ohne Gebühr 

Ist ein Konto eröffnet und kapitalisiert – im Rahmen der eigenen Wünsche und Möglichkeiten – kann der Handel begonnen werden. Nun fallen so gut wie immer Handelskosten an. Die unterscheiden sich zum Teil erheblich. Einfluss auf die Kosten hat das Geschäfts- und Marktmodell des Finanzdienstleisters. Die möglichen Gebühren werden bei Banken und CFD-Brokern auf recht unterschiedliche Weise berechnet.

Gebühren beim börslichen Wertpapierhandel

Abgesehen von den neuen Gratis-Brokern mit ihrem sehr verschlankten Angebot fallen beim börslichen Handel mit Wertpapieren immer von unterschiedlichen Seiten an. Sie beinhalten:

  • Die Orderkosten der Bank oder des Aktienbrokers
  • Die Börsengebühren der Handelsplätze
  • Maklercourtagen

Während die handelsplatzüblichen Gebühren fix sind, schwanken die Orderkosten beim Anbieter stark. Sie können als feste Gebühr, als prozentualer Anteil am Ordervolumen, oder als Kombination von beidem berechnet werden. Bei Teilausführungen sollten sie in jedem Fall nur einmal täglich erhoben werden, und auch nach oben limitiert sein.

Außerbörslich handeln beim CFD-Broker 

Das Online-Trading mit Finanzprodukten wie CFDs und anderen Derivaten kann leicht über einen Broker aufgenommen werden. Im außerbörslichen Handel über ein Liquiditätsnetzwerk erhalten Kunden durch den Broker Zugriff auf die Märkte und ermöglicht seinen Tradern dank einer Kreditlinie den Handel mit Hebeln. Genau wie eine Bank und eine Börse muss auch der Broker seine Kosten decken und Gewinne erzielen, hier gibt es Traden ohne Gebühren nur mit dem Demokonto.

Wie die Kosten berechnet werden, hängt vom Marktmodell ab. Broker, die selbst die Kurse stellen, erheben einen Aufschlag. Dieser darf natürlich nicht zu hoch sein, um Kunden nicht abzuschrecken, muss aber hoch genug sein, damit sich die Sache für den Anbieter rechnet. Bei einem solchen Market Maker zahlen Trader beim Handel nur die – leicht erhöhten – Spreads, ansonsten läuft das Traden ohne Provisionen ab.

Broker, die die Orders der Trader direkt weiterreichen, verzichten darauf, auf die Spreads aufzuschlagen. Besonders liquide Werte handeln Kunden schon ab 0 Pips, dafür gibt es hier kein Online Traden ohne Gebühren. Der Broker erhebt eine Kommission auf jede Transaktion.

Augen auf bei den Kontomodellen!

Ein und derselbe Forex- und CFD-Broker kann sowohl Market Maker als auch STP-Broker sein – indem er unterschiedliche Arten von Handelskonten anbietet. Broker, die so vorgehen, wollen sowohl Anfänger als auch aktive Trader mit hohem Handelsvolumen ansprechen. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Kosten und Leistungen der unterschiedlichen Konten, bevor die endgültige Entscheidung fällt.

Auch eine zunehmende Ersteinzahlung kann letztlich günstigere Konditionen und zusätzliche Leistungen des Brokers erschließen. Billig ist daher beim Handel nicht immer günstig, abhängig von den eigenen Anlagezielen und Strategien. Mit steigendem Transaktionsvolumen genießen Kunden überdies nicht selten bevorzugte Konditionen und Rabatte, die bis zu 80% auf die Orderkosten ausmachen können.

Gebühren auf den zweiten Blick: Versteckte Kosten

Wo Online Traden ohne Gebühren versprochen wird, zeigt sich bei genauerem Hinsehen meist: es fallen eben doch Kosten an. Wie bereits am Beispiel „kostenloser“ Depots beschrieben, gibt es oft Mindestanforderungen, die Kunden erfüllen müssen, um Verwaltungskosten zu vermeiden. Es gibt jedoch noch weitere Gebühren, die sich im Kleingedruckten verstecken können.

