
Am dritten Spieltag hält der 3. Liga Spielplan zwischen Alemannia Aachen und dem TSV 1860 München ein weiteres Duell zweier großer Traditionsvereine bereit, die beide auf eine Vergangenheit in der Bundesliga zurückblicken können, aktuell aber in der Drittklassigkeit gefangen sind.
In Aachen liegt auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die 3. Liga der Fokus in erster Linie auf dem Klassenerhalt, der möglichst früh und ohne Zittern eingetütet werden soll. Die Münchner Löwen hingegen haben mit ihren sommerlichen Transferaktivitäten deutlich gemacht, die Rückkehr in die 2. Bundesliga anzupeilen und diese Ambitionen mit einem guten Start auch untermauert.
Natürlich haben wir uns ausgiebig mit dem anstehenden Traditionsduell am sicherlich sehr gut gefüllten und stimmungsvollen Aachener Tivoli beschäftigt.
Bevor wir am Ende zu konkreten 3. Liga Wett-Tipps kommen, blicken wir genau auf beide Mannschaften und ihre aktuelle Formsowie auch zurück auf die bisherigen Direktbegegnungen.
In der 3. Liga Zuschauertabelle schaffte es Alemannia Aachen nach dem Aufstieg vergangene Saison mit durchschnittlich 25.848 Besuchern direkt auf Platz zwei. Sportlich konnte Rang zwölf nicht ganz mithalten, war aber dennoch gleichbedeutend mit einem weitgehend souverän geschafften Klassenerhalt – dem allerdings im Sommer der Abgang von Erfolgstrainer Heiner Backhaus folgte.
Nachfolger Benedetto Muzzicato musste nicht nur inmitten der Vorbereitung übernehmen, sondern auch einen bis heute noch nicht fertigen Kader. Die Vorbereitung begann mit Siegen gegen eine Stadtauswahl Übach (12:0), beim SV Dessau 05 (6:1) und bei Rot-Weiß Erfurt (2:1) gut an, ehe bei nur einem weiteren Sieg beim Bonner SC (1:0) drei der letzten vier Testspiele bei Roda Kerkrade (0:2), bei Patro Eisden Maasmechelen (0:4) und gegen Fortuna Düsseldorf (0:4) verloren gingen.
Zum Saisonauftakt war ein torloses Unentschieden beim VfL Osnabrück dann ein ordentliches Ergebnis, dem sich aber ein verpatztes, erstes Heimspiel anschloss. Gegen die TSG Hoffenheim II unterlag die Alemannia am Tivoli mit 2:4, womit der Druck auf die Verantwortlichen um den gerade erst angetretenen Geschäftsführer Rachid Azzouzi in Sachen Transfers zugenommen hat. Immerhin im Landespokal beim 1. FC Düren (6:1) konnte die Alemannia am letzten Sonntag etwas Selbstvertrauen tanken.
Große Ambitionen sind beim TSV 1860 München nichts Neues. In unschöner Regelmäßigkeit wurden diese in den vergangenen Jahren allerdings enttäuscht und die immer wieder angepeilte Rückkehr in die 2. Bundesliga war stets mehr oder weniger weit entfernt. Das soll sich nun in dieser Spielzeit abermals ändern, weshalb die Löwen auf dem sommerlichen Transfermarkt alles andere als zurückhaltend waren. Vor allem die Verpflichtungen von Kevin Volland und Florian Niederlechner sorgten für Aufsehen, aber darüber hinaus kamen noch weitere Akteure mit hoher Qualität wie Siemen Voet oder Sigurd Haugen.
Die Vorbereitung lief mit erwartungsgemäßen Siegen beim TSV Grafenau (10:0), beim TSV Weyarn (15:0) und bei Eintracht Bamberg (5:0). Gegen den österreichischen Erstliga-Aufsteiger SV Ried (5:0) folgte dann ein erstes Ausrufezeichen, dem sich gegen Slovan Liberec (0:1) indes auch schnell ein Dämpfer anschloss. Die letzten Auftritte vor dem Start der 3. Liga im Landespokal beim SC Reichmannsdorf (6:0) sowie auf freundschaftlicher Basis gegen den FC Vaduz (1:0), und beim SSV Jahn Regensburg (4:0) schürten dann die ohnehin schon vorhandene Euphorie.
Im Eröffnungsspiel bei Rot-Weiss Essen (1:1) holte die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner nach einem Rückstand immerhin noch einen Punkt und legte dann zu Hause gegen den VfL Osnabrück (3:1) den ersten Dreier nach. Anschließend wurden beim TSV Geiselbullach (8:0) auch die zweite Pflichtaufgabe im Landespokal problemlos gemeistert.
26 Pflichtspiele gab es bisher von der Bundesliga bis zur 3. Liga zwischen beiden Vereinen. Das häufigste Ergebnis war ein Unentschieden, gab es doch zwölf Mal keine Sieger. Mit acht Siegen hat ansonsten Alemannia Aachen leicht die Nase vorne, bei sechs Erfolgen des SV 1860 München.
Der Aachener Tivoli war für die Münchner Löwen bisher ein alles andere als gutes Pflaster. Bei sechs Unentschieden und sieben Niederlagen gelang 1860 dort lediglich ein Sieg – 2007/08 im DFB-Pokal.
Vergangene Saison trafen beide Klubs erstmals in der 3. Liga aufeinander. Nach einem 1:1 im Hinspiel in Aachen gewannen die Löwen das Rückspiel zu Hause mit 2:1.
Die Spiele im Landespokal, die wegen der unterklassigen Gegner eher ein Muster ohne Wert waren, einmal außen vor gelassen, hat der TSV 1860 München in den ersten Wochen der Saison den deutlich besseren Eindruck hinterlassen – und ist auch kadertechnisch nicht zuletzt dank der Sommertransfers um einiges stärker aufgestellt. Unsere Tendenz geht so doch recht klar zu einem Auswärtssieg der Löwen, für den Bet365 die Quote 2,05 bietet.







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