
Zusammen mit dem 1. FC Saarbrücken, Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen wurde der TSV 1860 München vor Beginn der neuen Saison am häufigsten genannt, wenn es um die Mannschaften ging, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in der 3. Liga Tabelle vorne mitspielen werden. Gleich zum Auftakt wartete auf die allen voran mit Kevin Volland und Florian Niederlechner prominent verstärkten Löwen in Essen eine große Herausforderung, die mit einem 1:1 ordentlich bestritten wurde.
Nun erwartet Sechzig im ersten Heimspiel mit Volland und Co. den VfL Osnabrück, der ebenfalls mit einem Unentschieden (0:0 gegen Alemannia Aachen) gestartet ist und im Vergleich zur zurückliegenden Zittersaison deutlich besser abschneiden möchte.
Für die mit Spannung erwartete Pflichtspielheimpremiere der Münchner Löwen haben wir natürlich Wettvorhersagen im Angebot, die wie gewohnt auf einer ausführlichen Analyse aller wesentlichen Faktoren beruhen.
Wir blicken nacheinander auf beide Vereine und dann auch zurück auf die Historie des direkten Duells, bevor wir uns am Ende für einen konkreten Tipp entscheiden.
In den vergangenen Jahren ist der TSV 1860 München immer wieder ambitioniert gestartet, musste dann aber stets früher oder später die bittere Erfahrung machen, dass es nicht für den Aufstieg reichen wird. Auch im Sommer 2025 sind an der Grünwalder Straße die Erwartungen enorm. Natürlich weil der 3. Liga Transfer von Kevin Volland und Florian Niederlechner für jede Menge Aufsehen gesorgt hat und Trainer Patrick Glöckner fraglos über einen Kader verfügt, dem der Sprung in Liga zwei zuzutrauen ist.
Befeuert wurde die Euphorie rund um die Löwen nach standesgemäßen Auftaktsiegen beim TSV Grafenau (10:0), beim TSV Weyarn (15:0) und bei Eintracht Bamberg (5:0) auch durch vielversprechend verlaufene Testspiele gegen starke Gegner. Einem bemerkenswerten 5:0 gegen den österreichischen Erstliga-Aufsteiger SV Ried folgte gegen Slovan Liberec (0:1) zwar ein Dämpfer, doch vor dem Drittliga-Start gab es drei weitere Siege.
Die Auftritte gegen den FC Vaduz (1:0), im Landespokal beim SC Reichmannsdorf (6:0) und vor allem bei der Generalprobe bei Ligarivale SSV Jahn Regensburg (4:0) schürten die Erwartungshaltung, die zum Auftakt nicht ganz erfüllt wurde. Das 1:1 bei Rot-Weiss Essen und die dabei gezeigte Leistung waren indes auch keine Enttäuschung.
Mit einem Bein in der Regionalliga stehend engagierte der VfL Osnabrück im Dezember 2024 Marco Antwerpen als neuen Trainer, der in einer beeindruckenden Rückrunde dann tatsächlich zum Retter avancierte, allerdings aufgrund interner Schwierigkeiten dennoch nach Saisonende wieder gehen musste.
Stattdessen übernahm Timo Schultz als neuer Trainer, der zusammen mit dem als Sportdirektor zurückgekehrten Joe Enochs eine Reihe von Kaderveränderungen vornahm, die angesichts der noch laufenden Suche nach einem Stürmer noch nicht abgeschlossen sind. Nach einem lockeren Auftaktsieg beim SV Büren (9:0) gab die Vorbereitung nicht wirklich Anlass zu Optimismus. Gegen Viktoria Pilsen (0:1) und beim FC Gütersloh (1:2) kassierten die Lila-Weißen zwei Niederlagen und kamen dann auch gegen Werder Bremen II nicht über ein 2:2 hinaus.
Der finale Test wurde bei Holstein Kiel (0:1) ebenfalls verloren und offenbarte große Probleme im Offensivspiel, die dann auch zum Drittliga-Auftakt gegen Alemannia Aachen nicht zu übersehen waren. Osnabrück agierte zwar bemüht, kam nach 90 Minuten aber nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.
Nach 17 Duellen ist die Bilanz zwischen dem TSV 1860 München und dem VfL Osnabrück beinahe ausgeglichen. Sechs Siegen der Münchner Löwen stehen bei sechs Unentschieden immerhin fünf Osnabrücker Erfolge gegenüber.
In München ist die Statistik sogar komplett ausgeglichen. 1860 gewann bei vier Unentschieden zwei von acht Heimspielen gegen Osnabrück, verlor aber auch zwei.
Vergangene Saison trennten sich beide Teams an der Grünwalder Straße mit 2:2. Das Rückspiel in Osnabrück gewannen die Gastgeber durch ein frühes Tor des im Sommer abgewanderten Ba-Muaka Simakala mit 1:0.
Auch wenn es in Essen, bei einem stark einzuschätzenden Gegner, „nur“ zu einem Unentschieden reichte, hat der TSV 1860 München seine Qualitäten sowohl in der Vorbereitung als auch im Auftaktspiel mehr als angedeutet. Gegen Osnabrück sehen wir die Löwen als Favoriten, allerdings dennoch von einer Wette auf Heimsieg ab. Zum einen, weil nicht ausgeschlossen ist, dass 1860 noch ein wenig braucht, ehe als Rädchen ineinandergreifen. Zum anderen, weil wir einen anderen, vielversprechenderen Tipp ausgemacht haben.
Wir empfehlen bei Bet365 mit der Quote 2,05 auf Unter 2,5 Tore zu setzen. Zum einen, weil die Auftaktspiele beider Mannschaften torarm verlaufen sind und sich beide defensiv ordentlich präsentiert haben. Zum anderen, weil auch das jüngste Aufeinandertreffen im März mit einem Osnabrücker 1:0-Sieg weit entfernt von einem Spektakel war.







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