Gebührenpflichtige Zahlungen

Häufig sind Gebühren vor allem auf Auszahlungen. Während bei Einzahlungen nur selten Kosten anfallen, etwa seitens des Kreditkartenausstellers, sind Auszahlungen von Renditen häufiger mit Gebühren und Limits belegt, was immer wieder für Verärgerung sorgt. Zu den Steinen des Anstoßes gehören beispielsweise hohe Auszahlungslimits ab 200 Euro aufwärts. Geringere Restguthaben auszahlen zu lassen ist in solchen Fällen manchmal so teuer, dass die Gebühren das Kapital aufzehren. Kalkuliertes Vorgehen, das Kunden verprellt.

Auch hohe Bearbeitungsgebühren müssen nicht sein. Natürlich entstehen dem Broker Aufwände für die Bearbeitung von Auszahlungsanträgen, doch mindestens eine kostenlose Auszahlung pro Monat bieten die besten seriösen Broker an.

Gebühren bei Inaktivität

Teuer kann es auch werden, den Handel ruhen zu lassen – der Inaktivitätszeitraum wird ganz unterschiedlich gehandhabt, und auch die anfallenden Gebühren. Während bei manchen Brokern nach 60 Tagen ohne Trading erste Gebühren rückwirkend erhoben werden, setzt dies bei anderen Anbietern erst nach einem Jahr ein. Die entstehenden Kosten können graduell steigen und exorbitante Höhen erreichen oder sich bei 10 Euro im Monat bewegen.

Auch diesen Punkt sollten Kunden beachten, wenn sie schon nicht traden ohne Gebühr, dann sollten die Kosten so gering wie möglich bleiben. Zwei Monate ohne Handel sind schnell erreicht, etwa bei Unfall oder Krankheit und ähnlichen unvorhergesehenen Situationen!

Kosten und Gebühren für Dokumente

Kostenpflichtig ist bei manchen Anbietern auch die Ausstellung von Kontoauszügen oder Gewinnbescheinigungen. Das ist dann relevant, wenn Kunden bei einem Broker außerhalb Deutschland handeln, denn deutsche Finanzdienstleister führen die Steuer auf Kapitalerträge automatisch ab. Wer einen nicht-deutschen Anbieter wählt, muss sich selbst um die Versteuerung der Erträge kümmern und benötigt in diesem Fall die entsprechende Dokumentation.

Trading App nicht immer ohne Gebühren

Die Handelssoftware stellt die Bank oder der Broker immer zur Verfügung. Sie erlaubt dem Kunden, selbstständig Orders im börslichen oder außerbörslichen Handel zu platzieren. Doch nicht immer ist die kostenlos verfügbare Software mit allen notwendigen Funktionen ausgestattet. Mitunter haben Kunden Zugang zu einer Basisversion, bei der keine Echtzeitkurse enthalten sind. In diesem Fall sind die Kurse leicht zeitversetzt.

Eine Vollversion der Handelssoftware und Kursdaten in Form verschiedener Pakete, etwa für deutsche und internationale Börsen, sind Zusatzleistungen, die dann oft in Form eines monatlich anfallenden Abos abgerechnet werden. Mitunter entfallen die Abo-Gebühren, wenn ein bestimmtes Ordervolumen erreicht wird. Nicht nur Banken gehen so vor, auch CFD-Broker bieten hin und wieder neben der kostenlosen Trading-App eine Premium-Version an. Auch hier lohnt sich der Vergleich – denn gute kostenlose Software wie der beliebte MetaTrader 4 erlaubt das Traden ohne Gebühren für die Nutzung der Plattform und überzeugt mit hoher Funktionalität und Stabilität.

Online traden ohne Gebühren mit Neukundenaktionen und Rabatten

Zumindest unter bestimmten Bedingungen können Anleger jedoch tatsächlich traden ohne Provision. Das ist der Fall, wenn Aktionen für Neu- und Bestandskunden die Orderkosten reduzieren. Vor allem für die Neukundenakquise greifen Banken und Direktbanken gern zu diesem Mittel. Kunden können sich dann über reduzierte Handelskosten für ein halbes Jahr oder sogar ein Jahr freuen, auch freie Trades in festgelegter Anzahl sind eine Variante dieser Angebote.

