
Der 3. Liga Spielplan hält zum Abschluss des vierten Spieltages am Sonntag um 19.30 Uhr ein traditionsreiches Westduell parat zu dem Rot-Weiss Essen an der Hafenstraße Alemannia Aachen empfängt. Beide Klubs sind vor nicht allzu langer Zeit erst der Regionalliga entkommen und haben aktuell eine unterschiedliche Entwicklung genommen. Während Essen zu den Kandidaten auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga zählt und mit fünf Punkten aus den ersten drei Partien auch gut gestartet ist, scheint für Aachen der Klassenerhalt das Maß aller Dinge – insbesondere nach nur einem Zähler aus den ersten drei Begegnungen.
In unseren 3. Liga Wett-Tipps für den vierten Spieltag widmen wir uns neben anderen Partien vor allem auch dem West-Klassiker an der Hafenstraße.
Wir beschäftigen uns im Detail mit beiden Mannschaften und ihrem bisherigen Saisonverlauf, blicken auf die Historie des direkten Duells und geben am Ende eine konkrete Wett-Empfehlung ab.
Rot-Weiss Essen hat in der vergangenen Saison mit einer starken Rückrunde den bei Amtsantritt von Trainer Uwe Koschinat im Dezember 2024 noch stark gefährdeten Klassenerhalt einigermaßen souverän geschafft. Aufgrund der Leistungen im Frühjahr, aber auch wegen namhafter Neuzugänge wie Rückkehrer Marvin Obuz, Luca Bazzoli oder Jannik Hofmann sind die Erwartungen im Sommer deutlich gestiegen.
Die Vorbereitung schürte diese Erwartungshaltung, auch wenn nach ersten Siegen beim VfB Bottrop (10:0), gegen die DJK VfB Frohnhausen (8:1) und gegen Schwarz-Weiß Essen (5:1) der Highlight-Test bei Hibernian Edinburgh (2:3) knapp verloren wurde. Gegen Fortuna Köln (5:0) und den 1. FC Magdeburg (5:2) sowie im Doppeltest gegen den FC Augsburg (2:1 und 1:4) bestätigte RWE aber dann eine gute Frühform auch mit Ergebnissen.
In der Liga ging es für die Koschinat-Elf indes nicht vollends nach Plan los. Im Eröffnungsspiel gegen den TSV 1860 München (1:1) und danach beim TSV Havelse (1:1) ging Essen zwar jeweils in Führung, musste sich aber letztlich mit zwei Unentschieden begnügen. In der ersten Runde des DFB-Pokals bot RWE Borussia Dortmund (0:1) dann lange Paroli, indes erneut ohne Happy End. Dafür gelang am vergangenen Wochenende beim SV Wehen Wiesbaden (4:3) ein erster, spektakulärer Dreier, dem am Mittwoch im Landespokal ein müheloses 10:0 gegen den SV Solingen folgte.
Im ersten Jahr nach dem Aufstieg hat Alemannia Aachen als Tabellenzwölfter den Klassenerhalt ohne großes Zittern perfekt gemacht, für eine insgesamt erfolgreiche Spielzeit aber auch einen gewissen Preis bezahlt. Denn Erfolgstrainer Heiner Backhaus folgte dem Ruf von Eintracht Braunschweig und musste mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison ersetzt werden, wobei mit Benedetto Muzzicato recht schnell ein Nachfolger gefunden wurde.
Gegen eine Stadtauswahl Übach (12:0), beim SV Dessau 05 (6:1) und bei Rot-Weiß Erfurt (2:1) wurden die ersten drei Testspiele gewonnen, doch von den folgenden vier Vorbereitungspartien konnte nur noch das Gastspiel beim Bonner SC (1:0) erfolgreich gestaltet werden, wohingegen bei Roda Kerkrade (0:2), bei Patro Eisden Maasmechelen (0:4) und gegen Fortuna Düsseldorf (0:4) verloren wurde. Eine gewisse Unruhe war bereits zu diesem Zeitpunkt vorhanden. Auch, weil Neuzugänge auf sich warten ließen.
Ein 0:0 beim VfL Osnabrück bedeutete danach zwar einen soliden Saisonstart, doch gegen die TSG Hoffenheim II (2:4) setzte es im ersten Heimspiel eine Niederlage, die der Pflichtsieg im Landespokal beim 1. FC Düren (6:1) nicht wettmachen konnte. Vielmehr ist der Druck mit der 0:2-Pleite am vergangenen Wochenende ebenfalls zu Hause gegen den TSV 1860 München weiter gewachsen. Immerhin haben die Verantwortlichen um Geschäftsführer Rachid Azzouzi aber reagiert und mit Niklas Castelle sowie Mika Schroers in dieser Woche noch zwei Offensivverstärkungen an Land gezogen.
Bereits 89 Pflichtspiele gab es zwischen beiden Vereinen, die schon zu Zeiten der alten Oberliga West regelmäßig die Klingen kreuzten. Mit 39 Siegen weist Rot-Weiss Essen die bessere Bilanz auf, während für Alemannia Aachen bei 17 Unentschieden 33 Erfolge zu Buche stehen.
Zu Hause konnte RWE sogar 30 von 45 Vergleichen für sich entscheiden und zog bei fünf Remis nur zehn Mal den Kürzeren.
In der vergangenen Saison, in der beide erstmals in der 3. Liga aufeinandertrafen, entschied Aachen beide Partien für sich: zunächst in Essen mit 2:1 und dann zu Hause mit 2:0.
Auch wenn Aachen in der vergangenen Saison zwei Mal die Nase vorne hatte, spricht sehr vieles für einen Erfolg von Rot-Weiss Essen. Bei der Koschinat-Elf sollte mit dem Sieg in Wiesbaden der Knoten geplatzt sein, nachdem zuvor die Leistungen nur bedingt zu den durchwachsenen Ergebnissen gepasst haben. Aachen hingegen ist noch auf der Suche Form und Struktur. Weil die jüngsten Neuzugänge erst noch integriert werden müssen, erwartet wir kurzfristig keine wesentliche Steigerung der Alemannia und raten zu Sportwetten online auf Heimsieg – mit der Quote 1,62 von Bet365.







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