Besonders aktive Anleger können Rabatte aushandeln, meist auf der Grundlage eines hohen Handelsvolumens. Bei manchen Banken und Brokern werden die Rabatte auf Antrag im Rahmen besonderer Bonusprogramme berechnet. Dabei wird das Ordervolumen des vorausgegangenen Monats zur Grundlage für den aktuellen Nachlass gemacht.

Traden ohne Provision oder auf der Grundlage eines Bonusguthabens ist auch durch Freundschaftswerbungen möglich, wenn der Finanzdienstleister dem Werbenden eine Prämie oder Free Trades gut schreibt. Dazu muss der Geworbene allerdings ein Depot oder Handelskonto eröffnen und eine vorgegebene Anzahl an Trades ausführen, oft seinerseits zu günstigen Neukundenbedingungen.

Traden ohne Gebühr: ETF und Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Auch wer die populären Indexfonds, kurz ETF, handelt, kann zumindest teilweise vom Trading ohne Gebühren profitieren, denn nicht wenige Banken und Aktienbroker bieten Fonds und ETF zu reduzierten Kosten an. Meist handelt es sich um eine Auswahl von Produkten bestimmter Emittenten, die aufgrund günstiger Kooperationen mit reduzierten Ausgabeaufschlägen oder sogar ganz ohne Aufschlag gehandelt werden können. Besonders lohnend ist das, wenn der Anbieter auch die Einrichtung von Sparverträgen ermöglicht. Denn der Ausgabeaufschlag, der sonst bei jeder Sparrate anfallen würde, kann in diesem Fall vermieden werden.

Anbieter finden für Online Traden ohne Gebühren oder zu günstigen Konditionen

Ganz ohne Gebühren traden ist in den seltensten Fällen möglich oder auch nur wünschenswert – zumindest, wenn man darüber hinaus Wert legt auf ein breites Handelsangebot, Zugang zu zahlreichen Börsen, erstklassigen Kundensupport und Schulungsmaterialien. Doch es lohnt sich auf jeden Fall, die Augen offen zu halten und die Konditionen einer Bank oder eines Brokers genau zu prüfen. Wer alle beschriebenen Faktoren berücksichtigt, kann einen Anbieter mit günstigen Gebühren finden und erspart sich späteren Ärger über versteckte Kosten.

Die Auswahl und der Überblick fällt allerdings nicht leicht, da die Zahl der Banken und Broker, die um die Aufmerksamkeit von Neu- und Bestandskunden wetteifern, immer noch zunimmt. Einen seriösen und obendrein nicht zu teuren Kandidaten zu finden stellt Anfänger vor viele Herausforderungen. Daher ist ein Broker-Vergleich die erste Adresse, um eine informierte Entscheidung zu treffen. Vergleichsportale prüfen die bewerteten Finanzdienstleister anhand von Kriterien, die immer gleich sind und die wichtigsten Produkte und Leistungen bewerten. Auch die Regulierung und der Einlagenschutz, das Bildungsangebot und die Zahlungsmöglichkeiten werden dabei unter die Lupe genommen.

Informiert einsteigen und traden mit möglichst geringen Kosten

Mit dem Brokervergleich können die Leistungen, die Trading App, aber auch versteckte Gebühren im Vorfeld erkannt werden. So fällt die Wahl eines bestmöglichen Anbieters sehr viel leichter. Da bei vielen Vergleichsportalen außerdem eingehende Testberichte zur Verfügung stehen, können sich Interessenten zu den in Frage kommenden Brokern und Banken dann im Detail informieren. Erst dann sollte die Einrichtung des Depots oder Handelskontos erfolgen.  Der vergleichsweise geringe Aufwand im Vorfeld sorgt dafür, dass der Einstieg ins Trading zwar nicht ganz ohne Gebühren, aber mit der überzeugendsten Lösung und zur Zufriedenheit des Kunden vonstatten geht.

 

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